Tourtagebuch Ottenstein, 30.07.2011
I A Ottenstein alle sollen versteckt sein...
Aber doch nicht das Publikum bitte! Aber von vorne:
Gestern spielten wir noch an der Ostsee an einer kleinen Strandbar in einem kleinen Ort in Ostholstein (wir hatten Angst), und heute stand dann der uns wohlbekannte Sommernachtsball in Ottenstein auf dem Plan. Also entschied sich die komplette Band dazu, direkt nach dem Auftritt noch die Heimreise anzutreten. Nachdem wir dann im Laufe des Tages dem Verkehrsfunk gelauscht hatten, stellte sich heraus, dass wir damit eine weise Entscheidung getroffen hatten. Sonst ständen wir jetzt wohl immer noch bei der achten Bifi-Roll im Stau zwischen Hamburg und Bremen. Wie dem auch sei. Da die Temperaturen dem Namen Sommernachtsball dieses mal leider nicht gerecht wurden, wirkte es am Anfang tatsächlich als hätten sich die Ottensteiner versteckt. Die Veranstalter haben es sich aber auf jeden Fall nicht nehmen lassen, so groß aufzufahren wie wir es gewohnt waren. Zwei große Zelte, ein Feuerwerk zur Begrüßung ( oder brannte doch nur ein Bierwagen?), parallel spielende DJ´s und Bands, ein gut ausgestatteter Backstageraum usw.
Das erste Set startete was die Stimmung angeht demnach auch etwas verhalten, allerdings nicht was den Alkoholkonsum einiger Besucher angeht. So wurden dann im zweiten Set auch direkt Biertische vor die Bühne geschleppt, und direkt am Ort des Geschehens weitere Getränke vertilgt (Prost und DINGE-LINGE-LING...). Ich bin gespannt, ob das letzte Set dann auch die Schecks decken kann, die das Zweite ausgestellt hat (na, welcher Film?). Während ich diese Zeilen schreibe ist es 01.38 h, und wir warten gespannt auf ebendieses.
...
So, es ist vollbracht. Soviel sei gesagt: Es ging noch mehr ab, als vor einer halben Stunde. Ottenstein, ihr rockt! Auch wenn es dieses mal keine „Coyote-Ugly-Show“ gab, kommen wir immer gerne wieder! Vielleicht nächstes Jahr wieder mit dem entsprechenden Wetter...
Wir freuen uns...
Phil
Tourtagebuch Dahme (Ostsee), 29.08.2011
Alle Jahre wieder, oder jährlich grüßt das Murmeltier, oder alles bleibt wie es ist (bleibt alles anders?)…kommt die große Fahrt in den hohen Norden, genauer gesagt an die wunderschöne Ostsee nach Dahme.
Schon das dritte Mal in Folge können wir zum Sommerfest der Milchbar von Ilja und Stephan an einer kleinen Bühne an einem kleinen Strand losrocken, was das Zeug hält. Und die Ostsee ist von der Bühne wirklich einen Steinwurf entfernt, für Toff sind es zwei Steinwürfe, aber der steht ja mit seinem Pult auch immer einige Meter vor der Bühne, kann aber dafür auch den ganzen Abend aufs Meer blicken (und auf hunderte Hinterköpfe). Wetter sollte wohl gut bleiben, das Mischpult blieb den ganzen Abend ohne Überdach. Blieb es ja dann auch, also gut, das Wetter. Die Hinfahrt allerdings, ich wollt´s mir ja verkneifen…nur so viel: die Baustellen auf der A1 sind auch in diesem Jahr wieder wunderschön anzuschauen. Fotovergleiche mit Aufnahmen vom letzten Jahr lassen mich zu dem Schluss kommen, es wird gebaut, langsam aber stetig, Meter für Meter. In aller Ruhe. Gut Ding will Weile haben. Ganz bestimmt kann ich 2020 in einem Rutsch bis Kiel durchknattern.
