Fankonzertbericht 27.06.2009 Stadtfest Bad Oeynhausen von Gabi und Coni


Unser nächster Termin: Bad Oeynhausen. Eigentlich ganz einfach. Eine Stunde Autobahn und schon ist man da, doch getäuscht. Mit nem Stau mittendrin kann sowas dann auch schon mal zwei Stunden dauern. Wir sind zum Glück sehr früh losgefahren, da wir eigentlich noch ganz in Ruhe so 1-2 Stunden über das Fest bummeln wollten. So kamen wir dann aber so pünktlich, das es gerade noch für nen Stück Pizza, ganz in Ruhe, reichte und dann ging es auch schon los. Der Sänger war diesmal Carsten, da Olli sich im Urlaub befindet. Hat der es gut, doch nicht so gut wie wir. Das Publikum lies sich, wie immer am Anfang, etwas bitten, doch wir hatten von Anfang an unseren Spaß. Von bösen Gewitterschauern keine Spur und Carsten macht seine Sache als Aushilfssänger einfach Spitze. Bitte einsteigen und durch rücken, damit alle vor der Bühne einen Platz finden ! ;-) Alle drei Sets waren einfach zum Spaß haben und abfeiern. Einzig zu bemängeln waren da die etwas zu langen Setpausen . Waren die so vorgeschrieben ? Schade eigentlich. Zum Glück wurde das warten in der Pause dann im Set belohnt. Jungs, ihr seid Spitze!!! Der Heimweg ging dann ganz flott. Um 1:30 Uhr ist die Autobahn leer und man kann da ganz entspannt fahren. Ab ins Bettchen, schön träumen und auf den 09.07.2009 warten. Da gibt es dann das lang ersehnte Heimspiel hier in Lippstadt.

Wir freuen uns

Gruß Gabi und Coni


Verbundsport-Festival in MS-Mecklenbeck, 20.06.2009


Vom Regen in die Traufe…

... so oder so ähnlich lässt sich das Wetter, das uns draußen und drinnen(!!) bei diesem Gig im schönen Münster, wo wir vor rund 1500 sportlichen Bankern spielen sollten, erwartete, wohl am besten beschreiben. Die Scheibenwischer meines Autos waren aufgrund der schier unglaublichen Wassermassen, die an diesem Nachmittag vom Himmel kamen, schon auf dem Weg nach Mecklenbeck in den Warnstreik getreten – beim Ausladen änderte sich leider nichts an den Wetterverhältnissen, so dass ich (und Mirko und Olli, die allerdings nur einmal vom Auto zur Halle laufen mussten) wirklich überall verdammt klitschnass war (erst das erste Mal an diesem Abend, wie sich später zeigen sollte). Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an Roadie Alex, den dieses Schicksal offenbar schon etwas früher ereilt hatte und der sich dann wohl so etwas wie „Jetzt is eh egal...“ gedacht hat, und mir freundlicherweise beim Ausladen geholfen hat.
Also rein in die Mecklenbecker Tennishalle, trocken werden und gleichzeitig aufbauen, um nach dem Soundcheck (bei dem Olli und ich besonders aufmerksam waren – Toff hat uns das glaubwürdig und beinahe lobend bestätigt J) sämtliches Equipment zur Hälfte wieder abzubauen, damit BMX-Rad-Fahrer und Beatboxer, die quasi im „Vorprogramm“ auftraten, nirgendwo drüber fallen konnte. Wir nutzten die Zeit zwischen Soundcheck und Gig, um uns am wirklich vorzüglichen Buffet – wie viele Sterneköche waren eigentlich an diesem Abend in Münster? Ich glaube ungefähr alle der Welt! – ordentlich satt zu essen. Großartig! Quasi als Beilage gab es von Mirko per Frontalvortrag ein paar hochinteressante Infos über die Bandhistorie. Nebenbei wurde dazu noch ganz spontan beschlossen, wie wir vom ganz spontanen Moderator der Veranstaltung auf ganz spontane Art und Weise angekündigt werden… Wahnsinn!
Kurz bevor es losgehen sollte – BMXer und Beatboxer waren noch dabei, die schon jetzt partywillige Meute von Sportlern, denen der heftige Regen offenbar überhaupt nichts ausgemacht hatte, zu unterhalten – ahnten wir schon was uns erwarten würde: Es würde wohl wieder nass werden. Dieses mal allerdings nicht von oben (naja, vielleicht auch ein bisschen), sondern von innen! 180% Luftfeuchtigkeit und 36° (und es wurd‘ immer heißer...) ließen uns, schon bevor wir überhaupt einen Ton gespielt hatten, nicht schlecht staunen... und schwitzen… da hatte wohl jemand die Heizung auf 11 gedreht…
Den Sportlern und Gästen schien das allerdings, wie zuvor der Regen, nichts auszumachen – man war offenbar Nässe- und Transpirationsresistent. Cool! Wie auch immer das geht… die Schweißbänder (mit passendem Aufdruck zur Veranstaltung), die man uns schon im ersten Set auf die Bühne warf, können es jedenfalls nicht gewesen sein, die haben nämlich bei keinem von uns länger als zwei Minuten gehalten… wie gesagt, es wurde immer heißer.
Zweites Set, zweites T-Shirt… drittes Set, drittes T-Shirt… hätten wir genug T-Shirts dabei gehabt, wir hätten die Sets in halben durchnummerieren können! Mindestens! Ich weiß gar nicht, wie Aushilfskollege Marius, der den ganzen Abend lang mit Hut hinter dem Schlagzeug saß, das ausgehalten hat… vielleicht kann er nur mit Hut so gut spielen?!
Trotz dieser tropischen Bedingungen hatten wir großen Spaß mit einem tollen Publikum. In den ersten beiden Sets war die Tanzfläche wirklich voller als voll, und diejenigen, die beim dritten Set noch da waren (viele sind offenbar zwischen dem zweiten und dritten Set per Bus wieder in ihre Heimat gefahren worden), ließen sich bis zum letzten Song nicht lumpen und rockten mit uns in den Morgen.
Ich freu mich auf den nächsten Gig und wünsche mir ein Publikum wie in Mecklenbeck. Und nen Ventilator.
Bis bald,
Gero

