Freitag, 18.04.2008 Nordsee zu Gast in Münster.
Kalt war es, es war frostig...... zwar nicht das Publikum das sich freundlicherweise zu dem Open Air eingefunden hatte, aber das Wetter. Ich glaube, dass das kältemäßig das größte Konzert meines Lebens war.
Aufgrund dieser Temperaturen und aufgrund werbetechnischer Dinge, fanden sich am Abend gerade mal 200 - 300 Leute ein. Meinen absoluten Respekt haben diese Menschen, die es tatsächlich 2 Stunden ausgehalten haben mit zu singen, zu klatschen, zu feiern. Dafür erstmal ein dickes Dankeschön.
Auf dem Hindenburgplatz war ein fetter Truck, mit einer ebenso fetten Anlage aufgebaut. So mussten wir uns soundtechnisch in keinster Weise verstecken.
Der Ansprechpartner für uns war unser alter Kumpel und Veranstaltungsbegleiter "Thomas Vodde". Das ist der Mensch, der uns immer für Juist (schönste Sandbank der Welt) bucht. Schön, den auch mal in der lebenswertesten Stadt der Erde begrüssen zu dürfen.
20 Uhr ging es dann los und wir haben direkt gesagt, dass wir durchspielen würden. Keine Pause im arktischen Münster.
Danke auch an die musikalischen Gäste, die noch ein wenig mehr (KLANG) Farbe in das Konzert brachten.
Unsere Freunde vom Ordnungsamt haben sich dann auch pünktlich um 21 Uhr 45 eingefunden um auch sicherzustellen, dass das Konzert (von münsters lautester Band) auch um 22 Uhr zu Ende war. Da wir ja grundsätzlich nie auf Krawall aus sind, haben wir uns auch brav daran gehalten.
Nach dem Konzert sind dann einige von uns noch im KU13 gestrandet um den Abend bei einigen Drinks revue passieren zu lassen.
Also nochmal danke an die Leute, die es 2 Stunden bei dieser unmenschlichen Kälte vor der Bühne ausgehalten haben.
In diesem Sinne
Gruß
Ekki
Firmenfeier 04. April im GOP Varieté (Münster)
Gegen 21 trafen wir dann im GOP ein und die lieben Backliner hatten schon alles aufgebaut. Es war süss.Wir spielten ebenerdig und ungefähr auf der Größe einer Biermarke. Alles fast so wie in der guten, alten Zeit.
Schnell einen unhörbaren Line Check gemacht und schon saßen wir am gedeckten Tisch und ließen uns das Catering schmecken. Vor dem Auftritt hatte ich ein eher grenzwertiges Gefühl. War die Bühne doch ebenerdig und somit nicht für alle Gäste einsehbar,hätte das Ganze gut zu einem Fiasko werden können.
Dem war allerdings überhaupt nicht. Um 22 Uhr 30, war das Foyer gerammelt voll und die Leute dermaßen gut drauf, dass von der ersten Nummer eine Mörderparty abging. Da wurde gerockt, gesungen, getanzt. Wirklich spitzenmäßig. Das zog sich dann auch wie ein roter Faden über die drei Sets hinweg. Gegen 2 Uhr 30 bat mich die Veranstalterin dann noch um eine Verlängerung und dieser Bitte folgten wir natürlich. Jetzt hatten wir unser Pulver (was Nummern angeht die wir im Schlaf runter spielen können) natürlich schon etwas verschossen und so mussten wir auf Stücke zurückgreifen, die wir schon längere Zeit nicht mehr gespielt hatten. Ich möchte da gar nicht auf das Niveau eingehen, allerdings einigten wir uns darauf, dass wir kommenden Montag mal wieder proben sollten.
Tja die Zeit verging dann auch wie im Fluge und ich war so gegen 4 Uhr 30 im Bett.
Alles in Allem ein wirklich sehr, sehr schöner Auftritt der nahezu nach einer Wiederholung schreit.
In diesem Sinne
Gruss
Ekki