Betriebsfest Hellmann Sa. 30.08.2008
Roger Cicero: von der Alster in die Stadt des westfälischen Friedens
Irgendwie ist es ein wenig wie Weihnachten, was sich an Tagen wie diesen so ergibt. Die offensichtliche Vorfreude, die dieser Event auslöste, war und ist kaum zu beschreiben. Die Band benahm sich wie ein Haufen junger Welpen, bei dem Gedanken um Cicero. Was mich ein wenig verwunderte, da ich eigentlich davon ausgegangen war, das Cicero bereits am 07.12.43 v.Chr. verstorben war. Aber ich hatte ein wenig die Hoffnung, das die Firma Hellmann, ihres Zeichens ein weltweit agierendes Logistikunternehmen, keine Kosten und Mühen gespart hatte, um diesen besagten Philosophen, der ja eigentlich nicht mehr unter uns weilt, wieder zu beleben und nach Osnabrück zu schaffen. Also zogen wir, die Backline-Crew, morgens um 10.00 Uhr aus, bekleidet mit einer Toga, um alle Vorbereitungen für diesen Event zu treffen. Dort angekommen, wurde uns schnell klar, dass wir die einzigen waren, die eine Toga trugen. Was sich uns dort zeigte, ist schwer zu erklären. Aber einen Versuch ist es wert. Bei Cicero handelt es sich um einen Swingsänger aus Hamburg, der mit seiner Band durch die deutschen Lande tingelt und Massen zum tanzen animiert. Aha, es handelt sich also um etwas, was unsere Weltklasse Musiker jedes Wochenende machen. Dann ist ja gut, denn wer möchte an einem Samstagabend, einen philosophischen Beitrag eines über 2000 Jahre alten Mannes aus Rom hören.
Auf einer Bühne, die so groß war, wie die Färöer Inseln, wurde uns ein Platz zugewiesen, auf dem wir uns ausbreiten konnten. Die restlichen 80 Prozent der Bühne waren für den Hamburger Gast vorgesehen. Damit auch der Rest des Universums etwas von diesem Event mitbekommen sollte, wurde eine PA aufgestellt, die sogar unserem Techniker „Toff“, der mit allem Wasser gewaschen ist, das Erstaunen ins Gesicht meißelte.
Die Band war nun auch überpünktlich eingetroffen um Roger genießen zu können. An dem Abend hatte ich zwischenzeitlich den Eindruck, dass die Mitarbeiterzahl der Firma Hellmann um 30 Prozent gestiegen war.
Also ich muss sagen, Alex und ich haben die Gunst der Stunde genutzt, während des Auftrittes von Roger, dass Catering von Meyer zu plündern. Weltklasse sage ich. Wir hatten wahlweise Sushi mit Entenbrustcurry; Schweinesteak mit exotischem Geschnetzeltem und Currywurst mit oder ohne Pommes. Alles viermal. Zum Dessert gab es 2000 Crepes (den accent sur conflex über dem ersten e hätte ich gerne gesetzt, weiß nur nicht, wo es sich auf der Tastatur befindet) mit Schoko.
Nach Roger sorgten unsere Mannen dann dafür, dass das Tanzbein bei den Gästen bis in die Morgenstunden geswingt wurde. Hatte man doch einen super Eintänzer den Chef Hellmann persönlich.
Also an dieser Stelle sei gesagt, dieses Betriebsfest hat das Wort Superlative wirklich verdient. Es ist im wahrsten Sinne schwer zu beschreiben, was für die Mitarbeiter aufgefahren wurde. Aber eine Frage sei erlaubt, ich habe mir den ganzen Abend den Kopf zerbrochen, was das Logo der Firma Hellmann darstellt. Ich kam immer auf dieselbe Antwort, die ich hier nicht nennen darf. Olli hat es mir verboten. Wer aber weiß, was es darstellt, möge es im Gästebuch kund tun. Der Gewinner darf dann eine Innenraumreinigung in unserem Truck vornehmen.