Abiball im Möwenpick Fr. 19.06.2009


Ist ja schon ne sehr edle Adresse, das Möwenpick-Hotel samt der Räumlichkeiten, welche zu diversen Festen und Feierlichkeiten wie z.B. ebenjenem Abiball genutzt werden, zu dem wir eingeladen waren. Unsere Aufgabe: dort eine Party veranstalten, die sowohl für Eltern und Lehrer/Lehrerinnen angemessen dezent und stilvoll anmutet, als auch für die ja deutlich jüngere Abiturientia ausreichend laut und rockig um die Ecke kommt. Eigentlich ja eher widersprüchliche Anforderungen, und daher normalerweise keine leichte Aufgabe. Wir waren gespannt, was uns erwarten würde…
Relativ bald nach dem Essen ging´s dann los im Festprogramm mit nur einer (!) Rede, in der sich bündig und artig für den Support des Lehrkörpers bedankt wurde – von der Kürze der Ansprache könnten sich andere Abi-Jahrgänge ruhig eine Scheibe abschneiden, wirken doch sonst die ellenlangen Reden eher einschläfernd… gute Startvoraussetzungen für uns, und relativ schnell füllte sich die Tanzfläche. Die Musikauswahl schien hier allen gut zu passen, so konnten wir auch diverse Eltern und Lehrpersonen auf der Tanzfläche erspähen, die teils unter Zuhilfenahme wirklich sportlicher Verrenkungen dem erfolgreichen Schulabschluss ihrer Zöglinge auch körperlich den entsprechenden würdigenden Ausdruck verliehen. Was wir an diesem Abend allerdings trotz hartnäckigen Nachfragens nicht herausbekommen haben: Existieren an dieser Schule Musiklehrer, und falls ja, waren welche anwesend? Denn: Erstens träumt unser lieber Olli (für alle, dies noch nicht mitbekommen haben: Olli ist ja Musiklehrer) ja schon länger davon, mal auf einer Bühne mit einem Kollegen etwas vorzuführen (oder den Kollegen vorzuführen? Was war das noch, Olli?), doch leider meldete sich keiner… außerdem hätten wir zweitens ja gerne jemanden Entsprechenden da gehabt, der die Sangeskünste desjenigen „Kollegen“ aus der Schülerschaft beurteilt, der sich berufen fühlte, mit Mirko zusammen „What´s Up“ zu singen, was zugegebenermaßen selbst für Placido Domingo ein gewagtes Unterfangen wäre – das Stück kann halt nur Mirko, der ja auch extra deswegen diverse Operationen an den Stimmbändern, der Nasenspitze und den Ohrläppchen hat vornehmen lassen. Für alle Starlight-Fans: Schaut euch mal genau Mirkos Ohrläppchen an…Ich schweife ab: wir waren uns also nicht sicher, ob der Kollege Sänger jetzt schlichtweg genial und atemberaubend gut war, oder ob alle Anwesenden einer kollektiven, alkoholinduzierten Sinnestäuschung erlagen und deshalb ebenjenen so frenetisch feierten. Nun ja. So ist das halt.
Bedanken möchte ich mich noch bei der freundlichen Frau vom Mövenpick (warst du die „Schichtleiterin“? „Büffet-Chefin“? Hotel-Chefin? Oder wie auch immer?), die mir einen WLAN-Zugang zur Verfügung stellte, so dass ich noch nachts einen Starlight-Song unserem Aushilfsguitarrero Gero per mail zuschicken konnte – Wunder der Technik. Ich finde, wir sollten das (kostenlosen I-Net-Zugang) mal in unseren Vertrag als unabdingbaren Vertragsbestandteil aufnehmen, schließlich leben wir ja im Zeitalter der digitalen Revolution.
Digitale Grüße, Toff

