Tourtagebericht, Gronau, "Auf die Ohren Festival"  27.08.2011
 

Nach kurzer Sommerpause meinerseits, stand nun nach dem verregneten aber trotz allem großartigen Milte der erste Festivalgig für uns an. In Gronau gab es was „Auf die Ohren“ und das auf dem Gelände des Rock und Pop Museums.
Festival hieß an diesem Tag, Musik ab 18.00 Uhr. Los ging es mit der Band „Gum Bucket“, gefolgt von „A La Din“ und „Timid Tiger“. Leider mir unbekannte Bands und aus planungstechnischen Gründen konnte ich sie mir leider nicht ansehen und -hören! Schade...

Zu 22.00 Uhr war dann der Top-Act des Abends angesetzt: Stanfour
Festivaltypisch verzögerte sich selbstverständlich der Beginn ein wenig, doch das tat weder der super Liveband Stanfour noch dem Publikum einen Abbruch. Im Gegenteil, die dem Wetter trotzenden Zuhörer waren bester Laune und feierten genussvoll ihre Stars. Nach gut einer Stunde räumten dann die Kollegen die Bühne und wir konnten mit dem Aufbau beginnen. Nach knapp 30 Minuten ging dann bei uns der Soundcheck los; so schnell und professionell (und gut klingend!) hab ich ihn bei uns noch nie erlebt! Wir sind begeistert! Wir überlegen ernsthaft, uns einen Stagemanager für die Soundcheck anzuheuern...der muss ja auch nicht soo oft kommen, der fällt ja auch oft genug aus. :-)
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Technikfirma!

Tja, was soll ich sagen: Geil, große Bühne, super Sound, top Technikteam, die Band in bester Spiellaune. Schade, dass es ein Nuttenauftritt (kaum ist man auf der Bühne, muss man auch schon wieder runter!) war. Hier hätt´ ich noch gern weiter gerockt. So war auch unser weiblicher Sangesgast, die famose Nadine Walter (übrigens gebürtige Gronauerin) nur für ein kurzes Gastspiel mit uns auf der Bühne. Beim nächsten Mal ist mehr Zeit, hoffe ich. Dann können wir wieder drei, vier, fünf Songs gemeinsam abrocken!

Ein großes Lob an das Publikum, welches auch nach stundenlanger Dauerbeschallung wacker auf dem Festivalgelände verharrte!!! Das hat sehr viel Spaß gemacht bei euch!

Bis zum nächsten Mal beim www.aufdieohren.com

Es grüßt,
Euer Excesserator



Gast-Tourtagebericht Juist, 07.08.2011

Ich wollte schon immer mal einer Band hinterfliegen…
Eine genialer Abend auf Juist
von Matthias Wellbrock


Ich fange mit dem Schluss an: Nach unzähligen Kaltgetränken in der „Welle“ (nettes Lokal auf Juist) habe ich wohl im Übereifer Dennis zugeschrien dass ich gerne den Tourtagebericht für das Juist Open Air schreiben würde. Gesagt getan. Da sitze ich nun vor einem leeren Blatt Papier (war das nicht mal ein Song von Wolle Petry?) und werde versuchen alles wieder zugeben was Wir alle an dem Abend erlebt hatten.

