Tourtagebuch Waldfest Busch in Atter, Sa. 18.07.2009
Das Haus ohne Türen!In gesunder Sommerkälte, gefühlte 10°C, erreichten wir den Ort des Geschehens: Atter bei Busch im Wald. Im Wald hieß dann auch im Wald. Mit großer Rangierkunst umkurvten wir die Bäume, um die Bühne mitten im Wald zu erreichen. An dieser Stelle entschuldigen wir uns für die vorzeitige Apfelernte. Gerödel auf die Bühne geschmissen und erstmal das Gelände erkundet. Eins war klar, verdursten und verhungern würde an diesem Abend niemand. Für die Ohren würde es auch genug geben, da neben der Waldbühne im unteren Teil des Geländes ein Zelt stand, wo Royal Flush die Bühne entern sollte.
Im ersten Set des Abends war alles recht überschaubar und die Jungs konnten die Gunst der Stunde nutzen, um auf Tuchfühlung mit den Gästen zu gehen und sich allmählich in Wallung zu bringen.
Im zweiten Set dann das umgekehrte Bild. Massen vor der Bühne, die die Band von der ersten Nummer an ins schwitzen brachten.
In der zweiten Setpause wurde uns dann eine Möglichkeit geboten, im Schießstand des ansässigen Schützenvereines, der diese geile Party auch organisiert, zu erholen.
Da war es, das Haus ohne Türen. Über zwei Trittleitern durch ein geöffnetes Fenster und ab in die warme Stube. Da saßen wir nun an einem Tisch mit Leckereien. Mettbrötchen, Brötchen belegt mit Käse, Schinken und hl. Dennis Salami. Mettbrötchen und Süßigkeiten. Heißer frischer Kaffee und Mettbrötchen. Als Höhepunkt dann noch die beiden scharfen Ladys der Tab-Dance-Truppe Atlantis und Mettbrötchen.
Gegen 00.00 Uhr gab es dann auf der Waldbühne eine Performance der besagten Tab-Dance-Truppe. Also stürmten wir zur Bühne, um uns dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen.
Tja, vertan, vertan sprach der Hahn. Denn zu dieser Gruppe gehörte dann auch noch ein Typ, der sich auf unserer Bühne mit einer Lady aus dem Publikum verlustierte und nach einer geschlagenen viertel Stunde auch noch blank zog. Danach gaben sich dann die Damen im Sauseschritt die Ehre und weiter ging es mit uns. Da das Publikum uns keine andere Möglichkeit gab, wurde kurzerhand das dritte und vierte Set ohne Pause durchgezogen und nach diversen Zugaben war dann gegen 04.00 Uhr Schluss. Schnell zusammengepackt, den einen oder anderen Baum gefällt, nochmals Äpfel geerntet und ab nach Münster.
Ein insgesamt gelungener Abend in außergewöhnlichem Ambiente.
Glück Auf
Backliner Tom
Tourtagebuchbericht Juist Di. 14.07.2009
Nachdem ja schon die Anreise zum Gig nach Dahme die reinste Katastrophe war, (warum muss die A1 denn auch auf mehreren hundert Kilometern gleichzeitig repariert werden…), stand uns das Ganze bezüglich der Rückfahrt zumindest bis Bremen ja dann gleich noch mal bevor. Nur Aushilfsguitarrero Gero fuhr nach Hause, alle anderen Bandmitglieder (außer Dennis, der dann quasi für Gero am Dienstag dazukommen würde) brachen also Sonntag viel zu früh morgens auf zum gemeinsamen Bandurlaub nach Juist. Insbesondere die Crew dürfte in dieser Nacht keinen Rekord im Dauerschlaf gebrochen haben – vielleicht solltet ihr mal bei Red Bull anfragen, ob die euch nicht einen Endorsement-Vertrag anbieten könnten…
