Tourtagebuch, Sa. 29.07.2007 Sommernachtsball Ottenstein
Immer der Nase nach, immer geradeaus, immer der Straße folgen.... dann ist man auch schon (nach einer Stunde) in Ottenstein.Auf halber Strecke, legten "Dennis" und meine Wenigkeit noch einen Stop bei einer Tanke ein.
Schnell noch einen Kaffee und eine lecker Bockwurst bestellen. An dieser Stelle, möge man es mir verzeihen, dass ich diese Bockwurst beschreibe. Allerdings ohne, dass ich euch ein genaues Bild von dieser Wurst gebe, hätten die folgenden Sätze keinen Sinn.
Serviert wurde auf einem sehr hellen Teller. Eigentlich hätte es mich schon stutzig machen müssen, dass die Wurst noch heller war als die Unterlage auf dem "Sie" lag. Dennis und ich bissen relativ Zeitgleich in das saftige Stück Fleisch. Tja.... wie soll ich es am besten beschreiben. Ich habe auf jeden Fall vor dem Kauen, dass "Zeug" in die Servierte gleiten lassen, hingegen "Dennis" seinen üppigen Biß, über seinen Hals, in Richtung Magen schickte.
Den Rest ließ er aber dann doch auf dem Tellerchen liegen. Wieder auf dem Weg nach Ottenstein, wurde dann noch ein kleiner Stop eingelegt, damit sich "Dennis" der runtergeschluckten Restwurst entledigen konnte.
Ein unvergleichbarer Sound, ein leichenblasser Dennis und ich mittendrin mit einem Lachflash.
Also Freunde des guten Geschmack. Seit vorsichtig mit dem Kauf von Fleischwaren an Tankstellen!!!!
21 Uhr 30. Ottenstein..... die Frisur sitzt. Das war aber auch erstmal alles was da saß oder stand.
Kaum Leute da und ich dachte schon. Oh Herr.... lass das mal heute gut gehen.
Beim ersten Set, waren dann tatsächlich nur knapp 50 Leute auf dem Gelände, aber die haben sehr geil mitgezogen. Um 23 Uhr war es dann auch (wie gehofft) rappelvoll und ich kann (bezüglich der Leute) sagen. "Eine sehr gelungene Veranstaltung"
Um 00 Uhr dann der Break, weil ich (als Dienstältester Starlighter) Geburtstag hatte.
Ich glaube, dass ich mittlerweile runde 10 Geburtstage auf der Bühne gefeiert habe. Ein großes Hallo,ein paar Drinks, sehr viele liebe Menschen um mich rum. Mehr kann man sicheigentlich nicht wünschen.
Gegen 3 Uhr dann doch mit einer gewissen Müdigkeit in den Knochen wieder ab in die Heimat. Ich kam natürlich nicht umher, noch mit ein paar befreundeten Gastronomen bis 6 Uhr die Gläser zu kreuzen. "Welcome.... happy Ekki"
Bei Tagesanbruch dann ab ins Bettchen und den heutigen Sonntag genießen.
Tja und diesen Tag verbringe ich mit telefonieren, Tourtagebuch schreiben und TV glotzen.
Bis dahin
maat et joot
Ekki
Tourtagebuch, Fr. 28.07.2007 Büdchenfest Osnabrück
Auf diesen Termin, hatte ich mich persönlich schon länger gefreut. Zum Einen sind die Betreiber vom Büdchen ("Sandra" und "Michael") langjährige Freunde von uns (uns verbinden endlos viel durchgemachte Nächte, grandios witzige Abende und nicht zu vergessen ihre damalige Hochzeit) zum Anderen haben wir jetzt vier Jahre an dem Termin rumgewerkelt und es kam immer etwas dazwischen.
Wohl auf. Dem sollte dieses Mal nicht so sein. (oder doch????) Das Wetter spielte mit, es wurde sehr zügig voll, die Bühne war bestens hergerichtet und die Beschallungsanlage kam von einer dort beheimateten PA Firma.
Die Leute waren leider im ersten Set noch nicht wirklich warm und so war es doch schwieriger als angenommen, da in Minutenschnelle eine hemmungslose Party hinzuzaubern. Im Gepäck hatten wir den Vater von Phillip (seines Zeichens Gott der Gastronomie und "Joe Cocker" Imitator). Ab da ging dann auch deutlich mehr die Post ab.
Ruck Zuck war das erste Set beendet und ich war sicher, dass es jetzt natürlich nur noch nach vorne gehen konnte. Zu Beginn des zweiten Sets, war die Stimmung dann auch so wie sie sein sollte. Singende, tanzende Menschen in einer wunderbaren Biergartenkulisse. Bum, Bum, Bum und die Anlage klang seltsam. Irgendwie sind wohl die Topteile ausgefallen. Also wieder Pause und die PA Firma bemühte sich redlich den Schaden zu beheben.