So, genug gemeckert. Highlight des Tages, neben unserem Auftritt natürlich, war ein Weltrekordversuch in Wassergymnastik, der auch locker aufgestellt wurde mit eine rasanten Teilnahme von 2581 Personen (Teilnehmerzahl von mir aus dem Gedächtnisprotokoll, wahrscheinlich irgendwo ein Zahlendreher…). Von uns gab es zu diesem Anlass ein „we are the champions“, in Auszügen auch im Videotagebuch zu bestaunen. Herr May hätte Tränen in den Augen gehabt…
http://www.youtube.com/user/TheoTurnhose
Insgesamt: ein super Gig, das Wetter hat mitgespielt, die vom Veranstalter befürchteten 2000 Leute waren locker da, die Band gut drauf, da hätten wir gern noch länger und mehr, aber die Ostsee wird ja auch noch im nächsten Jahr an Ort und Stelle sein. Und wer weiß, wir vielleicht auch? Dann reisen wir auch alle früher an und bleiben ganz lange, versprochen!
Es grüßt,
euer Excesserator
Starlight Excess, Münster, Hafen, NRW Radtour Sa., 23.07.2011
Die Umgebung Hafen ist nun wirklich kein neuer Spielort für uns, haben wir doch auch einige Auftritte auf Münsters Hafenfest schon auf dem Buckel. Diesmal lud jedoch nicht das Hafenfest, sondern die „NRW-Radtour“ als Veranstalter.
Münsters Hafen war der Zielort der dritten (von vier) Etappen der NRW-Radtour. An diesem Tag ging es von Gronau in die zweitschönste Friedensstadt. Da ich mich im Vorfeld der Veranstaltung zu wenig informiert hatte (bzw zu wenig informiert wurde) stellte ich mich am Zielort auf ein Rennrad-Finish á la Tour de France ein. Als ich hörte die Teilnehmer würden einfahren, schnappte ich mir nervös meine Kamera, um alles haarklein einzufangen. Doch statt professionellen Ausreißversuchen kurz vor der Ziellinie erwarteten mich klingelnde Holland-Räder. Es war also kein Radrennen, sondern eher eine Art Fahrradtour, frei nach dem DSDS-Motto „Dabei ist alles“.
Trotzdem muss ich den Fahrern einen großen Respekt zollen: ca. 70 Tageskilometer (und das vier Tage hintereinander) traue ich so manchem Mitglied unserer kleinen Unterhaltungs-Combo nicht zu. Ich möchte an dieser Stelle jedoch keine Namen nennen, denn Sascha war an diesem Tag ja auch gar nicht im Lineup. Ihn vertrat heute unsere langjährige Bassaushilfe und Starlight-Mitbegründer Georg Hempel.
Georgie hatte, wie man es von ihm gewohnt ist, auch unsere neuen Stücke am Start, so dass einem wunderbaren Open-Air Auftritt nichts mehr im Wege stand..... ja wenn da nicht das Wetter gewesen wäre.
Es waren 16 Grad an einem Tag Ende Juli (!!!!!), gefühlt war es noch kälter, da ein böiger Wind wehte. Menschen trugen Winterjacken im Hochsommer. Dementsprechend bestand unser Publikum am heutigen Tag hauptsächlich aus den teilnehmenden Radfahrern und wurde leider wenig durch die lokale Münsteraner Bevölkerung ergänzt. Diese waren bei diesem Wetter verständlicherweise lieber zu Hause geblieben.