In Norddeich-Mole angekommen, gab’s natürlich zuerst das obligatorische Fischbrötchen, diesmal in Teig eingebackene Seezunge – köstlich. Auf der Fähre dann leider größtmögliches Schietwedder, was aber nicht wirklich schlimm war – der Gig auf Juist sollte ja erst am Dienstag stattfinden. Nachdem dann alle irgendwann ihre Zimmer gefunden hatten, ging’s relativ flott zu Baumanns (für alle Unwissenden: auf Juist so eine Art Wohnzimmer für Starlight Excess, in welchem Getränke und Essen serviert werden und eine bestimmte Vertreterin des Personals auf atemberaubende Art und Weise „Schnitzel“ sagen kann). Im Anschluss direkt weiter in die Spelunke, die zumindest in der Vergangenheit auch mal so etwas wie ein Wohnzimmer für uns war – aber Dinge ändern sich ja zum Glück auch immer mal. Werte Herren der Spelunke, ihr dürft euch ja auch nicht wirklich wundern, dass wir ab sofort die „Welle“ und „Börnies“ zu den neuen Aftershow-Partytempeln nominieren, wenn in eurem Etablissement der an jenem Abend diensthabende Kollege schon zu Anfang jegliche Regeln des gebotenen (körperlichen) An- und Abstandes zu den geschätzten Gästen ignoriert, und dann auch noch die komplette Band des Lokals verweist, weil er offensichtlich nicht so ganz mit den Verfahren und Techniken des Deckel-Abrechnens zurecht kommt. Aber so was passiert halt im Leben eines Rockstars auf Tour Wir wurden an diesem Abend noch äußerst freundlich bei „Börnie“ aufgenommen und haben da noch diverse Getränke zu uns genommen, und einige haben da zu später Stunde völlig willenlos einfach alle Frikadellen gegessen, die ihnen vor die Nase gestellt wurden.
Am nächsten Tag dann ein eher buntes Programm: während einige mit dem Fahrrad die Insel mindestens fünfmal umrundet haben, wurden andere relativ früh bei Baumanns und dann in der Strand-Schirm-Bar gesehen, wohin dann irgendwann zwangsläufig auch die Biker zurückkehrten – Juist ist halt nicht so wirklich groß. Und abends gab’s dann noch die große Starlight-Computer-WLAN-Spielesession (es werden natürlich nur pädagogisch äußerst wertvolle Spiele gespielt), wofür uns eigens ein Raum im Haus des Kurgastes für die ganze Nacht organisiert wurde – vielen Dank noch mal an den Kollegen Hausmeister/Veranstaltungstechniker: sehr geil!
Und am Dienstag dann der große Auftritt in der Kurmuschel. Als Vorprogramm, wie mittlerweile in jedem Jahr: unsere Tante Tom, DJ AlexAxel und Crooner Dave mit der sensationellen Kinder-Karaoke-Show. Das war allerdings dieses Jahr vom Niveau her richtig krass; anscheinend hat DSDS diesbezüglich einiges bewegt. Denn wenn eine Vierjährige (!) da auf einmal vor Publikum einen ABBA-Hit fehlerfrei nachsingt, dann direkt danach zwei höchstens achtjährige Mädchen anspruchsvolle Celine Dion und Whitney Houston-Interpretationen zum Besten geben, kann man sich ja nur noch wundern. Respekt, Kinder!
Im Anschluss durften dann die „Großen“ , und wie jedes Jahr ist das Konzert auf Juist eines der Highlights der Saison für die Band. Ist natürlich auch klasse, ein Konzert ausschließlich vor Leuten zu spielen, die nun mal Urlaub und deshalb gerade überhaupt keine Sorgen haben. Und wenn dann auch noch das Wetter so toll mitspielt, kann ja nix schiefgehen. Mittlerweile erkennen und treffen wir auch immer mehr „eingeborene“ Juister beim Konzert, was uns natürlich sehr freut. Hat riesig Spass gemacht, uns und offensichtlich den Leuten auch. „Wir kommen wieder, keine Frage“!
An dieser Stelle ein Dankeschön an Thomas Vodde und das Team der Kurverwaltung, und im Besonderen noch ein Gruß an „Hausmeister Gerd“, der in diesem Jahr leider nicht dabei sein konnte. Gerd, wir hoffen, dich im nächsten Jahr wieder beim Konzert auf Juist antreffen zu dürfen.
