Tourtagebericht Havixbeck, 25.06.2011
Orange was the color of her dress then blue silk...
obwohl das Kleid eigentlich lila war, aber so komm ich leichter rein, in den Bericht jetzt. Also, Zeltparty war das gar nicht, stand so geschrieben unter Tourdaten, war aber in festen Gemäuern, im Forum der Anne-Frank-Schule. Und Jubiläum wurde gehalten, gefeiert und so. Die KjG hatte zum Feste geladen und zahlreiche Besucher jeden Alters sind dieser Einladung gefolgt, auch ohne Einladung konnte man teilhaben an dem Geschehen, so sah ich vereinzelt angereiste Fans aus der Dortmunder Gegend!
Kurz vor 20 Uhr betraten Commander Denise und ich das schon prall gefüllte Forum, kurz die Lage gecheckt und gleich auf die Bühne gestürmt, noch schnell verkabeln. Ging nich, erst kamen noch Reden und Ehrungen. Dann aber...in der Wartezeit hatte ich schon die Gelegenheit, die ersten Bierchen zu vertilgen, sehr nett!
Startschuss war dann so gegen 21.15 Uhr. Die Gäste waren doch im ersten Set ein wenig zurückhaltend mit ihrer Anwesenheit auf der Tanzfläche, bzw. vor der Bühne. So verliefen die ersten 50 Minuten reichlich ungestraft. Viel mehr los als vor der Bühne war dann in der ersten Pause bei uns im Backstage. Olli hatte spontan Gäste zu uns eingeladen, weibliche versteht sich. Für uns wieder mal der Zeitpunkt, sich von der charmantesten Seite zu zeigen, oder Dennis? Das war auf jeden Fall sehr nett und unterhaltsam!
Während wir noch pausierten, enterte eine junge Band die Bühne und spielte mit Inbrunst ihre Versionen bekannter Hits. Siehe da, das schienen doch die Lokalmatadoren zu sein, auf einmal war der Tanzboden brechend voll! So was...erst nochmal ein paar Bierchen getrunken.
Zweites Set, schon besser, mehr los, geht doch! Setpause, wieder Besuch im Backstage, klasse! Übrigens: Der Name, der an diesem Abend am lautesten und am häufigsten gerufen wurde, ob vor der Bühne oder hinter, war der unseres Schlagzeugers Philip. Da hatte aber jemand bleibenden Eindruck hinterlassen, wie eigentlich? :-)
Set 3, Vollgas von uns und dem Publikum. Jetzt gab es kein Halten mehr, Polonaise über die Bühne, hüpfen, springen, rocken...das Publikum feierte feste!
Damit wir keinen Hunger auf der Bühne leiden mussten, gab es auf freundliches Anfragen einen Korb mit geschmierten Broten und Schnitzel (oder Schnirrtzel) gereicht, welche von uns stante pede vertilgt wurden! Während des Spielens essen hab ich auch vorher noch nicht gemacht. Applaus nochmals an dieser Stelle dafür. Echt! Keine Probleme mit Kohlehydraten so spät, passte auch zum Bierchen, den zahlreichen...kurz nach 02.00 Uhr war dann Schluss für uns, wie lange noch gefeiert wurde...ich weiß es nicht.
Havixbeck, das hat Spaß gemacht, vielen Dank für die Einladung! Feiert ruhig öfter Jubiläum, wir kommen gern wieder! Und das Alles ohne den Wendler und Helene Fischer...:-)
Es grüßt,
euer Excesserator
Tourtagebericht Osnabrück, Abi-Ball, 24.06.2011
Abi-Bälle und Firmenfeiern sind ja immer so Wundertüten. Es sind halt Privat-Veranstaltungen und nicht unbedingt das große Stadtfest mit 4000 Leuten vor der Bühne. Meist ist auch noch mitten in der Nacht erst Schluss. Beste Voraussetzungen also...
Als der Hälfte der Band vom Catering-Service dann noch die Ausgabe des Abendessens verweigert wurde, hingen die Mundwinkel bei manchen Bandmitgliedern sehr tief.
An all diesem Dilemma war der Abi-Jahrgang natürlich nicht Schuld. Ganz im Gegenteil: Wir wurden sehr nett vom Jahrgang empfangen. Man hatte uns einen netten Backstageraum mit Knabbereien und diversen Getränken eingerichtet. Dies ist, obwohl es in unseren Verträgen jedes Mal erwähnt ist, leider nicht bei allen Veranstaltern selbstverständlich.
Das erste Set war ein Starlight Excess-Set rückwärts. Der Leser möge hieraus nicht darauf schließen, wir hätten angefangen Lieder rückwärts zu spielen und zu singen (um satanische Botschaften in unseren Liedern zu entdecken o.ä.). Nein, rückwärts deswegen, weil es am Anfang des Sets bumsvoll in der Halle war und gegen Ende des 1. Sets kaum jemand mehr da war. Es war halt sehr heiß in der Halle und die Leute verdrückten sich erst Mal in die (weitaus kühleren) Nebenräume um dort den Abend bei einem netten Gespräch zu beginnen.