Noch erwähnt: Nach dem Job schnell abgebaut und zu David, Grill angeschmissen und die Terrasse verwüstet. Was für ein Sonntag
See ya
T. van Helsing
WarsteinER Tag der offenen Tür So. 24.08.2008
WIR HATTEN JA KEINE AHNUNG...
...wie gross das Gelaende der Warsteiner-Brauerei letztlich doch ist. Einmal die falsche Zufahrt angesteuert, und schon war ne halbe Stunde vergangen, bis wir umgedreht und endlich die richtige Zufahrt zum Gelaende gefunden hatten.
Ist wie eine kleine Stadt, das Ganze...
Die Warsteiner-Brauerei war also Sonntag nachmittag unser (sehr netter und
zuvorkommender) Gastgeber, gefeiert wurde der Tag der offenen Tuer mitsamt oeffentlicher Brauereibesichtigung und kollektiver Bierprobe. Letztere fand tatsaechlich auch mit Hilfe bzw. an Bord alter, historischer Feuerwehrwagen statt, so dass der sonst so oft bemuehte Ausdruck "Loeschzug" sich als absolut zutreffend erwies.
Ein warmer, sonniger Sonntagnachmittag, vor der Buehne erstmal 20 Meter Freiflaeche, und dahinter ewig weit Tische und Baenke, Bierwagen und Imbissbuden. Obwohl das Fest sehr sehr gut besucht war, konnte man vor der Buehne durchaus noch Plaetze zum Tanzen und Mitfeiern ergattern, was angesichts der fruehen Tageszeit recht einleuchtend war. Wie immer konnten wir uns auf unsere Super-Fans Gabi und Conny verlassen, die die Tanzflaeche wie gewohnt gekonnt gerockt haben - von dieser Stelle aus einen lieben Gruss und die Mitteilung, dass euer SFQ (Starlight-Fan-Quotient, siehe Ollis letzten
Eintrag) nach Sonntag auf 98,8 Prozent gestiegen ist. Pia und Marlene - haltet euch ran!!
Eigentlich haette der SFQ deutlich sinken muessen, und zwar bei allen Fans, denn wie Olli bereits erklaert hat, wird zum Schluss der Berechnung durch das Alter aller Bandmitglieder geteilt. Unser Veteran Matze - der mit der blonden Loewenmaehne - hat Sonntag dafuer gesorgt, dass das Durchschnittsalter der Band um mindestens 50 Jahre gestiegen ist. Der gute Dennis ward naemlich seit Sonntag nacht nicht mehr gesehen, so dass Matze an der Gitarre eingesprungen ist. Immer wieder spannend, wenn ein anderer guter Musiker aushilft, und dem Ganzen seine eigene Note mitgibt.
Auch am Samstag wird uns Matze wieder unterstuetzen, dann gehts nach Osnabrueck zu einer grossen privaten Firmenfeier. Wir sind alle sehr gespannt, denn zu unserer Freude spielt als unser "Support-Act" (aehem...) vor uns die Roger Cicero Band. Das laesst musikalisch und showmaessig doch einiges Erwarten...
Bis bald, Toff
Ach ja: Wie ich munkeln hoerte, spielte sich am Rande bzw. vor der Veranstaltung noch eine kleine Episode rund um den Band-Truck ab: Anscheinend war jemand derartig von der Schoenheit und dem gutem Zustand unseres Rock'n'Roll-Gefaehrtes beeindruckt, dass er unbedingt Star-Photos des ferrariroten Geschosses machen wollte. Ob wir die demnaechst als Falt-Poster aus der Mitte eines bekannten Jugendmagazins entnehmen koennen? Aber, wie gesagt, meine Informationen stammen hier leider nur aus zweiter Hand, vielleicht schreibt der eine oder andere aus der Crew bei einem der naechsten Eintraege noch mehr zu diesem Thema.
Kentruper Jungs Sa. 23.08.2008
Wie in jedem Jahr ging es auch dieses Jahr wieder im Spätsommer nach Kentrup. Und wie jedes Jahr erwachte ein verschlafener Bauernhof aus dem Jungfern-Schlaf und wurde zur größten Partymeile im Münsterland.