Inselgrüße, Toff
Tourtagebuch Dahme (Ostsee) , Sa. 11.07.2009
Es war soweit! Der alljährliche Bandurlaub sollte anstehen. Als besonders Bonbon hatte sich unsere Agentur diesmal einen kleinen Abenteuerurlaub mit einer etwas ungewöhnlichen Routenführung ausgedacht, Start war dieses Jahr in Dahme an der Ostsee!
Nie gehört, dachte ich so bei mir. Geschwind das Navi mit den nötigen Informationen gefüttert à zack, 400km Strecke! Ok, es war Samstag, Ferienbeginn, wir hatten gestern noch bis 0300 gespielt, rechne mal so mit sechs Stunden Fahrzeit, also Abfahrt in MS um 10.30 Uhr! Klasse…
Pünktlich Copiloten Toff aufgelesen konnte es schon losgehen. Wie nicht anders zu erwarten war glich die A1 einer einzigen Baustelle, ab Osnabrück maßen wir glaube ich max. 4km ohne rot-weiße Fahrbahnbegrenzung. Und Regen! Hatte ich erwähnt, dass es dauerhaft und unaufhörlich geregnet hat? Nein? Hat es aber! Ich fasse mich kurz: die Fahrt hat genervt und hat gefühlt ewig gedauert!
Aber Chefnavigator, der ich nun mal bin, sollte ich mit meiner Planung genau richtig liegen. Schlag 17h kamen wir am Ziel an! Um dann sofort vom dortigen Veranstalter zu erfahren: „Ihr seid meine perfekte Entschuldigung für die Verzögerung, es sollte ja eigentlich jetzt losgehen, aber ich sag einfach, ihr hattet viel Verkehr!“ Ach?!?
Da lag uns wohl eine falsche Info vor…aber alles kein Problem, der Veranstalter war wirklich mehr als entspannt und gut drauf, versorgte uns ausgezeichnet mit allem, was so benötigt wurde! Stefan und Team, vielen Dank nochmal!!
Hatte ich erwähnt, dass der Regen verschwunden war! Auf einmal! Mit unserer Ankunft! Echt, kein Witz! Sonne, Strand, Bühne direkt am Wasser, Menschen sonnenhungrig, Band bierdurstig, DJs nicht eingecremt, Schlagzeuger solofreudig, Veranstalter (eigentlich nicht) redselig (aber irgendwie doch), Thekenpersonal wird zu Popstars, Schlagerstars geben die ultimative Lobhudelei zum Besten…alle waren auf ihre Art glücklich und zufrieden! Ihr wisst nicht, was ich meine? Dann schaut euch doch einfach hier den von uns ins Leben gerufene Videoblog an! Bilder sagen doch mehr als tausend Worte.
Auf jeden Fall ein toller Beginn des Bandurlaubes, es sollte ja noch die nächsten Tage nach Juist weitergehen, dieser uns mittlerweile so vertrauten, ruhigen und liebgewordenen Insel an der Nordsee…
David, wann fahren wir eigentlich zur Kur??
Um das Video zu Dahme zu sehen klickst du hier
Es grüßt, Excesserator
Tourtagebuch Schützenfest hiltrup Fr. 10.07.2009
schiessen lernen – freunde treffen...
schiessen haben wir an diesem abend leider nicht gelernt, aber man kann sagen, dass wir freunde und alte bekannte getroffen haben. Und das liegt daran, dass wir nicht zum ersten mal auf dieser feier gespielt haben. Um ehrlich zu sein glaube ich sogar dass seit dem ich fest in der band bin, wir jedes jahr in hiltrup auf dem schützenfest gespielt haben. Wie sagt man so schön: never change a winning team. Aus diesem grund war an diesem abend auch alles wie wir es kennen, und wie wir es erwartet haben. Die veranstaltung ist immer gut organisiert und gut besucht. Das macht es uns umso leichter unseren job zu machen, nämlich eine gute party steigen zu lassen.
