Tourtagebuch 31.12.2007, Silvester, Stadthalle Osnabrück
Ich war im Skiurlaub in den wunderschönen Dolomiten, als mich die Nachricht erreichte, dass unser Ekki krankheitsbedingt den Silvestertermin in der Osnabrücker Stadthalle nicht wahrnehmen kann. Ich dachte noch, hoffentlich geht das mal gut, denn auch ich verspürte auf der einen oder anderen Abfahrt schon ein leichtes Kratzen im Hals.
So kam es, wie es kommen musste: Einen Tag später lag ich im Hotelbett mit Fieber und Schüttelfrost. Also Urlaub abgebrochen, ab nach Hause und noch einen Tag Bettruhe, denn am nächsten Tag stand auch schon besagter Silvestertermin an.
Unter extremen Drogeneinfluss (noch mal schönen Dank an die nette Osnabrücker Apothekerin für die medizinische Unterstützung) und reichlichen Stoßgebeten der Art ´Lieber Gott, lass die Stimme drei Sets halten...!´ ging es dann auf die Bühne (Wir wechselten uns an dem Abend mit den sehr netten Kollegen von Finity ab).
Auch wenn sie sich mehrmals unkontrolliert überschlug – die Stimme hielt alle drei Sets.
Die Stimmung war wie jedes Jahr großartig, die Menschen sehr gesangs -und tanzfreudig.
Als ich am Ende des zweiten Sets meine Notdurft verrichtete, bemerkte ich, dass ich die Hose gar nicht öffnen brauchte, da sie schon offen gewesen war. Also musste ich wohl das komplette zweite Set unser Publikum mit einer offenen Hose beglückt haben. Nun weiß ich auch, warum die Damen in der ersten Reihe so intensiv von ihrer Handy-Kamera Gebrauch machten und so verschmitzt lächelten.
Alles in allem wieder eine tolle Veranstaltung. Einziger Wehrmutstropfen: Die Veranstalter hatten dieses Jahr den größten Saal der Stadthalle (Europasaal) noch dazu genommen (der war sonst immer geschlossen gewesen). Im Prinzip eine gute Idee, nur hatte dies zur Folge, dass die Stimmung zwar bombig war, die drei (!) Säle jedoch jeweils nur zur Hälfte gefüllt worden. Sprich zu wenig Menschen für zu viele verschiedene Räumlichkeiten.
Vielen Dank noch mal an die Veranstalter für die nette Bewirtung und auch Dank an unsere drei großartigen Bühnegäste an diesem Abend: der schwule Cowboy Josephine (Kai Dehne), Melissa Ethanolridge (Afife Tanyeri) und Werner ´Lass den Hut bloß an!´ Borgmann.
Cheers!
Olli
Tourtagebuch 25.12.2007 Haren im Emslande.
Ankunft in Haren..... die Frisur sitzt. Nach gut eineinhalb Stunden Autofahrt, erreichen "Dennis" , "Toff" und ich die Location, wo der zweite Weihnachtstag eingeläutet werden sollte. Der Emsländer ist ein Mensch der sich erst sehr spät als kölsche Frohnatur outet. Da müssen schon ein paar Drinks genommen werden und dann funktioniert das auch. Im ersten Set tanzten dann (sehr aftraktive aber wenige)Dame vor der Bühne und so ging das dann auch in beschaulicher Weihnachtsatmosphäre zu Ende.
In der Pause,saß dann "Dennis" (das Geschenk Gottes) neben mir und verspeiste eine Wurst. Wie gesagt saß....
Nach kurzer Zeit war dann nur noch die Wurst da, weil "Dennis" nebst Hocker von der Erhöhung gefallen war und sich ordentlich den Steiß prellte.
Im zweiten Set wurde die Stimmung dann deutlich besser und es wurde gerockt.
In "Haren" ist das einer der Termine, der dann auch bis spät in die Nacht geht und nach dem dritten Set, spürten wir die Zeit dann deutlich in den Knochen.
Unsere Heimatstadt erreichten wir dann gegen 6 Uhr in der Früh und es ging gaaaaaanz schnell ins Bettchen.
So dann sag ich mal.
Bis Silvester
LG. Ekki
Tourtagebuch 24.12.2007 Jovel (Scheinheilige Nacht)
Alle Jahre wieder........ So auch an diesem 24.12.2007Wie immer war es gegen 23 Uhr noch recht mau und vereinzelt kreuzten sich Bierflaschen am Rande dessen, was im laufe des Abends zur Front mutieren sollte.