Ok. Alles klar. Angeblich war alles wieder in Ordnung. Wir also wieder auf die Bühne, ein kleines Liedchen geträllert und die sch....... Anlage setzte wieder aus. Wieder Pause......, wieder abhängen und hoffen, dass die Leute vor der Bühne nicht die Geduld verlieren.
Leider dauerte die Reparatur so lange, dass wir gerade mal noch drei Nummern spielen konnten. Superschade, denn jetzt waren die Leute so richtig geil drauf.
Für alle Beteiligten und vor allen Dingen für die Gastgeber tat mir das sehr leid. Nun denn. Wir werden das im nächsten Jahr wiederholen und wer weiß??? Vieleicht ist die Stadt Osnabrück ja so gnädig und vergibt für diesen Tag eine Konzession bis ein Uhr morgens.... oder noch einen tick länger.
Mal ganz im Ernst liebes Ordnungsamt. Ihr habt doch auch keine Lust, dass eine Party um 23 Uhr beendet werden muss. Ich weiß ja.... Ihr könnt nichts dafür...... aber ihr könnt was dafür machen.
Also in diesem Sinne
Im nächsten Jahr wird alles anders, schöner, besser.
Bis dahin
Ekki
Tourtagebuch, Di. 24.07.2007 Mastholte
Endlich mal wieder eine Party, wo uns keiner kannte. Mastholte liegt im Raum Güterloh und bis zu diesem Datum, haben wir da noch nie gespielt.Es handelte sich um ein Stadtfest und laut der Werbung auf diversen Flyern, spielten wir in "Andi's Festzelt". Wer nicht gerade aus Mastholte kommt, kennt vermutlich "Andi" nicht. Dort ist er auf jeden Fall allen Bürgern bestens bekannt. Im ersten Set trennten Band und Publikum noch dieser typische Schützengraben vor der Bühne. Das relativierte sich aber dann doch recht zügig und dafür, dass es sich um einen Dienstag handelte, ging da aber bis 2 Uhr in der Früh die Post ab. Das war wirklich Stimmung vom Feinsten. Nach etlichen Zugaben war dann Feieraben und es ging dann auf meiner Lieblingsstrecke (Gütserloh Münster) immer der Nase nach wieder zurück nach Hause.
War ein sehr schöner Termin und wir würden uns freuen dort beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein.
Bis dahin
Ekki
Tourtagebuch, Sa. 21.07.2007 Geburtstagsfeier in Ahlen
Ein alter Bekannter von uns feiert seinen Geburtstag. Klar da simma dabei.....
Es wurde eine urige Kneipe angemietet und da alles im kleineren Rahmen abging, sparten wir uns irgendwelches Leihen von irgendwelchen Anlagen und verzichteten auch auf unsere Roadies. Ja, ja. Selbst ist die Band und ich stellte fest, dass es doch immer deutlich mehr an Energie kostet, wenn wir selber auf und abbauen. Da wird ein kleiner Gig zu einem lockeren 12 Stunden Tag.
Aber was solls??
Es ging dann im ersten Set noch etwas ruhiger zu, was sich aber in den nächsten Sets sehr schnell änderte.
Immer wieder schön zu erleben, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Menschen vor der Bühne stehen, sondern wie die Leute abfeiern.
Da es ja im kleineren Rahmen war, standen und rockten da vor der Bühne 50 Leute. Also, Konzert auf absoluter Tuchfühlung.
Am Ende war es so, wie man es ja auch kennt. Keiner konnte den Hals vollbekommen und wir hätten problemlos auch bis 6 Uhr morgens rocken können........... wäre da nicht noch das Abbauen der Anlage gewesen. Nach einer guten Stunde schlepperei, war alles verstaut und Georg, Dennis und ich sind dann noch auf ein paar Scheidebecher rüber ins Schaf.
Wieder mal ein unvergesslicher Abend.
Beste Grüsse
Ekki
Juist, Di. 17.07.2007
Juist ist ja immer einer der Termine, wo so viel passiert, dass ich immer große Bedenken habe das noch drei Tage nach dem Auftritt auf die Reihe zu bekommen.
Zuerst einmal Chaos. Olli hatte keinen Urlaub bekommen, Sascha hatte einen anderweitigen Termin und Dennis schrieb genau an dem Tag eine Klausur. Hui. Drei Ersatzleute.Wir bekamen allerdings die besten Kollegen, die man sich vorstellen konnte. An der Gitarre stand an dem Abend Matze (alter Freund und Gründungsmitglied von Starlight Excess), am Bass hatten wir Georg Hempel( ebenfalls einer meiner Urfreunde und auch Gründungsmitglied), am Gesang stand da dann der "Pani". (Dieser Herr und Freund, dürfte den meisten Leuten wohl noch bekannt sein, denn er hat ja bei uns 6 Jahre lang in der Front gesungen.