Außerdem waren im Publikum noch der lustige Mensch, der versuchte auf illegale Weise unsere Bühne zu entern und danach entsorgt wurde oder der Hansel, der mit nacktem Oberkörper tanzend die Frauenwelt beglückte. Auf der Bühne lies mich die Frage nicht los ´Gehören die beiden nun zu den Radfahrern oder doch zur Münsteraner Bevölkerung?´ Wer sich darunter nichts vorstellen kann, sei unser neuestes Videotagebuch ans Herz gelegt - dort sind die beiden nämlich verewigt:
http://www.youtube.com/user/TheoTurnhose
Wir wären aber nicht Starlight Excess, wenn wir nicht wüssten, dass sich auch mit Menschen auf nur halbgefüllten Plätzen eine ordentliche Party feiern lässt. Im ersten Set waren die Besucher schon sehr gesangs- wenn auch noch nicht tanzwütig. Trotzdem spürten wir jetzt schon auf der Bühne – da geht noch was. Damit in der Setpause niemandem langweilig wurde, sprang Eberhard Gienger (ehemaliger deutscher Turner) vom Himmel und die ARD-Lottofee zog ein paar Lose aus einer Trommel. Das Loseziehen dauerte dann so lange, dass unser zweites, auf 90 Minuten angelegtes Set auf ca. 50 Minuten runtergestrichen werden musste. Beim zweiten Set gesellte sich dann zur Stimme noch das Tanzbein des Publikums und es wurde zwar kurz aber dafür umso intensiver abgefeiert.
Wir danken an dieser Stelle den Verantwortlichen vor Ort für die sehr nette Zusammenarbeit, allen voran dem Bielefelder Klaus vom Carolinen-Kaffee-Truck, der mir eine Eintrittskarte für das Derby Arminia Bielefeld gegen VFL Osnabrück und dazu einen Auswärtssieg meiner Lila-Weißen versprach.
Cheers
Olli
Tourtagebuch Oberhausen KODI Firmenparty Sa., 09.07.2011
Die Firma KODI ist Deutschlands größter Haushaltswaren-Discounter, im Programm findet sich alles, was (ich zitiere aus dem Internet-Auftritt besagter Firma, und weise ausdrücklich darauf hin, dass ich zitiere; nicht, dass mir noch irgendein Titel oder gar die Berechtigung zum Schreiben des Tourtagebuches aberkannt wird) „ihr Zuhause schöner macht und Ihnen die Arbeit im Haushalt erleichtert. Unser Dauersortiment umfasst rund 2.000 Artikel aus den verschiedenen Haushaltsbereichen.“
Die Firma unterhält 170 Filialen, also wahrlich keine „kleine Nummer“, und dementsprechend gut ausgestattet und gut bestückt präsentierte sich uns dann auch das in Oberhausen am Sitz der Zentralverwaltung und des Zentrallagers ausgerichtete Betriebsfest für die werten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Aufgebaut hatte man ein riesiges Festzelt, in dem die Mitarbeiter tagsüber sitzen und Essen konnten, und abends dann zur Party rocken konnten. Draußen auf dem Gelände gab es wirklich viele und unterschiedliche „Gourmet-Stationen“, da war für jeden Geschmack was dabei, und für die Kids hatte man sogar ein stilechtes Karussell aufgebaut. Da hätte ich mich durchaus gerne auch den halben Abend drin aufgehalten... aber wir waren ja zum Musik-Machen da.
Vom Organisationsteam waren wir sehr zuvorkommend begrüßt worden und zu unserem Backstage-Areal geleitet worden; auch da hatte sich jemand Gedanken gemacht und das Backstage-Zelt zumindest eine gewisse Distanz von der Bühne weg hingestellt, so dass wir in den Setpausen nicht zwangsweise maximal von der DJ-Mucke zugebasst wurden, sondern auch mal ein wenig entspannen konnten (wenn nicht gerade wieder das Karussel angesagt war).
Vor uns enterten noch zwei bekannte Musical-Darsteller die Bühne, und die gute Frau und der gute Mann waren stimmlich natürlich über jeden Zweifel erhaben, auch wenn die Musik vom Band kam. Das hat die Leute schon mal gut begeistert, und direkt danach waren wir dann dran. Auffällig fand ich, dass das Publikum im ersten Set während der Lieder so vom Körpereinsatz her gar nicht mal so aktiv war, also zu Anfang kein wirkliches Tanzgeschehen vor der Bühne, aber dennoch nach den Liedern jeweils einen Höllenradau beim Applaus machten. Ungewöhnlich, aber durchaus eine willkommene Form der Anerkennung für die Musiker auf der Bühne.