Zack, zack und nach und nach wurde es voller, und voller und voller. So, dass die aktuelle Jovelocation endlich das war, was ich von der "Scheinheiligen Nacht" erwartet habe.
Menschen die bestens gelaunt waren und sich die Weihnachtgans abtanzen wollten.
Da Olli nicht dabei war, hatten wir "Carsten Ulmer" mit im Boot, der seinen Job in der Front mal wieder hervorragend machte. Dabei war diesmal auch (wenn auch nur für zwei Nummern) "The God Father Of Soul" - "Pege Göttker".
Und wieder eine recht eigenwillige Version von "Verdamp lang her". Nicht in jeder Form klassisch, dafür aber ungewöhnlich.....
Eines meiner Highlights, an diesem Abend war allerdings der Frontmann von "Nutellica". (Natürlich abgesehen von dem Jovelpublikum). Da wurde die schönste Ballade von "Metallica" performt, dass es nur so ein Fest war..
Das ist dann schon einer der Termine, wo ich persönlich auch wohl gerne 4 Stunden gespielt hätte. Allerdings ist das im Jovel nicht drin. Nach knapp 2 Stunden war Schicht und wir gaben das Zepter an den königlichen Haus DJ ab.
Ein wirklich sensationeller Abend und ich hoffe, dass das "Jovel" bald endlich wieder einen festen Platz in Münsters Nachtleben hat.
Schöne Grüsse ekki
Tourtagebuch Kreditreform Münster 14.12.2007
Eintreffen im Hotel "Weißenburg", war so gegen 20 Uhr. Ein sehr schönes Hotel das sich die Credit Reform da ausgesucht hatte. Unser Backstageraum hatten den Namen "Bonn". Ich glaube links daneben war dann die Räumlichkeit "Düsseldorf". Eigentlich keine ungewöhnlichen Namen.....aber es waren ungewöhnliche Räume.
"Tom" war ja dann total von der Rolle, da im Raum "Düsseldorf" die komplette Mannschaft von Schalke 04 sich diversen Massagen hingab. Keine Ahnung warum der Verein sich immer dieses Hotel aussucht....aber dem war halt so. Also.... immer auf der Lauer und flotte Handyfotos mit den Spielern gemacht. Bin mal gespannt wann die bei uns auf die Homepage kommen. Das Essen war fürstlich. (lecker Gans mit Knödeln) und die Party....ja die Party, die musste dann erstmal richtig in Wallung kommen. Die Räumlichkeit war nicht besonders groß und vermutlich auch mit einer "Schneider" Stereoanlage zu beschallen gewesen. Das Personal der "Weißenburg" hatte ja schon bei den Ankunft unserer Roadcrew, ein wenig sparsam geschaut, da dort wohl noch nie eine Band aufgetreten war, die einen solchen Aufbaualarm gemacht hat. Halt mit LKW usw.....
Auf jeden Fall wurden die Gäste wie auch die Band liebevoll mit allerlei alkoholischem Naschwerk versorgt.
Die Stimmung war ausgezeichnet, es wurde gerockt, geklatscht und (teilweise) auch lasziv getanzt. Daran hatten "Sascha" und ich unsere helle Freude. In der zweiten Setpause hatte "Olli" intensive Gespräche mit "Lady Whiskey" und ich saß im anderen Konferenzraum mit "Master Gin" zusammen. In Anbetracht der Tatsache, dass Deutsch ja ein sehr harte Sprache ist, war ich froh, das eben diese Sprache im dritten Set diverse, formschöne Rundungen bekam....
Zwischendurch war noch eine sehr charmante Dame auf der Bühne, die die "Melissa" schmetterte. Wirklich grandios.
Zum Schluß waren dann bei "Van Halen" noch 10 erschöpfte Leute vor der Bühne ,(von denen sich einer beim Tanzen noch wunderbar auf den Hosenboden gesetzt hat........hat aber keiner gesehen) die der Party einen würdigen Abschluss gaben.
Gegen 3 Uhr waren Toff, Dennis und ich dann im Auto.
Den Zwanzig Minuten Rückweg haben wir dann genutzt um über den "AUFSCHWUNG" in Deutschland zu diskutieren.
Ich persönlich bin sehr froh, dass es die Politik geschafft hat (und immer noch schafft) diesen Aufschwung herbei zu zaubern.
Dass die Kinderarmut grösser ist als sie je war und dass die Lebenshaltungskosten um 6 - 8% gestiegen sind, sei hier mal nicht großartig erwähnt. Hauptsache ist doch, dass der Aufschwung da ist.
Also in diesem Sinne noch eine flotte Woche
Gruss
Ekki