Also um die Qualität der Musiker mussten wir uns nun überhaupt keine Sorgen machen.
Die meisten Kollegen trudelten gegen Mittag mit dem Schiff ein, die Roadcrew war schon bestgelaunt am aufbauen, nur Mirko und ich sind dann von Telgte aus mit einem befreundeten Piloten rüber auf die Insel geflogen. Beim Hinflug hatte ich noch gewaltigsten Psychostress (ich stehe nicht so unbedingt aufs Fliegen), das hat sich aber dann auch schnell relativiert. Gegen 17 Uhr waren dann so gut wie alle Leute bei "Baumanns" (Kneipe auf Juist) versammelt und ließen sich die ersten Biere schmecken. 18 Uhr 30 machten dann "Tom" und ich (Wegen seines liebenswerten Aussehens, wird Tom auf der Insel von den Kindern und mir nur "Tante Tom genannt) die Kinderbelustigung.
Gesangstallente von 4 bis 14 bestiegen die Bühne und ließen es ordentlich krachen. Um 20 Uhr waren wir dann auf der Bühne. Es war so wie immer auf der Insel. Beste Stimmung, riesiges Glück mit dem Wetter und die Leute waren bald lauter, als unsere Anlage. Im ersten Set, sahen wir auf einmal "Dennis" (Ja den Gitarren - Dennis, der ja eigentlich eine Klausur schrieb und sich von "Matze" ersetzen ließ. Er war wohl schneller durchgekommen, als angenommen und ist dann kurzentschlossen nebst Freundin hinterher gefahren. Nur Musikhören, aber nicht Musikmachen, verführt schnell zum Alkoholmissbrauch. So ist es dann auch dem guten Dennis ergangen. Der stand zwar bei der letzten Nummer mit auf der Bühne... ich bin mir allerdings nicht sicher ob er sich an jeden Griff und jeden Akkord, den er gespielt hat erinnern kann.(später wollte sich Dennis noch mit irgendwem Duellieren, weil der ihm den Weg zur Toilette versperrt hatte..... dazu kam es dann aber Gottseidank nicht)
23 Uhr 15 war dann Feierabend........ allerdings nicht für uns. Auf Juist gibt es keine Möglichkeit zu flüchten.
Also die ganze Horde (bis auf die lieben Kollegen ,der Roadcrew) ab in die "Spelunke" (wer diese Kneipe nicht kennt, dem sei gesagt "du kommst als Fremder und gehst mit einem Ar..... von Freunden raus) Echter Hardcore. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Zur Aftershowparty war unser Tour DJ "Bobby T" mitgebucht und legte ab 00 Uhr dann in der Discothek "Zappel" auf. (Geiler Name oder??)
Die ganze Horde,nebst frisch kennengelerntem Anhang, wackelte dann so gegen 1 Uhr rauf in die Discothek.
Ab da wird es privat. Es sei vieleicht noch gesagt, dass die letzen Musiker , gegen 6 Uhr in der Früh diese wunderbare Disco verlassen hatten.
Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen, da die meisten Kollegen wieder in die Heimat fuhren. Abgesehen von "Bobby T" unserem lieben Piloten "Hermann Schorn" und mir, waren sie auf einmal alle verschwunden.
Die erste Fähre wurde von unserer Roadcrew genommen. Sie wollten extra früh rüber, damit sie dementsprechend früh zu Hause sein konnten.
Da war aber doch wohl mehr der Wunsch Vater des Gedankens.
Sie kamen zwar pünktlich in Nordeich an .... allerdings sind unsere Instrumente und unsere Anlage nicht mitbekommen. Tja wo der Fehler nun genau lag, weiß ich auch nicht so genau. Was ich genau weiß ist, dass ich einen Anruf von "Tom" bekam, dessen Stimme nicht unbedingt fröhlich klang. Lange Rede kurzer Sinn. Die komplette Backlinecrew, musste 4 Stunden warten, bis dann das nächste Schiff mit den Klamotten anlegte.
Das war schon wirklich ein starkes Stück und der Ärger ist auch mehr als nachzuvollziehen.
Den restlichen Abend, verbrachten Bobby, Hermann und ich dann zu dritt, beobachteten den wunderbaren Sonnenuntergang auf Juist und genossen einige Weinschorlen dazu.
Heute ging es dann mit dem Flieger wieder zurück und ich kann nur sagen.
Es war wieder mal einmalig schön.
