Tourtagebuch Alando "Tanz in den Mai", Sa. , 30.04.2011
 

Bestimmt konnte man schon in vergangenen Tourtagebucheinträgen (egal wer der Verfasser war) lesen, dass das Alando Palais in Osnabrück eindeutig zu unseren Lieblingslocations im jährlichen Tourkalender gehört. Das hat vielerlei Gründe. Es ist ein super schöner Laden, die Technik (vor allem die Lichtanlage) vor Ort lässt keine Wünsche offen, es gibt sehr gutes Essen, es gibt einen sehr schönen Backstage-Raum und man hat wirklich das Gefühl willkommen zu sein. Musikerherz, was willst Du mehr? Genau so war es also auch am letzten Samstag wieder. Aber der Reihe nach.
Diesmal trafen wir alle ein wenig früher ein, da wir noch ein bis zwei neue Stücke für die Osnabrücker im speziellen, aber auch für den Rest der anstehenden Saison proben wollten. Da das bei uns allen mit Terminen nicht immer ganz leicht ist, haben wir kurzerhand eine Probe ins Alando verlegt und diese mit einem ausgiebigen Soundcheck verbunden. Das Ergebnis waren zwei neue Nummern und ein 1A Sound. Warum machen wir das nicht eigentlich öfters? Egal.
Danach wie schon erwähnt ab ins Ess-Theater und schön Abendessen, gefolgt von einer sehr schönen Ausruhphase in besagtem Backstage-Raum. So gestärkt und ausgeruht ging es dann gegen halb zwölf ins erste Set. Und was soll ich sagen. Die Stimmung war von Anfang an super. In den vergangenen Jahren war zu diesem Event schon mal mehr los (was eindeutig an dem fantastischen Wetter lag), aber die Stimmung war selten besser. Auf die Osnabrücker ist eben Verlass;-)! In Set zwei und drei änderte sich das auch zum Glück nicht mehr, und so war um halb vier ein weiterer sehr gelungener Abend im Alando vorbei. Als Einstimmung auf die Maiwoche und die Saison hätte man es fast nicht besser planen können. Mehr solche Auftritte bitte!!
Wir freuen uns auf jeden Fall jetzt schon wie die Schneekönige auf die Maiwoche am 14.05. im Johannisdorf und auf ein Wiedersehen im Alando...
Bis dahin...

 

Phil



Tourtagebuch Cavete Fr., 15.04.2011 MS Altstadt Live

Als Abschluss der Wintersaison und zugleich Auftakt für die Sommersaison trudelte die Band nach und nach in die bestens bekannte Cavete in Münster ein. Und wie es sich für eine neue Saison gehört, wurden auch die allseits beliebten kurzfristigen Planänderungen beibehalten. So entschloss sich unser Auftraggeber kurzerhand die Aufbauzeit und den Soundcheck ein wenig nach vorne zu verlegen. Da es nicht für die gesamte Band möglich war diesem Wunsch umgehend nachzukommen hat sich unsere Crew ins Zeug gelegt und schon einmal die Anlage weitestgehend alleine aufgebaut.
Als ich an der Cavete ankam war Sascha bereits am Start. Auch Mirko muss irgendwie von Osnabrück aus eingeflogen worden sein – war er doch 40 Minuten zuvor zu Hause… wenn das mal kein Knöllchen gegeben hat.
Wir haben dann fix unsere Brocken aufgebaut und die Instrumente gecheckt. Eigentlich alles gut – der Gitarrengott meinte es jedoch an diesem Tag nicht gut mit mir, aber dazu später mehr. Eine Besonderheit war an diesem Abend zudem, dass Carsten unseren Olli am Gesang spontan vertreten hat, was für ein wenig Nervosität gesorgt hat, da wir einige neue Songs im Gepäck und keine Chance diese noch einmal mit ihm zu proben.
Nach einer längeren Spielpause insbesondere für unsere „Lippstädter Fans“ wurden wir erst einmal reichlich beschenkt. Singende ,,Viva-Colonia“-Häschen für die ganze Band, wow – unser Lieblingssong ?. An dieser Stelle sei auch noch mal angemerkt, dass wir zum Rathausplatzfestival dieses Jahr ein wenig früher anreisen werden und bei unseren treuen Begleitern erst einmal auf ein ordentliches „Chili con carne“ vorbeischneien werden (bitte extra schön scharf für Sascha).
Im ersten Set ging es dieses Jahr schon direkt gut los, eigentlich erwarten wir da immer etwas Zurückhaltung, anscheinend sind die Pferde da schon zu sehr mit mir durchgegangen, ich hab mir erst mal die fette E Saite durchgeballert. Schnell zur Ersatzgitarre gegriffen und weiter geht’s. ein paar Songs später durfte ich dann mit meiner Akkustik-Gitarre Wonderwall anspielen… okay, der Songs klingt ohne Gitarrensound auch ganz nett… zumindest, wenn auch diese nach 1 Minute den Geist aufgibt… neue Batterie, aber: leer.
Mirko hat daraus dann eine schicke ,,Keyboard-Version“ adhoc gezaubert und der Stimmung hat dies irgendwie nicht geschadet.
Nach dem ersten Set haben wir uns schön an die Theke verkrochen und ein paar Erfrischungsdrinks zu uns genommen, um für das zweite Set schön gestärkt zu sein. Hier ging es dann auch mördermässig ab. Die Bude hat mal richtig gewackelt… Toff hat auch nicht zu wenig Gas am Mischpult gegeben, aber die Leute wollten es nunmal so. Da wurde kurzerhand mit unserem Sänger im Duett mitgegrölt, so laut dass unser Monitoring da nicht drüber kam, eine seltene Sache (wer unseren Bühnensound kennt, der weiss wieso).
Im Dritten Set feierten wir dann noch mit den Leuten ab, bis Mirko am Keyboard dann das Ende einleitete und wir uns von der Meute verabschiedeten. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, den wir gerne im Herbst wiederholen. Da wir in der letzten Zeit sowieso wenig in Münster gespielt haben werden wir auch alles daran setzen hier in der nächsten Zeit auf den Bühnen aufzulaufen.
Ich freu mich.
Bis demnächst, Dennis.