Und so kam es, wie es kommen musste. Nach anfänglicher zurückhaltung des publikums im ersten set, wurde die stimmung ab dem zweiten set von song zu song besser, und es wurde wie immer eine rauschende ballnacht. Zugegeben: wir waren an diesem abend sehr froh, dass die letzte stunde der veranstaltung von dem anwesenden dj mit bravur übernommen wurde, da wir am nächsten morgen sehr früh richtung ostsee aufbrechen mussten, um rechtzeitig am nächsten ort des geschehens zu sein.
Was bleibt noch zu sagen? Ach ja, gelernt haben wir an diesem abend auch noch etwas: dunkle bratwurst ist nicht gleich dunkle bratwurst, und wenn es mal dunkler sein soll, bestell einfach eine currywurst!
Wir freuen uns auf jeden fall auf das nächste jahr! Vielleicht lernen wir dann ja auch endlich mal schiessen!?
Bis die nächte...
bo_beatz
Rathausplatz-Festival in Lippstadt, Do. 09.07.2009
Michael-Jackson-Tribute-Show mit Mirko
Beat It, Billie Jean, Man In The Mirror, Thriller, Human Nature, Bad. Gab’s sonst noch auf dem Rathausplatz in Lippstadt zu hören? Ach ja, das eigentliche Programm! Unterbrochen – naja, sagen wir lieber „aufgelockert“ – wurde dieses allerdings (zumindest im ersten von zwei Sets) nach nahezu fast jedem Song durch Mirko‘s grandiose One-Man-Michael-Jackson-Tribute-Show. So ziemlich die gesamte Diskographie des kürzlich verstorbenen (oder wurde er doch noch vor zwei Tagen am Bahnhof in Lippstadt gesichtet?!) King of Pop erklang an diesem Abend aus der Keyboardburg – Tanzeinlagen und den zweifelsfrei originalgetreuen Moonwalk gab’s inklusive.
Aber fangen wir mal vorne an. Der Termin in Lippstadt war für mich in doppelter Hinsicht besonders interessant. Zum einen hatte ich dieses Mal einen wesentlich kürzeren Weg zum Gig als der Rest der Band, was unter anderem den angenehmen Nebeneffekt hatte, dass auch mal ein paar bekannte Gesichter im Publikum gesichtet wurden. Für die anderen Jungs war das natürlich ganz ähnlich, war dieses doch der ungefähr dreihundertste Gig für Starlight Excess auf dem Rathausplatzfestival. Zum anderen stand mir der erste Kontakt mit den Starlight-Super-Fans, (oder Super-Starlight-Fans) Gabi, Coni und Vicky bevor. Solche Fans will man natürlich auch als Aushilfe nicht enttäuschen.
Entertainment vom Feinsten wurde uns von Anfang an geboten – noch bevor die Band komplett in Lippstadt angekommen war mussten Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen per Großeinsatz (naja, fast) einen „kleinen“ Streit zwischen einigen etwa 16-jährigen Mädchen schlichten. Aus sicherer Entfernung durchaus sehenswert, was da abging! Die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Jungs von der Parkbank vor der Marienkirche haben dann, nachdem die besagten jungen Damen zur einen Hälfte in grünen, zur anderen in neonrotorangen Autos abtransportiert wurden, allerdings die Stellung gehalten. Zur kulinarischen Sinnesbefriedigung standen Kekse, Chips und Bier im Backstagecontainer in großen Mengen bereit, der Gig konnte also kommen.