Das mit dem Körpereinsatz und auch das mit den Platzverhältnissen änderte sich dann schlagartig, als direkt nach unserem ersten Set als Topact ein gewisser Herr Krause die Bühne betrat, ab diesem Zeitpunkt gabs keine Halten mehr beim Publikum, und das Zelt hat (im Wortsinn) getobt... auch wenn der textliche Gehalt seiner Lieder beim Schreiber dieser Zeilen des öfteren durchaus Verwunderung hervorruft, muss man doch sagen: Der Mann hat´s einfach drauf. Und auch vor seinem Auftritt, beim lockeren Gespräch im Backstage, fiel dann auf, dass Herr Krause im Gegensatz zu einigen anderen Stars und Sternchen, mit denen wir teilweise schon das (zweifelhafte) Vergnügen hatten, auch abseits der Bühne ein total entspannter und richtig cooler Zeitgenosse zu sein scheint.
Tja, und nach DER Vorarbeit war dann das zweite und das dritte Set kein Problem, nettes, tanz- und feierwilliges Publikum und Band mit Spass auf der Bühne – Party!
Vielen Dank nach Oberhausen für den gelungenen Abend, gerade auch hinsichtlich Organisation und Künstlerbetreuung, und bis zum nächsten Jahr.
Euer Knöpfchendreher
Tourbericht Johannisstraßenfest Osnabrück Fr., 08.07.2011
Für uns ist das Johannisstraßenfest schon fast wie ein Wohnzimmer
für Musiker. Wie in den letzten Jahren hat Veranstalter Christian
Schäfer nichts unversucht gelassen alles für die Band zu tun und so
konnte ich direkt nach meiner Ankunft schon sehen, dass der FOH
(Anmerkung: das ist die kleine Insel, von der aus die Tontechnik
bedient wird) diesmal mittig vor der Bühne positioniert war.
Nachdem ich unter Hilfe von netten Einweisungen der
Parkplatzwächter mein Auto hinter Mirko und Bobeatz (Philip's)
parken durfte, stand einem fetten Gig wie immer nichts mehr im
Wege. Leckeres Essen, Getränke in mehr als ausreichender Menge und
ein gut gelauntes und angeheitertes Publikum erwartete die Band
schon vor Spielbeginn. Da werden dann auch gerne Fotos mit Fans aus
der ersten Reihe gemacht und der ein oder andere Smalltalk im
Backstage mit ewigen Bekannten abgehalten, wir sind da immer wieder
erfreut die ganzen Gesichter zu sehen.
so, nun zum Gig selbst. Ein quasi Selbstläufer, der jedoch von einer
traurigen Rede zu Anfang überschattet wurde. Der Mitgründer des
Johannissstraßenfests ist vor kurzem verstorben und so wandelte
Christian Schäfer sich zum Redner und sprach ein paar ehrenwerte
Worte. Im Anschluss wurde eine Schweigeminute abgehalten.
Es dauerte danach ein wenig, bis das Publikum sich auf einen
Partyabend einstellen konnte, was ich verständlich und auch gut
finde. Respekt vor Menschen, die etwas bewegt haben.
Im zweiten und dritten Set war dann für uns wieder alles wie
erhofft. Tanzende, klatschende Zuhörer, eine super Stimmung und
Chöre ,,Zugabe". Immer wieder schön, als Musiker liebt man diesen
Moment und spielt so dann die ein oder andere Nummer obwohl die
Polizei schon quasi an der Tür klopft.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr, ich sage:
Tschüüüüüüüüss
Dennis
Tourtagebuch ABI-Ball Stemwede, Sa. 02.07.2011
Heartbangers-Ball oder Mädchenreport.