Die Band hoffte dieses Jahr einen denkwürdigen Besucher aus dem Vorjahr wiederzutreffen. Dieser hatte sich 2007 nämlich spaßeshalber mehrere Songs mit seinem Ohr direkt auf unsere Monitorbox gelegt. Mit einem Hörschäden wurde er damals per Notarzt abtransportiert. Dieses Jahr wurde er leider nicht gesichtet. Vielleicht hat er die Veranstaltung nicht gefunden, weil er mittlerweile auch sein Augenlicht verloren hat.
Von Anfang an waren alle Kentruper in übelster Partylaune, ab dem 3. Set sogar bedeutend lauter als die Band. Eine Riesenparty ging da ab! Auch im Backstage-Raum wurden wir von den Kentruper Jungs wie immer mit Kaffee und Pinup-Girls befriedigt.
Neu war dies Jahr allerdings, dass uns zwei unserer Lieblingsfans besuchen kamen: Pia und Marlene aus Münster. Sie konnten durch ihren Besuch ihren Starlight-Fan-Quotienten (SFQ) auf 27,3 erhöhen. Weiter vorn liegen natürlich weiterhin Coni und Gabi mit 98,5 Punkten. Errechnet wird dieser Quotient, indem Anzahl der Gästebucheinträge, der Auftrittsbesuche, der Geburtstagsgeschenke und die Anzahl diverser berechtigter Lobhudeleien mit unterschiedlichen Faktoren multipliziert und danach durch das additive Alter aller Bandmitglieder dividiert wird. Wer sich tiefer in diesen Themenbereich einarbeiten möchte, empfehle ich das Buch „Tausend Wege zum Starlight Excess – Fan“ aus dem Feuerstacke-Verlag.
Cheers
Olli
LWL Sommerfest Fr. 22.08.08
Wollt Ihr mit mir gehen? Wollt Ihr? Danke, NEIN! Oder: Heute ist mein Tag nicht!Da war es wieder: Das Regen…ähh Sommerfest des Landwirtschaftsverbandes Westfalen Lippe. Vor zwei Jahren hatten wir schon einmal das Vergnügen auf dieser Veranstaltung zu spielen. Und was soll ich sagen: Die Vorraussetzungen waren identisch. Gleicher Ort, gleiche Bühne, gleicher DJ (unser Freund Bobby T), und leider leider auch das gleiche Wetter. Dauerregen von Anfang bis Ende, und zwar auch an den „überdachten“ Plätzen. Egal wo man also stand, man wurde permanent von Regen beglückt.
Wegen des Regens und der recht frühen (18h) Anfangszeit war die Stimmung im ersten Set dann auch noch nicht sooo bombastisch. Obwohl man dem ein oder anderen eine gewisse Partywütigkeit doch anmerken konnte. Ab dem zweiten Set ging es dann auch schon wesentlich mehr zur Sache, sowohl was das Singen als auch das Tanzen angeht. Auf das zweite Set folgte mein persönlicher Höhepunkt des Abends. Die Zeit für das Nena-Double war gekommen.
Die junge Dame machte richtig PaAarty. JaAa. Und zwar nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann. Sondern so richtig, beim Sommerfest des LWL, und zwar gestern! Da wurde einigen beim feiern ganz waAarm!
Während dieser Performance verabschiedete sich keiner der Gäste, allerdings hatte der ein oder andere Kanal des Licht und Soundpultes die Schnauze bzw. die Elektronik von diesem nervenden Dauerregen gestrichen voll und verweigerte den weiteren Dienst.
Trotz dieses permanenten Knackens und Rauschens in der Anlage wurde es im dritten Set noch mal eine richtig gute Party mit Tanzen, Singen und allem was dazu gehört. Gerade Mirko trug durch seine kreative Neuerfindung von Angels dazu bei, dass wirklich alle Ihren Spass hatten.
Ach ja: Habe ich schon erwähnt, dass es immer noch regnete?
Wie dem auch sei, wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir eines Tages trocken von einem Auftritt beim LWL die Heimreise antreten werden!