Als es dann gegen 19.30 bei leider eher schlechtem als rechtem Wetter (obwohl es während der Sets erstaunlich trocken blieb) losging, füllte sich der Rathausplatz wie gewohnt gut und schnell mit Menschen. Viele davon waren anfangs sogar nüchtern! Wegen der Wetterlage wurden aus den geplanten drei Sets kurzerhand zwei gemacht, dafür entsprechend länger. Das Publikum hat’s gedankt und ist zum größten Teil bis zum Schluss geblieben, wir hatten also den ganzen Abend großen Spaß mit vielen, vielen Lippstädtern! Und besonders Cabi, Coni und Vicky (und Menschen mit komischen Schuhen) in der ersten Reihe hatten den (so wie eigentlich alle Gäste, die Wind und Wetter trotzend an diesem Abend gekommen waren) ganz offensichtlich auch vom ersten Song an mit uns. Mir wurde nach dem Gig versichert, dass ich nicht im Gästebuch durch Kritik zerrissen würde und dass ich sogar wieder kommen dürfe! Cool! Danke! :)
Sämtliche Frontmännerqualitäten die jemals durch die Band auf irgendwelchen Bühnen zur Schau gestellt wurden, sind kurz vor Ende des letzten Sets durch die kleine Leonie in den Schatten gestellt worden. Außerdem hat die Kleine indirekt dafür gesorgt, dass Mirko’s Performance bei „What’s Up“ jetzt noch spektakulärer aussieht – der berüchtigte Rechte-Hand-In-Die-Linke-Seite-Drücken-Move kommt wirklich schon ganz, ganz nah an das heran, was Michael Jacksons in seinen besten Zeiten so vorgeführt hat! Unglaublich! Gute Besserung, Mirko! :)
Mit Wunderkerzen und Stadionatmosphäre (auch was das Mitsingen betrifft – großartig, Lippstadt!) fand dieser tolle Gig dann mit „Angels“ ein schönes Ende.
Bis zum nächsten Jahr im Starlight-Wohnzimmer in Lippstadt.
Gero
Fanbericht Rathausplatz Festival Lippstadt 09.07.2009
von Gabi und Coni
Nun war es endlich so weit. Heimspiel für uns. Endlich mal keine lange Fahrerei. Wir waren, wie immer eigentlich, etwas zu früh dran und freuten uns schon riesig. Zwar regnete es noch etwas, aber egal. Nur die Harten komm in Garten und wen kümmert schon Regen, wenn Starlight-Excess spielen? Wir hatten erst etwas Sorge, das der Platz vor der Bühne lange sehr leer bleiben würde, doch dem war nicht so. Es war nicht proppevoll, aber es reichte doch um gut zu feiern. Olli und die Band gaben aber auch alles. Flotte, freche Sprüche und viel Spiellaune kamen super rüber. Was habt ihr an dem Abend eigentlich genommen? So viel Faxen haben wir schon lang nicht mehr gesehen. Es war genial, vom ersten bis zum letzten Stück!! Selbst Petrus hatte im zweiten Set ein Einsehen und es blieb trocken. Er hat wohl gemerkt, das Regen wahre Fans nicht schrecken kann und Lippstadt trotzdem Party macht. Jeder hatte was zu feiern: Olli feiert seinen 2. Schuh, den er am Anfang getauscht hatte, Mirko feiert mit seiner kleinen Freundin (schade das es nur Kekse und keinen Erdbeerkuchen gab), Sascha feiert den Mikroständer, der ganz toll nach unten gerutscht ist, Gero feiert seinen klasse gelungenen Aushilfsjob und Philip feiert sein Mini-Finger-Schlagzeug!! Und wir feiern euch !!!! Bis zum nächsten Mal
Gruß Gabi und Coni
Schützenfest Alt-Haren, Sa. 05.07.2009
Haren, Emsland. Bis hier können die Römer nie gekommen sein. Nein, dies schließe ich nicht aufgrund mangelnder Zivilisationseinflüsse in diesen Bereichen des Emslandes - keineswegs, Toms iphone zeigte hier 3G Netzleistung - sondern sie hätten Haren einfach unmöglich mit fahrendem Gefährt erreichen können. Dies habe ich schmerzlich erfahren müssen, als ich die A31, Anschlussstelle (wird das mit drei ´s´ geschrieben?) Wesuwe abgefahren bin. Ab hier führte nur noch die ´Forststraße´ nach Altharen zum Auftrittsort. Ich bin in meinem gesamten Autofahrerleben noch nie so eine unglaublich, von Teerflicken übersäte Straße gefahren. Fuhr man hier über 50 km/h, wirkten auf den menschlichen Körper mehr G-Kräfte als in einer Achterbahn. Trotzdem erreichte ich, ausser auf Kosten einer gelockerten Zahnfüllung, den Auftrittsort ansonsten unbeschadet.