Wir sollten in den kommenden beiden Sets aber reichlich entschädigt werden. Die Halle füllte sich zunehmend, so dass das zweite Set schon ordentlich nach vorne ging. Das dritte Set jedoch hatte absolut Stadtfest-Atmosphäre. Riesen-Stimmung auf der Tanzfläche. So etwas habe ich bei einem Abi-Ball noch nie erlebt – Großer Respekt.
Was merkwürdig angefangen hatte, wurde dann noch zum rauschenden Fest.
Vielen Dank an dieser Stelle an den Abi-Jahrgang für die freundliche Bewirtung und auch wenn es nicht so richtig Sinn macht (denn ein Jahrgang feiert halt nur ein Mal im Leben Abi) möchte ich mit den Worten schließen:
Wir kommen gerne wieder!
Cheers
Olli
Tourtagebuch Hannover, AWD Hall Pfingsten So.,12.06.2011
Paddeln richtig, Rudern falsch - The International Dragonboat Races!
Seit über 10 Jahren werden jedes Jahr zu Pfingsten am / auf dem Maschsee in Hannover vom Hannoverschen Kanu-Club 1921 e.V. die International Dragonboat Races ausgerichtet. Und das ist nicht irgendeine kleine Wassersportveranstaltung, sondern inzwischen eines der größten europäischen Drachenbootereignisse überhaupt. Da treffen sich alljährlich in Hannover ein paar Tausend sowohl durchtrainierte als auch im positiven Sinne „durchgedrehte“ Männer und Frauen, um ein Wochenende lang in sehr cool aussehenden Drachenbooten über den See zu paddeln (ich hoffe, ich mache es jetzt richtig: „Bloß nicht Rudern sagen“, wurde mir vor Ort zugeraunt...). Jene sitzen in 250kg schweren „Europa Standard 10-Bank Drachenbooten“, also 20 Leute pro Boot, und ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was für eine Dynamik das ergibt, wenn 20 zu allem entschlossene Menschen so ein Boot durch das Wasser vorantreiben. Da gibt es dann die „Fun-Teams“, die „Rennsport-Teams“ und die „International-Teams“, und diese alle veranstalten Rennen über verschiedene Distanzen, es gibt die 250m-Strecke, die 500m-Strecke und ein 4000m-Verfolgungsrennen, und das wird dann alles mittels professioneller Zeitmessung samt Zielvideo ausgewertet. Ich kann euch nur empfehlen, mal auf die entsprechende Web-Page zu gehen, und dort Photos anzugucken – sehr beeindruckend, das Ganze.
Nach den abendlichen Siegerehrungen darf selbstredend eine fette Party (in der AWD-Hall) nicht fehlen, und das war dann unsere „Aufgabe“. Schon letztes Jahr durften wir die Party rocken, damals noch am Pfingstsamstag. Umso mehr waren wir natürlich neugierig, was uns denn in diesem Jahr wohl am Sonntag erwarten würde: Denn der Sonntag, so wurde uns gesagt, sei traditionell der stärkere Tag, an dem die Halle so richtig auseinanderplatzen würde – und das war dann auch so, Wahnsinn... Nach dem Soundcheck, bei dem die Halle naturgemäß noch leer war, haben wir uns erst mal schön in den wirklich luxuriösen Backstage verzogen – so sollte das immer sein, liebe Veranstalter! Da stand sogar neben den gemütlichen Sofas, dem tollen Catering und den liebevoll bereitgestellten Getränken ein netter (äh... fetter!) Flatscreen, auf dem die Geschehnisse der Halle in den Backstage-Bereich übertragen wurden – wow! Auch die sonstigen technischen Gegebenheiten, wie Bühne, Licht- und Tontechnik waren vom Feinsten, an dieser Stelle noch mal unser herzlicher Dank an den Veranstalter und den örtlichen technischen Dienstleister. Um den Faden wieder aufzunehmen: Als wir dann mal unsere Köpfe in die Halle gesteckt hatten, fanden wir eine bereits tobende und extrem gut gefüllte Halle vor, in der gerade die Siegerehrungen stattfanden. Da werden dann die Teams, die den ganzen Tag über den See gepaddelt waren (und, wie bereits gesagt, wirklich nicht „rudern“ sagen – total falsch !), nacheinander auf die Bühne gebeten, und bekommen dann die verdienten Urkunden und Pokale.
Und direkt danach waren wir dann endlich dran: Rock´n`Roll! Und da gibt’s eigentlich auch nicht mehr viel zu sagen, denn die Leute hatten sich anscheinend fest in den Kopf gesetzt, ohne Hemmungen die letzten Tage und sicherlich auch sich selbst zu feiern, so dass die ansonsten manchmal nötigen „Klimmzüge“, um etwas reservierteres Publikum in die Gänge zu bekommen, diesmal nun wirklich nicht nötig waren. Hannover, das hat getobt und gerockt, herrlich!