Nachdem Olli und ich diese Woche schon Donnerstag in Bramsche (Sommerkultur mit thirty toes) und Freitag in Altenbeken (Vivat Vivadukt) aufgetreten waren sollte es heute mit Münsters bekanntester LIVE
Band nach Stemwede gehen zu einem ABI-Ball der ganz besonderen Art. Wer
es noch nicht mitbekommen hat, 2011 ist der erste Abiturjahrgang, in dem die
12. und 13. Klasse gleichzeitig das Abitur machen. Somit haben wir mit doppelt so vielen tanzwütigen Schulabsolventen, Eltern und Freunden die Ehre den Saal zu rocken. Heute war für Dennis eine Aushilfe angereist namens Torsten „Cheeze“ Käsekamp. Ich hatte schon viel über Ihn gehört aber ehrlich gesagt noch nie so wirklich mit Ihm zusammengespielt. Das sollte sich heute ändern und ich war wirklich positiv überrascht. Jeder Ton saß wie geschmiert und dass ohne Probe. Selbst bei Nummern wie „Where the streets have no name“ von U2 , wo die Rhythmik etwas ansruchsvoller wird war es für uns eine Freude , Torsten einfach zuzuhören. Olli sagte in der Pause, er habe einen guten Ton und fühle sich gitarren-sound-technisch an Pink Floyd erinnert.
Es ging schon gleich im ersten Set gut los. Direkt in der ersten Nummer liess
Olli zu „I´m still standing“ von Elton John den „YEAH, YEAH, YEAH“ Contest zwischen Eltern, Schülern und Lehrern durchführen. Leider haben die
Lehrer knapp vor den Eltern verloren. Vielleicht hatten sich auch einige Lehrer einfach als Eltern ausgegeben. Wer weiss das schon?
Bei so einer Veranstaltung muß einfach die Musik breitgefächert sein. Somit
wurde auch mal wieder unser gutes DISCO Medley ausgepackt, wo „Love is in the air“, „Y.M.C.A.“ und „Born to be alive“ mit dem eher untypischen Zitat von Metallicas „Enter Sandman“ zusammentrafen.
Köstlich anzusehen wie die ganze Familienbande vor der Bühne in ihrem „Eins,Zwei…Tip“ Wahn durch die Klänge von Metallica kräftig durcheinander kamen. Jedoch dauerte es nur 8 Takte denn dann kam „I was made for loving you“ und dazu passte auch wieder „1,…..2….Tipp“!
In der Setpause saßen wir dann in der Restaurant-Stube hinter dem Saal und
bekamen den einen oder anderen drink. Thorsten wollte mit uns auf seine Starlight-Premiere mit einem Glas Whisky (wie es sich für einen Cowboy….äh…Rocker gehört) anstossen jedoch wurde ihm das Getränk seitens der Bedienung im Saal verwehrt. Da hat unser „Sänger-Barde“ Olli sich nicht lumpen lassen und sein charmantes aber bestimmtes „Lehrer-Lächeln“ bei der Bedienung angebracht, dass sie ihm einfach nichts mehr abschlagen konnte. Plötzlich kamen 10 Becher Whisky in die Garderobe.
„Olli, wie hast du das bloß angestellt?“
Im Zweiten Set wurde dann richtig party gemacht. Es schien das Publikum ist zu jedem Spass bereit. Jetzt sollte er stattfinden unser Boygroup Song, nur für die Augenweide der Mädels. „Männer bitte nach hinten, dieses ist ein Mädchenlied!“ tönte es durch Ollis Mikrofon, doch dann passierte Etwas völlig Einzigartiges nie Dagewesenes.