Ich sage es ganz ehrlich, Auftritte im Emsland sind in Musikerkreisen nicht die beliebtesten. Telefoniert man am selbigen Tag mit einem befreundeten Musiker: "Na, wo spielt ihr denn heute abend?", so antwortet man zähneknirschend: "Wir spielen heute im Emsland!". Meist lautet dann die tröstende Antwort des befreundeten Musikers: "Na ja, macht ja nichts, ihr spielt ja bald auf Juist", oder ähnliches mitfühlendes.
Ich bin gebürtiger Lingener, habe 20 Jahre meines Lebens im Emsland gewohnt und darf sowas sagen.
Und vor allem darf ich sagen, dass uns dieser Auftritt noch lange in Erinnerung bleiben wird, denn wir haben unerwartet, unglaublich viel Spaß auf der Bühne gehabt und auch in den Pausen muss ich lange zurückdenken, wann wir das letzte Mal eine ganze Setpause durch Tränenbäche gelacht haben. Warum? Darf ich hier nicht schreiben, wird aber deutlich, wenn ich demnächst die filmischen Meisterwerke unseres Starroadies T.P.F. schneide und auf youtube veröffentliche. Dies solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
Im ersten Set hatten wir schon ein wenig das Gefühl kleine Popstars zu sein. Wir wurden vom weiblichen Teil des Publikums nicht nur hundertfach handyfotografiert, sondern auch angekreischt und - jawohl - auch angefasst. Dies tat unserem kleinen CoverMusikerEgo natürlich merklich gut. Besonders Sascha habe ich lange nicht mehr so strahlen gesehen. Man merkte richtig, wie es ihn gedanklich innerlich zerriss: Bass spielen oder Fotos machen, Bass spielen oder Fotos machen......
Ab dem zeiten Set war dann die Hölle los. Man kann über das Emsland sagen, was man will, aber die Menschen in Haren wissen, wie man feiert. Unsere P.A.-Türme wackelten so sehr, dass einem Angst und Bange werden konnte. Tierisch!
Erst heizten wir ein, in den Setpausen dann DJ Sven (schönen Gruß an dieser Stelle, hat Spaß gemacht) - die Leute müssen heute morgen extrem heiser aufgewacht sein.
Resumee
Wir möchten Abbitte leisten und freudig verkünden: wir möchten gerne nach Haren wiederkommen. Das war richtig geil mit euch!
Das nächste mal werden wir aber während des Konzerts den Hut rum gehen lassen und für die alte Forststraße sammeln (natürlich auch unsere Gage spenden), damit wir dann ab dem Jahre 2011, ohne Angst um unsere Stoßdämpfer, nach Haren-Downtown gelangen.
Cheers
Olli
Tourtagebuch Johannesstrassenfest Os, fr.03.07.2009
Dennis mag gerne Salami zum Frühstück...
Na da hat Petrus ja mal wieder erbarmen mit uns gehabt. Olli musste erst mit seinem AIR Berlin Flieger durch das Gewitter zwischen Mallorca und Osnabrück finden. Nach wackeliger
aber sicherer Landung ging es für ihn weiter nach Osnabrück zum Johannesstrassenfest, welches dieses Mal sein 10-jähriges Jubiläum feierte. Auf dem Weg dorthin zog das nächste Unwetter seinen Lauf durchs Osnabrücker Land. Christian Schäfer, seines Zeichens Veranstalter und Agent für Kathastrophenschutz und Unwetterfrüherkennung war im ständigen Kontakt mit dem Wetterradar des Flughafens Atterheide (für Piloten ICAO=EDWO)
Die bestätigten Christian: "Dies wird für dich die Nacht der Nächte, sozusagen ein Goldregen."
Und so kam es. Münster, Ibbenbüren, Recke und Melle sind abgesoffen. Sogar der Westerberg von Osnabrück war von den Sturmausläufern betroffen. So wie im Alten Testament hatte Moses die Regenwand vor der Johannesstrasse aufgehalten. Wir sollten schliesslich im Trockenen feiern, was auch bis Mitte des ersten Sets der Fall war.