Schon beim Büdchenfest war ich voller Vorfreude und sagte der Band immer wieder dass ich nun endlich sagen kann dass ich einer Band hinterher geflogen bin. Starlight Excess und mich verbindet eine langjährige Freundschaft und immer wieder teilen wir uns auch eine Bühne zusammen.
So packte ich halt meine sieben Sachen, nahm Frau, Kind sowie Oma und meinen unehelichen Bruder Dirk mit nach Juist. Nach dem etwas wackligen Hinflug hieß es schnell die Sachen ins Hotel (Absteige wäre hier das bessere Wort) und ab zum Ort des geschehen. Vor Jahren schon habe ich David versprochen dass ich an dem Tag wo ich auf Juist anwesend bin die Kinderkaraoke mit moderiere. Versprochen ist Versprochen und so machten David und Ich zusammen den „Warm Up“ für die Band. Nicht ganz einig waren wir uns ob die Band nun aus Münster-Osnabrück oder aus Osnabrück – Münster kommt. Viele Talente stellten sich der Herausforderung und unterhielten das Publikum (vorrangig aus NRW) bestens. Was gibt es schöneres als lachende und zufriedene Kindergesichter. Nachdem dann die letzten der Band an der „Muschel“ angekommen waren ging es auch schon los. Ein Hit nach dem anderen schmetterte eine unfassbar spielfreudige Band nach dem anderen und begeisterte das dankbare Publikum. Hier ist es mal eben der Zeitpunkt angekommen zwei frenetisch feiernden Berlinern Aufklärung zu leisten. Die Band spielt leider nicht im Oktober in Berlin. Ich war da in meinem Videodreh – und Getränkewahn etwas übermütig. Sorry dafür. Außerdem (O-Ton Mirco) habe die Band schon im Kanzleramt vor Jahren gespielt.
So verging die Zeit und das Publikum hatte schon längst vor den drei Phasen alle Arme in der Luft. Selten ein so ein gesamt zufriedenes Publikum gesehen. Nachdem der letzte Song verstummt war ging es in die „Welle“. Nach diversen Kaltgetränken und etwas drängen meinerseits nahmen sich Dennis und Olli Ihre Gitarren unter dem Arm und schmetterten eine Stunde lang zusammen mit Mirco ein astreines Akustikkonzert. Daumen hoch Jungs. Der Rest der Band sowie der Anhang aus Osnabrück genossen die Stücke in der Sitzecke und es gab weitere Kaltgetränke. Der Abend verlief weiter auf einem ganz hohen Level. Doch irgendwann kommt halt der Mann mit dem Hammer und so sagte einer nach dem Anderen sowie auch Ich „Gute Nacht“. Allerdings erfuhr ich am nächsten Tag von meinem unehelichen Bruder Dirk dass er zusammen mit der Roadcrew, Olli und Toff noch bei Börnie (Kneipe) einen „Leichten Sommerkorn“ zu sich nahm. Schade eigentlich, denn von diesem Getränk hatte ich schon viel gehört.
Es war ein toller Abend mit Starlight Excess auf Juist der hoffentlich bald wiederholt wird. Spätestens am 3. Dezember auf der „Lila Weißen Nacht“ im Alando Palais.

Eurer DJ Matze

 