Heute werden die Pulte gefönt, und dann geht es ab nach Kentrup…
Mit freundlichem Groove…
Phil
Neheim Jägerfest Sa. 16.08.2008
Wenn Jäger zu Gejagten werden bzw. Techniker ihr Equipment nicht kennen
Auf dem Jägerfest in Neheim/Sauerland erwartete uns ein gigantisches Festzelt (mindestens Platz für 6000 Menschen) aber leider auch eine Tonanlage, die ihresgleichen suchte. Aber dazu gleich mehr.
Immer noch unter den Juist-Spelunke-Auswirkungen enterte die Band leicht verkatert die Bühne und begann mit dem, was Musiker am allerliebsten machen:
einen ausgiebigen Soundcheck auf einer Fremdanlage. Unsere eigene, uns wohl vertraute Anlage, blieb laut Vertrag zu Hause.
So technisch fortschrittlich das Lautsprechersystem (Line Array) war, so erbärmlich war das Mischpult, mit dem vermutlich schon in den 70er Jahren der legendäre Wolf Biermann Auftritt in der Kölner Sporthalle gemischt wurde. Lautsprecher und Mischpult standen also in einem bemerkenswerten qualitativen Kontrast, passten also ungefähr genauso gut zusammen, wie Amy Winehouse und Karel Gott als Gesangsduo.
Nach 2 (!) Stunden Soundcheck hatten wir das Ding dann endlich gebändigt und soweit, dass wir meinten, uns mit dem Sound nicht komplett wegschämen zu müssen.
Also auf die Bühne und ab gings. Das erste Set ging noch beschaulich ab, doch im 2. und 3. Set bebte das Festzelt. Schweiß, 12 000 Hände und eine Band in blendender Spiellaune.
Am Ende des Auftritts roch es dann plötzlich nach verbranntem Plastik. Alle reckten ihre Riechkolben in die Lüfte und machten Dennis´ Monitor als Übeltäter aus. Der hatte sich am Ende nämlich der Stimmung des Publikums angepasst und war durchgeschmort. Schade, dass es nicht das Mischpult war.
In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr ihr partywilligen Neheimer – hat verdammt viel Spaß gemacht!
Cheers
Olli
Juist Inselfest Do. 14.08.2008
Insel erfolgreich erobert
6.00 der Wecker klingelt. Auf zur neuen Mission: "Starlight Excess auf Juist"
Rein ins Auto und nach Abholung der 5 Freunde gings auf die Bahn. Da hätte
zeitmäßig auch kein Stau mehr reingepasst. 10.15 In Norddeich angekommen
legt die Fähre pünktlich ab. Juist ist immer eine Reise wert. Wir geniessen dort
mittlerweile Kultstatus nicht nur durch die Konzerte sondern auch durch unsere
ausgiebigen After Show Parties. Ein Berliner Urlauber sagte mir, er fahre nun mittlerweile
seit 10 Jahren nach Juist, achte bei der Buchung aber immer darauf, daß ein Starlight
Excess Konzert seinen Höhepunkt im Urlaub bilde (kein Scherz!).
Wir fühlen uns sehr geehrt!
Vor dem Konzert gab es wie jedes Jahr eine Kinderdisco. Dieses Mal mit dem unvergleichlichen Moderatoren-Trio David "Schanze" Hartmann, Tom "Ohrner" Feuerstacke und Alex "Elsner" Nimwegen. Mein persönlicher Held war der kleine Junge, der "kommt ein
Vogel geflogen" singen wollte. Als er dann unsere "Daltons"(lucky luke) auf der Bühne sah
und David anfing vorzusingen, räumte er weinend das Feld. Das Publikum war schon gut
aufgelegt. Tom fand in der Menge einen Mann, bei dem das Grinsen gar kein Ende nehmen
würde, hätte er keine Ohren.