Da freuen wir uns doch auf das nächste Jahr
Bis die Nächte
Ekki
Tourtagebuch Freitag, 13.07.2007 Schützenfest / Ü25 Party in Hiltrup
Freitag der 13.! Grün Weiß, Grün Weiß, Grün Weiß. Wer mich besser kennt, weiß, dass diese Farben für mich direkt nach Wimpeln in Schwarz, Rot, Gold kommen.. Wir mussten dann also nur den grün weißen Fähnchen folgen und schon waren wir da. Parktischerweise war das Zelt dann auch in grün weiß, so daß es es schlichtweg keine Möglichkeit gab, den Weg nicht zu finden. Jetzt war es aber kein reines Schützenfest, sondern eine Ü25 Party. Für uns natürlich absolut genial, denn das ist genau die Altersgruppe die wir sehr mögen. Da "Toff" an diesem Termin keine Zeit hatte, mischte den Sound unser Ex Toninginieur "Tobias Schulte" (bei Freunden und Feinden besser bekannt als "Tinnitus Tobi". So war der Sound auch im ersten Set prächtig laut und mit einem großen Hallo, verabschiedete sich eine unserer Frontboxen. Ja, ja.... die Natur weiß sich halt zu helfen. Somit wurde es zwangsläufig etwas leiser vom Sound und keiner der Besucher mußte befürchten, dass ihm während des Konzertes, ein Rinnsal Blut aus den Öhrchen floß.
Die Band war, trotz der Hitze im Zelt bester Laune. Mirko trug ein Verjüngungsbaseballcap, Phil hatte einen verwegenen Dreitagebart,Dennis feilschte in der Setpause um Pommes mit Soße, Sascha hatte während des Spielens allerhand damit zu tun, die ständig umgeworfenen, halbvollen Wasserflaschen von der Bühne zu kicken, Olli hatte in der Pause wohl ein Techtelmechtel mit Lady Whiskey...... zumindest vergaß er den Text von Country Roads und ich hatte meine Premiere mit einem Herbert Grönemeyerstück, was ich doch maximal als grenzwertig bezeichnen würde.
Alles in Allem war Familie Chaos mal wieder unterwegs. So muss es aber auch sein, sonst würde das Ganze auch nicht über die ganzen Jahre hinweg so viel Spaß machen.
Das Publikum in Hiltrup war absolut klasse und vom Zelt lief das Kondenswasser.
Halt so wie es sein sollte.
Gerne nächste Jahr wieder
Tourtagebuch für das Johannistrassenfest Samstag,07.07.2007
)
Ein denkwürdiger Tag.
07.07.2007 Tausende von Paaren, haben vermutlich an diesem Tag in Deutschland geheiratet. So auch unser alter Kumpel und Keyboardmitstreiter "Mirko"
Olli, Dennis und ich sind dann im Morgengrauen ab in Richtung Osnabrück wo dann um 10 Uhr die Trauung stattfand.
Mit dabei waren auch Bobby T und unser Anlagengott David Hartmann.
Bewaffnet mit einigen Pyros, zwei Gitarren und einer Mundharmonika, ließen wir es dann beim Rauskomen des frischgebackenen Paares ordentlich krachen.
Ehrensache, dass Mirko dann am Abend seine Zeit nicht Starlight widmete, sondern mit Freunden und Familie feierte.
Stattdessen hatten wir dann einen jungen Mann mit dem _ Namen "Holger Thyrs" am Keyboard, der seinen Job sehr, sehr gut gemacht hat. Natürlich fehlte dann auf dem Johannisstrassenfest vor allen Dingen die Stimme von Mirko. Aber wir haben uns dennoch gut geschlagen und bekamen auch eine dementsprechende Resonanz vom Publikum.
Das erste Set ( ist allerdings immer so da) war dann noch recht ruhig, bis es dann ab Mitte des zweiten Sets ordentlich abging.
Um 00 Uhr war dann Ende und trotz der vielen Zugabe.... Zugaberufe, durften wir dann nicht mehr spielen.
Nach dem Konzert bin ich dann noch schnell in eine Kneipe gegangen wo ich da auch "Mirko" nebst Freunden traf. Ich glaube diese Wirtschaft hatte den sinnigen oder unsinnigen Namen. "Wale wollen fliegen".
Nun denn. Sollen sie. Wer da definitiv nicht flog, waren die Kellner. Die waren ungefähr so schnell, wie meine Großmutter nach der Einnahme eines Baldriancoctails.
Nach und nach kamen dann noch einige andere Kollegen hinterher und es war ein nettes "Stelldichein".
Zu guter letzt, betrat noch "Jogi" (Seines Zeichens Häuptling aller Apachen und Bassist bei der befreundeten Combo "Maraton") das Lokal.
Noch schnell ein paar Sekt, ein paar andere Drinks und dann ging es auch ab in die Heimat.
Bis die Nächte.
Gruss
Ekki