Tourtagebericht, Open-Air auf Juist 07.08.2011


Samstag abend hatten wir ja noch das Hammer-Strassenfest gespielt, was schon logistisch eine Herausforderung war: Da am Sonntag keine Fähre so zeitig nach Juist fahren würde, dass die Technik noch dort hätte aufgebaut werden können, musste folglich alles schon am Samstag rüber nach Juist. Für den Auftritt am Samstag in Münster an der Hammer Straße hieß es also: alles doppelt. Also back to the roots, alle Musiker mit der Reserve-Garnitur an Instrumenten am Start. Dann nach dem Gig schnell abbauen und ab nach Hause, denn nach seeehr wenigen Stunden Schlaf hieß es am Sonntag für mich um kurz nach 5 Uhr morgens: Aufstehen und ab nach Osnabrück, wo dann Commander Phil bereitstand, um Olli, Sascha und mich zum Flugplatz in Norden-Norddeich zu kutschieren. Da mussten wir so spätestens um 9.30 Uhr auflaufen, um den Flieger noch zu bekommen. Pünktlich um 9.32 Uhr waren wir dann da, und trafen dort Maik und Dave, ebenfalls völlig übermüdet. Also ab in den Flieger, der dann schon um kurz vor 10 in der Luft war, und während der Startphase leider ein paar deftige Turbulenzen erwischte. Kurz nach hinten umgedreht, da saßen Maik und Dave, und in leicht grüne Gesichter geguckt :-) Der Pilot meinte dann beim Aussteigen auf Juist, dass erfahrungsgemäß diejenigen mit der größten Flugangst auch am meisten „Quatschen“ würden beim Fliegen; wer das jetzt war, darf ich aber aus internen Gründen nicht veröffentlichen.
Auf Juist geht’s ja dann vom Flugplatz mit der Pferdekutsche weiter in die „Stadt“. Phil hatte sich in den Kopf gesetzt, unsere Ankunftszeit per mobilem Navigationssystem vorauszusagen (hat sich extra die „Kutschen-App“ runter geladen), und siehe da: so sehr lag das Gerät zeitlich gar nicht daneben – wenn da nicht die unvorhersehbaren Pausen dazwischen gekommen wären, die sich aus den inselspezifischen Gemütszuständen der Pferdekutscherinnen eben so ergeben. Oder hat die gute Frau zwischendurch extra mal angehalten, weil Kutschen-Gutsche ja der Meinung war, ebenjene vor laufender Kamera mit „Du, Erna“ ansprechen zu müssen, obwohl eigentlich allen klar war, dass das Pferd links vorne so hieß, und nicht die Fuhrwerkerin. Im Juister Zentrum angekommen, gings natürlich direkt ins „Baumanns“ - das ist Tradition, erstmal Kaffee, Proseco und was zum Frühstück. Dann irgendwann ins Hotel zum Einchecken, um 17.15 kurzer Soundcheck, und dann um 18.30 Uhr Start der „Kinder-Karaoke-Show“. Als Verstärkung hatten wir uns diesmal Matze Wellbrock mitgenommen, seines Zeichens Stadionsprecher des VFL Osnabrück, der dann zusammen mit Alex und Dave die Karaoke-Show geschmissen hat. Und Matze, ich muss gestehen, dass ich vorher skeptisch war: Würden sich die Kinder beim Anblick dieser drei grimmigen Titanen auf der Bühne einfach nur diskret wieder von der Bühne entfernen, oder würden sie gar geschockt in die Arme ihrer Eltern flüchten? Man wusste es nicht vorher... Doch siehe da, nichts von alledem! Begeisterte Kinder, die fleißig gesungen haben (am schärfsten fand ich ja Karl und Karl... die hießen wirklich zufällig so...), und Tante Dave, Tante Matze und Tante Alex derart in Hochform, dass man alle drei guten Gewissens der nächsten Arbeitsvermittlungsagentur als Tagesmütter empfehlen könnte! Hut ab! :-) Merkt man ja doch, wenn Leute eigene Kinder haben...
Aber ich schweife ab. Nach kurzer Panik (das komplette Floorboard-Case von Dennis hatte sich ausgerechnet 20 Minuten vor dem Auftritt in Luft aufgelöst, wurde dann aber doch noch im Gepäckwagen der Reederei aufgefunden) ging es dann mit minimaler Verspätung um kurz nach acht los mit dem Konzert. Und wir hatten, wie bisher immer in diesen „Sommer“, mal wieder echt Glück mit dem Wetter, es war zwar nicht so wirklich hochsommerlich warm, aber immerhin durchgehend trocken. Da die Leute, die da als Zuhörer vor der Bühne stehen, nun mal Urlaub haben, gings dann auch sofort richtig los mit prächtiger Stimmung – Rock´n´roll! Und das blieb dann auch den ganzen Abend so. Es ist immer wieder schön zu sehen und auch von den Leuten zu hören, wie sehr sich einige schon länger auf das Starlight-Juist-Konzert freuen, und gerade wenn auch die „Einheimischen“ das sagen, fühlt sich das sehr nach „Wohnzimmer“ an – herrlich! Wir hätten gerne noch Stunden weitergespielt, aber um kurz nach elf ist dann nunmal wegen der Nachbarn Schluss.
Zu „After-Show-Party“ gings wie auch im letzten Jahr in die „Welle“, das liegt zum Glück nur 50 Meter vom Auftrittsort entfernt, und dieses nette schnuckelige Kneipe zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Betreiber scheinbar über eine riesige Plattensammlung und einen guten Musikgeschmack verfügt, so dass zumindest zu etwas späterer Stunde echte „Perlen“ jenseits der gängigen Chart-Mucke zu hören sind. Nach einzwei Stunden ließ es sich Matze nicht nehmen, schnell wieder zur Bühne zu rennen, und die Akustik-Gitarren von Olli und Dennis aus dem Truck zu holen. In der Kneipe wurde dann die Musik ausgestellt, und Olli, Mirko und Dennis haben tatsächlich noch über ne Stunde ein kleines Konzert in der Welle gegeben, was die (meisten) Anwesenden regelrecht zur Verzückung getrieben hat (oder fokussiere ich hier zu sehr auf die drei Damen, die euch auf den drei Barhockern gegenüber saßen? Wiederum: man weiß es nicht...). Irgendwann war dann auch gut, und nachdem die Getränkeseen vernichtet waren, die hauptsächlich ein gewisser Herr M. aus Osnabrück bestellt hatte, gings dann spät in der Nacht raus aus der Kneipe an die frische Luft. Alle schon durchaus erschöpft (siehe den Anfang dieses Berichtes), wurde gedanklich so langsam der nächste Tag ins Visier genommen, mit verdientem Schlaf zwischendurch. Aber nein, ausgerechnet in dem Moment kommen Alex, Maik und Dave vom Abbauen – also in die nächste Kneipe, zu Börnie. Und wie es das Schicksal wollte, wurden wir da von einem Insulaner begrüßt, der mittlerweile in Osnabrück arbeitet, und sich so über unsere Gesichter gefreut hat, dass er uns (leider) mehrfach die seiner Ansicht nach momentan auf Juist angesagte Super-Droge kredenzte: „Leichter Sommer-Korn“! Ich weiß bis heute nicht, was daran leicht gewesen sein soll, aber zu der Uhrzeit wars dann auch egal . Über den Rest des Abends muss von dieser Seite aus der Mantel des Schweigens ausgebreitet werden, das erfordert allein schon die journalistische Sorgfaltspflicht.
Wir möchten uns an dieser Stelle wieder einmal bedanken bei all denjenigen auf Juist, die diesen Auftritt alljährlich möglich machen (hier stellvertretend besonderer Dank an Thomas Vodde). Der Gig ist unser echtes Sommer-Highlight, und das möchten wir nicht mehr missen.
Bis zum nächsten Jahr, wir freuen uns schon sehr drauf, und Grüße aus der Schallsortierungsabteilung.
 