Schützenfest Hamm Rhynern Sa., 13. Juni 2009


Ein Zelt voller Vereinsvorsitzender!

Tja, es gibt Schützenfeste und es gibt Schützenfeste und es gibt das Schützenfest in Rhynern.
Eine Ausgeburt an feierwütigen Schützinen, Schützen, Spielmannszügen und Gästen.
Mann muss sich das so vorstellen.
Während die Band im Normalfall das erste Set nutzt, um sich dem Publikum zu nähern, so ist in Rhynern ab der ersten Minute die Crowd präsent, was den Spassfaktor der Band eindeutig anhebt und Höchstleistungen von der ersten Minute abverlangt.
Das ganze endet dann damit, dass der Boden wackelt und die Menschen aufeinander liegen.
Thomas Brands, der Sänger des Abends, war von daher genötigt ab dem ersten Lied um ein Sauerstoffzelt zu bitten.
Das aber wohl wahnsinnigste ist die Tatsache, dass sich im Backstage Massen an Menschen ein Stelldichein gaben, sich als Mitglieder des Vorstandes ausgaben und Wünsche äußerten oder rausbrüllten. Nun ist es ja so, dass man das kennt, dass sich jeder für wichtig hält und was zu sagen hat und am Ende keiner weiß, wer die Musik bestellt hat und den Ton angibt.
Aber in Rhynern ist alles anders. Bei einem Blick auf die Homepage des Schützenvereins Rhynern 1837 e.V. musste ich erstaunt feststellen, dass dem Vorstand 38 Personen angehören. Da soll mal einer die Übersicht behalten. Gott sei dank hatte sich der Getränkewart, der für unser leibliches Wohl zuständig war, ziemlich am Anfang vorgestellt, so dass es da zumindest keine Verwechslungen gab. Zu essen gab es gut reichlich am Imbisswagen der Firma Schanzenbach, die eine Institution in Hamm darstellen. Ein Hammer-Kollege sagte zu mir, dass Schanzenbach in den Siebzigern mit dem Slogan warb, hast du Zuhause mit der Alten krach, iss ´ne Currywurst bei Schanzenbach.
So verging der Abend im Sauseschritt und plötzlich wurde es hell. Schnell abgebaut, verladen und ab nach Münster.
Wir stellten uns unterwegs die Frage, ob der Schütze, der einen wichtigen Orden verloren hatte (man vermutet das Bundesverdienstkreuz am Band), nach seiner fünfstündigen Suche diesen wiedergefunden hatte.
An dieser Stelle auch einen Dank an Pick-Up-Paule, der mir während der Fahrt einen guten Grund geliefert hat, warum es den hl. Christophorus gibt.
In diesem Sinne, Glück Auf

Backliner Tom





Schützenfest Milte So. 7. Juni 2009


Sunday shooters-party, oder: immer wieder sonntags


nachdem wir im letzten jahr ein kleine pause in sachen sonntags-schützenfest im wunderschönen milte eingelegt hatten, war es dieses jahr wieder soweit.

warum ich schon in den ersten sätzen immer wieder auf den sonntag zu sprechen komme liegt wohl daran, dass es für uns zwar nicht völlig neu, aber dennoch ungewöhnlich ist an einem sonntag zu spielen. und dann auch noch ein schützenfest. das gibt es jedenfalls bei starlight excess nur einmal im jahr.

das zelt war wie auch bei den letzten malen nicht total prall gefüllt, aber es waren definitiv genug party people anwesend, um eine ordentliche sause zu feiern. die restlichen rahmenbedingungen (zelt, versorgung, etc..) stimmen bei dieser veranstaltung sowieso immer. nach einer kurzen aufwärmphase ( erstes set genannt ) ging es dann auch gut ab.

nach erledigter arbeit gab es noch ein schnelles stück pizza auf die faust und ab nach hause, da auf uns alle eine woche mit lawinenartigen arbeitsaufkommen wartete.

so liebe milteraner (kann man das so sagen?): ich hoffe wir sehen uns im nächsten jahr wieder, wenn es wieder heisst: immer wieder sonntags…



phil