Los ging das erste Set. Partystimmung von der ersten Note an. Es war ein rauschendes Familienfest. Dieses Mal gingen nicht einmal Kinder verloren. Die Eltern hatten die Arme weit oben während der Nachwuchs Blumen pflückte. In einer kurzen Setpause gingen schon die ersten Autogrammjäger los. Das nahm schon so ein Ausmaß an, das wir gar nicht mehr rechtzeitig auf die Bühne kamen um das finale Set anzustimmen. Nach dem Konzert
wurden aber alle Autogrammwünsche befriedigt und Starlight T-Shirts verkauft.
Anschliessend schneller Abbau und ab in die Speelunke. Was sich dort zugetragen hat
könnt ihr in Saschas Memoiren "Mein Arm, die erotischste Körperzone" nachlesen.
Ich möchte mich aber nochmal im Namen Aller bei der Kurverwaltung Juist und bei Thomas
Vodde für den reibungslosen Ablauf bedanken. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
Vielleicht klappt es ja endlich: die kleine Inseltour mit: " Juist, Norderney etc."
Wäre schöne
Alles Liebe
Euer Mirko
Nachtrag: PS: "Lieber Mirko, was Sascha und mir im frühen Morgengrauen in der Spelunke auf Juist widerfahren ist, können wir hier leider nicht wiedergeben. Hierzu ist zuerst ein Gespräch mit unserem Therapeuten erforderlich."
Olli.
Lengerich Beachparty in der Reithalle SA. 09.08.2008
Lengerich im Partyrausch
Gerade angekommen in Lengerich bot sich mir ein Hauch von Strandfeeling.
Aufgeschütteter Sandstrand und Beach Accessoires vermittelten wirklich den Eindruck, man
säße an der Nordsee. Sogar die Roadies hatten schon einen Begrüßungscocktail in der Hand,
als ich die Reithalle betrat. Ein sehr netter Veranstalter machte uns noch vor dem GIG darauf aufmerksam, daß ab 00.00 Uhr alle Gäste unter 18 die Party verlassen müssten. Aber es
kamen immer mehr "Teens und Midtwens" in Scharen auf das Partygelände sodaß das schwierig werden würde. Mittendrin Gaby und Coni die Hardcore Starlight Fan Brigade.
Sie haben es sich nicht nehmen lassen uns auf ihrem Geburtstag zu unterstützen. das nenne ich Einsatz! Im ersten Set ging es so langsam los, man konnte aber schon merken, das gute Stimmung aufkommt. David hatte dann in der Setpause leichtes Spiel mit der tobenen Menge die er auch altersgerecht mit "Mach mal Hip Hop" oder Melodien bediente, die mich an meine "??? 3-Fragezeichen-Kassette Folge 122" erinnerten.
Das 2. Set rockte dann schon viel mehr. Die Stimmung kochte. Tosender Applaus und ein gefühltes Gemisch aus ABI Party, Stadtfest, Schützenfest und Junggesellenabschied.
Es gab sogar eine "Wessen Top rutscht am höchsten" Competition, die von einer jungen Dame gewonnen wurde, die dann prompt auf die Bühne kam und alles gab. Olli und Dennis waren wirklich am dichtesten dran. Eigentlich müssten sie hier ihre Eindrücke niedermalen.
Zeitweise mussten Tom und David die Boxentürme festhalten, da sie durch wippende Teens
ins Schaukeln kamen.
Das dritte Set setzte dann das I-Tüpfelchen auf die Party. Also wurden noch ein paar Zugaben gezaubert und David setzte dann gegen 3.30 Uhr den Schlussakkord.
Eine wirklich tolle Party wo ich viel dazu gelernt habe wie Teenager, die mal so richtig auf Piste gehen, ticken. Die Band war auf jeden Fall sehr "amused".
Am Donnerstag spielt "Starlight Excess - Die wilde 13" auf der Nordseeinsel Juist. Eines der Highlightkonzerte des Jahres !!! ICH FREU MICH !!! :-)
Lieben Gruss
Euer Mirko
Lippstadt Rathausplatzfestival sa. 02.08.2008
Hey, Hey Vicky, hey Vicky hey....
In Lippstadt angekommen wurde uns dieses Mal von Dete ein "Backstage Deluxe" geboten.