Tourtagebuch Münster Hammerstraßenfest 06.08.2011

Hammerstraßenfest – „Die Technikschlacht“
Eigentlich dürfte es den regelmäßigen Lesern der Tourberichte ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern, wenn mit zweimonatiger Verspätung mein Bericht zum Hammer Straßenfest erscheint. Hintergrund ist die Vereinbarung, die auf einer Bandsitzung abgemacht wurde und die damit verbundene Freude auf Getränke bei den Kollegen. Da aber inzwischen weitere Berichte von David, Olli und Toff ausstehen und es erst weitergeht, wenn ich meinen Teil erledigt habe, bin ich quasi gezwungen, heute meine Zeilen zu verfassen. Ich möchte ja schließlich auch lesen, was die Kollegen so anzubieten haben.
Zurück zum Hammer Straßenfest in Münster.
Bei meiner Ankunft hat es nach einer kleinen Stadtrundfahrt und Zufahrtswegesuche zur Bühne (Wegbeschreibung bekannt laut Termininfo) im strömenden Regen irgendwann dann doch geklappt einen Parkplatz in der Nähe zu erhaschen und fix unter das vor Wasser schützende Bühnendach zu flüchten und die Instrumente zu retten. Ein Trauerspiel, wenn man sieht, wie viel Mühe sich die Veranstalter bei Open-Airs machen und dann vorerst nur eine kleine Menge Gäste vorbeischauen.
Während die Kollegen langsam eintrudelten und den großen beleuchteten Backstage besichtigten, sich ein paar leckere Würstchen vom Holzkohlegrill genehmigten, um dann einen wunderbaren Soundcheck mit nagelneuem Pult und bester Technik zu genießen, habe ich noch schnell ein paar neue Batterien gekauft und mein Equipment startklar gemacht.
Nach dem Soundcheck ist vor dem Soundcheck! Zumindest hatte ich dieses Gefühl am besagten Abend, warum auch immer? Sagte ich schon, dass wir die neueste Technik gestellt bekommen hatten und überhaupt, die Technik ist so neu, dass anscheinend selbst die Verleihfirma davon beeindruckt war, was sich in Bedienungsanleitungen besorgen und schnellem Einlesen klar zeigte.
Zum Glück haben wir unseren Commander Toff, der auch in solchen Situationen die Ruhe selbst bleiben kann – ich kann das nämlich nicht.
Im ersten Set stellten wir also nach und nach die Anlage ein und spielten einen bunten Mix für die anwesenden partywütigen Besucher.
Wir dachten ja: „Das wird heute keiner…“ aber so kann man sich täuschen.
Im zweiten und dritten Set ging es tierisch ab…
Wir freuen uns auf jeden Fall auf das nächste Jahr, auf die Leckereien an den vielen Ständen und vor allem auf die nächste Folge von:
„Meine neue Anlage, mein neues Pult… .“ vielleicht aber auch mal mit vorbereiteter und eingewiesener Technik-Crew.