Nicht das es geregnet hätte, aber erst dann fand eine Notration Bier zur Bühne :-)
Von nun an konnte es feucht, fröhlich zur Sache gehen. Im Vergleich zur Maiwoche (ca. 4 Wochen her gleicher Platz, gleiche Zeit) war das erste Set wirklich eher lockeres Aufwärmen.
Die Erfahrung musste auch das Team von NDR 2 machen, das in den Pausen, versuchte das Publikum vor die Bühne zu bekommen. Es wurden viele NDR Goodies verteilt und Spielchen veranstaltet um die Schar gut zu stimmen. Im Zweiten Set wurde es dann schon besser. Viele Mitsinger und Party Peoples hatten mittlerweile zur Bühne gefunden. Während die Männer von Olli zum Bierholen verdammt worden waren, sind die Mädels angehalten worden mit ihm die Backstreetboys Atmosphäre herbeizuführen. Gekreische in allen Tonlagen war das Resultat.
Das war Toll !!!
Als die Party auf dem Höhepunkt war, wie sollte es anders sein kam plötzlich eine Dame vom Ordnungsamt mit der Polizei im Schlepptau und hat uns einfach den Stecker rausziehen lassen. Die Konzession ging leider nur bis 23 Uhr unser Vertrag aber bis 00 Uhr.
Also wir hätten echt noch gerne weitergespielt !!! Wir hatten echt Bock auf den Termin. Also haben wir schlichtweg unsere Monitor Boxen (das sind die Boxen auf der Bühne über die wir uns selbst hören) umgedreht und eine letzte Ballade "With or Without You" in einer Art Akustik Unplugged Version dargeboten. Ein würdiger Abgang. Liebes Ordnungsamt von Osnabrück, habt doch mal Erbarmen mit tausenden Party Peoples und nicht immer nur mit dem ersten Anrufer !!!
Und die Moral von der Geschicht: "Hast du Christian, Petrus, Moses, die Band, das akademische Johannesstrassenpublikum, die Getränkeversorgung die Klofrau und sogar den NDR auf deiner Seite. Alle wollen richtig Spass haben aus deren Sicht. Ohne Ordnungsamt gibt es in Osnabrück längere Partys NICHT !!!
Wir kommen gerne wieder.
Bis die Nächte
Mirko
Fankonzertbericht, Fr. 03.07.2009 Johannesstassenfest OS
von Maren
Starlight Excess??? Wer sind Starlight Ecxess??? Hab ich noch nichts von gehört. Ihr fragt euch jetzt sicher wie das kann, aber so erging es mir bevor ich euch das erste Mal auf dem Betriebsfest von Hellmann in Osna gehört habe. Danach dachte ich geil, die vergisst du nie wieder :-) Und da ich euch ja jetzt kannte, suchte ich auch gezielt im Konzertplan der Maiwoche 2009 nach eurem Namen, habe meine beste Freundin angerufen und ihr gesagt, da müssen wir sofort hin. Sie kannte euch bis dahin auch nicht, aber nach dem Konzert sagte sie auch, man sind die geil... Ihr Herz habt ihr im Schlag erobert, als ihr Dance with somebody gespielt habt :-) Als wir uns an dem Samstag den Weg durch die Massen, die ihr anlockt, wühlen müssten, haben wir uns geschworen wir kommen wieder, das nächste Mal am 3.07.. Ja und das war gestern. Ich persönlich fand das Lied von Dennis (Wonderwall)hammer. Schade das ich das ihr nicht runterladen kann, kann man daran was ändern?? :-) Und das letzte Lied, war Gänsehaut feeling pur! Schon mal an ein unplugged Konzert gedacht?? Hammer geil!!! Am 18. können wir leider nicht dabei sein, denn dann sind wir auf dem Weg nach Spanien... Wünsche ich viel Spaß auf euren weitern Konzerten und macht weiter so! Ihr seid einmalig... LG aus Osna Maren PS: Würde mich freuen, wenn ich euch mal kurz melden würdet, wenn ihr das hier gelesen habt :)