Plätzchen und Chips und kühle Getränke soweit das Auge reichte. Schade, das wir ohne
Ekki kamen. Er lag krank im Bett und hätte wirklich seine Freude an den Köstlichkeiten gehabt. Lieber Dete vielen lieben Dank dafür!!!
Das erste Set ging schon gut los. Und der Mythos Vicky hat endlich ein Ende. Ja, es gibt sie wirklich. Wir dachten schon Vicky sei eine Erfindung oder würde zu Roadie Toms imaginären
Freunden zählen von denen er uns immer beim Zubettgehen berichtet. Die Stimmung war super und nach ca. 1,5 h betrat dann die stellvertretende Bürgermeisterin die Bretter, die
die Welt bedeuten und hielt eine recht kurze aber knackige Ansprache. Das bedeutete ganze
5 min Pause für die Band in der Dennis es wirklich geschafft hat eine ganze Mahlzeit zu verdrücken, seine Freundin in den Arm zu nehmen, verloren zu gehen, die Bühne wieder zu finden und die Gitarren-Anlage zu reparieren. Hut ab Dennis meinen vollen Respekt. Das schafft in dieser Zeit sonst keiner. Auf ging es in das 2. Set wo die Stimmung das Vorjahr noch toppte. Im letzten Song des regulären Programms ein Flammenmeer aus Wunderkerzen. Am Ende sang das Publikum noch lange ohne Band "Hey Jude". Da liessen wir uns nicht lumpen und zauberten noch ein paar Zugaben. Danach Autogrammstunde für alle Autogrammjäger und ein ganz persönliches Autogramm für Vicky. Liebe Lippstädter ihr wisst definitiv wie man eine ordentliche Party feiert. Vielen lieben Dank dafür.
Bis demnächst
Euer Mirko
Tourtagebuch Stadtfest Wesel fr. 01.08.2008
Olli mit der hawaiianischen Stimmbandfraktur, oder die 5 Promille Lady.
Waren wir doch erst in der vorletzen Woche in Xanten, so wehte es uns wieder in die Richtung.
Dieses Mal ging es nach Wesel. (Dementsprechende Bürgermeistersprüche durften dort keinesfalls fehlen)
Schon vor dem Soundcheck sah ich aus den Augenwinkeln eine Lady, die augenscheinlich ein paar Drinks zuviel intus hatte.
Harald Juhnke (Gott habe ihn selig) hätte sicherlich seine Freude an dieser bezaubernden Dame gehabt.
Als sie dann während des ersten Set dann noch diverse Kapriolen vor der Bühne hinlegte (wie zum Beispiel Moonwalk, Ausdruckstanz, oder einfach nur sich auf den Boden schmeißen) war es mit der guten Erziehung der Band erstmal vorbei. Es ist wirklich nicht unsere Art bei Menschen nachzutreten...... aber ein Lachflash jagte den Anderen.
Ab da war dann auch wirklich Zusammenreißen angesagt. Aber ihr könnt mir glauben, dass es sehr schwer ist derlei bizarre Momente vor der Bühne zu ignorieren.
Ab dem zweiten Set kamen die Leute dann auch nach vorne und spätestens als die Sonne sich verabschiedet hatte, war High Life auf dem Marktplatz in Wesel.
Es gingen sehr viele Visitenkarten über den Tisch und (man mag es kaum glauben) Phillip hat tatsächlich wieder eines seiner Designer T-Shirts verkaufen können.
Meine finale Rückfahrt war dann zwar edel aber nicht sonderlich spektakulär.
Den Rest des Abends war ich noch........... ach ne das ist zu privat.
In diesem Sinne freue ich mich schon auf Lippstadt.
Sonnige Grüsse
Ekki
Ps.
Mit der in der Überschrift hawaiianischen Stimmbandfraktur meinte ich, dass "Olli" (der ja gerade frisch von Hawai kam) noch unter dem Jet Leck gelitten hat und dann nicht alle Töne, im Sinne von "Gotthilf Fischer" getroffen hat.
Alles halb so wild.....