Alle Abiturientinnen, Mütter, Lehrerinnen und was sonst noch so XX-Chromosomen hat brachte sich in Sicherheit. Übrig blieben vor der Bühne nur
männliche Sangesknaben, die auch schon den einen oder anderen Whisky vertilgt hatten. Das gab es bei uns noch nie! Einige Herren standen auch in Metal-Ausgangsposition, als erwarteten sie jetzt etwas richtig "Hartes". Doch
anstatt „Headbanging“ gab es eine Portion Heartbanging und es war lustig
anzusehen wie die Bewegungen der Männer immer mehr weibliche Formen
annahmen. Zum Refrain waren dann auch wieder die Mädels vorne und sangen aus voller Kehle „I want it that way“ von den Backstreet Boys mit.
So war das auch bis zum Schluss und einfach nur schön. Stemwede wir kommen gerne wieder .
Gutes Nächtle …..und studiert schön ;-)
P.S. Thorsten, dir nochmal Herzlichen Dank!!!
LG
Mirko von Starlight
Tourtagebuchbericht Altenbeken, Fr. 01.07.2011
Bitte nicht erwähnen! Oder: Mit der Zweiten sieht er besser...
Ich war schon lange nicht mehr für einen Tourtagebericht zuständig, und dann so was. So viel sei gesagt: Es war ein ereignisreicher Tag. Ich werde mich auf die wichtigsten (den Auftritt mehr oder weniger direkt betreffenden) Ereignisse beschränken.
Es ging damit los, dass mir Mirko mitteilte er könne Olli nicht erreichen, um ihm die für diesen Tag geplante Abfahrtszeit mitzuteilen da er sich spontan beim Arzt befinde. Was hat er wohl? Wir hätten auch noch länger rätseln können, darauf wären wir nie gekommen. Ollis Motto für den Tag schien gewesen zu sein: Doppelt hält besser! Also warum nicht einfach zwei statt einer Kontaktlinse ins Auge stecken? Naja, weil es halt nicht immer funktioniert, und die Sehkraft auf dem Auge doch eher nachlässt. Aber der gute Olli braucht einen Augenarzt für diese Erkenntniss. Macht ja nichts!
Passend zum Start unserer Reise fing es dann auch direkt an zu Regnen/Hageln. Das änderte sich leider bis zu unserem Zielort Altenbeken nicht. Und so mussten wir uns auf einen kalten und nassen Abend einstellen. Was besonders schade war, da vor Ort eine äußerst schöne und große Bühne mit allem was das Musikerherz begehrt aufgebaut war. Was die Bühne versprach, hielt das Catering und die „Bemutterung“ der Band allemal. Selten wird man als Band so gut umsorgt. Unser Backstageraum war ein umfunktioniertes Architekturbüro, der Kühlschrank war gefüllt mit Wasser, Cola, Bier, Wein, Sekt, Sahne Joghurt, es gab Rotwein zu Rinderrouladen, kleine Snacks, Gebäck und so weiter und so weiter... Respekt! Da bekommt man richtig Lust zu spielen, ob es nun kalt ist oder nicht.
Das taten wir dann auch, und Altenbeken rockte. Wenn auch nach und nach. Wie wir von unserem Monitormischer Guido ( an dieser Stelle ein riesen Dankeschön für einen reibungsfreien Ablauf und einen tollen Sound ) erfahren haben, ist der Altenbekener an sich ein eher introvertierter Partymacher. Er versicherte uns, die Leute seien nach dem ersten Set begeistert gewesen! Nun denn! Wir hatten es genau so erwartet, wie es dann auch kam. Passend zum Ende des letzten Sets rasteten die Leute dann auch für uns ersichtlich aus, und so spielten wir dann doch noch die eine oder andere Zugabe mehr als geplant. Schön war´s!
Dann ging es auf den Rückweg und wir halten ein paar Sachen fest:
1. Die Wirkung von Witzen zu aktuellen Themen ist stark regional geprägt
2. Backstageräume machen Musiker glücklich
3. und mit zwei Kontaktlinsen pro Auge sieht man entgegen aller Erwartungen nicht besser...
Altenbeken, wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!
bis die Nächte...
bo