von Dennis Krönke
 


Büdchenfest Osnabrück, Do. 4.8.2011


Oder wie ich das schöne Wetter von Berlin nach OS mitbrachte

Sandra und Michael, die Organsisatoren des Büdchenfestes,
gehören ja schon seit Jahren zum inneren Kreis von Starlight Excess.
Ich habe sie damals noch zu ihrer Studentenzeit als Zapfer in
der Vitischanze kennen und lieben gelernt. Mit dem
Büdchen haben sie ein Sommerausflugsziel geschaffen,
welches Fahrradfahrer und Parkwanderer gerade zu einlädt beim
gemütlichen Grillen das grüne Ambiente des Osnabrücker Westerbergs
zu genießen. Was liegt also näher als Dieses im August
mit einem Sommerfest der besonderen Art, ala "Bratwurst trifft
Live Musik", mit kühlem Bierchen zu begießen.Im Vorfeld mußte
der Termin nochmal um eine Woche nach hinten verschoben werden,
da Stars @ NDR2 mit den Söhnen Mannheims, Johannes Oerding
und Laith Al Deen umsonst und draussen doch eine nicht zu
toppende Konkurrenz bedeuteten.
Somit sollte dieses jahr erstmalig das Büdchenfest, eine
Woche später, schon auf einem Donnerstag losgehen und inklusive
des Wochenendes den Allgemeinen Osnabrücker einheizen.
Starlight Excess war am Wochenende vorher gerade erst von
der Ostsee (Dahme) zurück und die Frage der Fragen war:
"Wird das Wetter in Osnabrück halten?"
Sämtliche Iphone Wetter Apps sagten nur "Schlimmes" vorraus.
Aber heute war der Beweis, daß Steve Jobs kein Wetterprophet sei.
Es war warm und sollte den Auftakt eines ereignisreichen Wochen-
endes bedeuten, fährt SXS doch am Sonntag nach Juist - Ein
weiteres Highlight neben dem Büdchenfest.
Angekommen an der Mozartstr. zu Osnabrück schnell auf den
Festplatz und Keyboards verkabeln, um mehr Zeit zu haben
bei einem gekühlten Getränk zu Entspannen. Die Starlight
Logistik hatte wieder "Alles" gegeben und jeden Quadrat-
zentimeter der Bühne ausgenutzt. Nach dem Soundcheck noch schnell
eine Bratwurst und dann ab auf die Bühne.
Meine Tochter Marie hatte während meiner Abwesenheit sogar ein
Starlight Fan Plakat gebastelt und hielt es vor der Bühne voller
Stolz empor. Ja, ja, in spätestens 3 jahren ist ihr das bestimmt
total peinlich...sind wir doch nur eine unbedeutende
kleine Coverband, mit dem Sitz in einem kleinem,unbedeutendem Dörfchen
im Münsterland, mit total unbedeutenden Ansprüchen außer Bier und
Bratwurst. Doch halt !!!!!
HEUTE IST BÜDCHENEST !!!!!!!!!!! RRRRRRRRRRRoooooooooooccccccckkkkkk
´n Rrrrrrrrrrrrrrooooooooooooooooollllllllllllllllllllllllll.

Wippten doch einige Westerbergureinwohner zu den Klängen von
"I´m still standing" so trauten sie sich anfangs nicht vor die
Bühhne. "Theo" (Sohn von Sandra und Michael ca. 3 Jahre)hat es
Ihnen allen vorgemacht. Er hat von Anfang an Party gemacht und
getanzt was das Zeug hält. Auf der Bühne wurde unser Bassist Sascha
von ein paar Wespen oder Bienen gepiesakt. Wahrscheinlich waren es
"Maja und Willi" auf Sauftour. Soviel hat Sascha sich noch nie in den
ersten Minuten unseres Konzertes bewegt.
Sascha! Ich habe die Bienen eingefangen und werde sie für dich als
"personal trainer" beim nächsten Konzert wieder frei lassen ;-)
Der Platz wurde gegen Ende des ersten Sets immer voller. Es kam schon
gut Stimmung auf.
Man darf ja auch nicht vergessen, heute war Donnerstag und am
nächsten Tag ja schliesslich ein normaler Arbeitstag. In der Setpause
noch die üblichen Verdächtigen getroffen (Stadionsprecher Matze voller
Urlaubsfreude) ging es im 2ten Set dann zur Sache!
Die Leute rückten näher und es wurde ein stimmungsvolles Set mit
vielen Mitsingern und Gefühlsausbrüchen. Wir durften nur bis 22 Uhr
spielen also mussten wir mächtig aufpassen wie wir den Schlusspunkt
und die Zugaben setzten.
Sandra und Michael hatten wir ja auch einst auf deren Hochzeit beglückt
und der Theme Song damals war "Angels" von Robbie W. Was lag also näher
als ein Duett von "Olli und Michael" zu diesem Lied mit einer schmachtend
tanzenden Sandra am Bühnenrand. Michael! ALLES RICHTIG GEMACHT!
Wir kommen gerne wieder !!!!!!!!!!!!!!!

Bis die Tage

Mirko von Starlight