Wir hatten ja vorher schon vorausgesehen, dass das ein partytechnisches Großereignis werden würde, so zwischen 3 und 5tausend Leute vor der Bühne stehen zu haben, ist ja doch sehr eindrucksvoll. So hatten wir dann auch im Vorfeld Kameras und tontechnisches Equipment zum Aufzeichen eingeplant und aufgebaut, denn wir wollten auf jeden Fall ein fettes Tourvideo zu diesem Gig ins Netz stellen. Leider leider, und deshalb merke ich das hier an für alle, die darauf warten, ist ausgerechnet mit den zwei wichtigen Kameras irgendwas falschgelaufen, unerklärlicherweise leere Speicherkarten... na ja, mal schauen, ob unser Olli aus den verbliebenen Bildern noch irgendwas zaubern kann.
Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass diese Party in Hannover sicherlich einer DER Höhepunkte unserer Saison ist, und um es aus unserem eigenen Outro zu zitieren: „Wir kommen wieder, keine Frage!“
Euer Schallereignissortierer
Tourtagebuch Hochzeit Münster, 04.06.2011
Gestern noch auf dem Prinzipalmarkt die Massen gerockt, heute eine Veranstaltung im kleineren Rahmen. Hochzeit wurde gehalten, und das in einer Militärkaserne. So dachte ich anfangs, bis ich mit meinem Auto an der Halteschranke der Lützow-Kaserne in Münster-Handorf stand. Der am Schlagbaum stehende, wortkarge und bewaffnete Soldat gab mir aber unmissverständlich zu verstehen, IN der Kaserne würde da gar nix stattfinden, ich sollte doch mal in dem Gastrobetrieb VOR der Kaserne mein Glück versuchen. Das war natürlich auch in sofern glücklich, weil man zum Betreten der Kaserne unter anderem ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt hätte, mit dem Teile der Band und der Roadies sowieso nicht an diesem Event hätten teilhaben können! Glaub´ ich...
Der verspiegelte Festsaal war gut gefüllt, Buffett war aufgebaut, unsere Backline natürlich auch schon. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn ich auf kleinen Bühnen mein Fullstack benutzen darf. Zur Erklärung: das sind bei mir zwei große, aufeinander gestapelte Boxen, ergo Schrank in riesig und schwarz neben mir. Macht Spaß, flösst aber auch manchem Angst ein. Aber wer mich kennt weiß, ich kann mich ja zurück halten, also mit Lautstärke jetzt...
Zuvorkommende und fürsorgliche Gastgeber sorgten für unser leibliches Wohl, neben dem eh schon schon üppigen und schmackhaften Buffet gab es noch als besonderes Highlight gegen Mitternacht 140 Ham- und Cheeseburger von McDonald´s angeliefert! Das kam an! Bei 7/8tel der Band...
3/4tel Takte wurden von der Band auch an diesem Abend wieder dem DJ überlasen, wir versuchten aus dem Stehgreif aber „Hello again“, „Schatzi, schenk mir ein Foto“ und diverse andere Gassenhauer. Ich bin immer wieder überrascht, wo Olli die ganzen Texte herholt...
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an das Brautpaar für die Einladung und bis bald,
euer Excesserator
EUROCITYFEST Münster Fr., 03.Juni 2011
Das ist der Grund warum wir Musik „machen“
Heute sollte es zum 2ten Highlight der Saison gehen. Eurocityfest
Münster; einen Traum, den wir zuletzt 2008 leben durften. Bei dem
Wetter rechneten wir schon mit Scharen von Menschen die mit uns
Abfeiern würden. Die Bühne stand an diesem Tage wieder auf meinem
Lieblingsplatz, an der Lambertikirche. Da hat man als Musiker einen
Ausblick: die ganze Strasse hinunter nur Menschen soweit das Auge
reicht. Heute mit einem „alten“ neuen Song im Gepäck: Heaven von
Bryan Adams, ungeprobt, live und draussen vor dieser Menschenmasse.
Das soll erst mal eine Band nachmachen...wenn auch ich mich direkt
Beim Intro verspielt habe. War ich doch glatt am Träumen und hatte das
Bild vor Augen diesen Song das letzte Mal vor 10 Jahren in der gleichen
Band mit einem anderen Sänger gespielt zu haben.
PODESTE gab es nach einigen Nachverhandlungen auch, dem P.A
Verleiher sei hier nochmals ein tiefstes DANKE SCHÖN ausgesprochen.
Es war warm an diesem Tag, sehr warm, vielleicht zu warm wenn man
nicht genug getrunken hat. -ich rede von Wasser ;-)
Nach 5 Liedern kam immer noch kein Wasser auf der Bühne an. Wer
Um Himmels Willen hat sich auf die Wasserpipeline gestellt. 2 Songs
Habe ich noch geschafft dann hab ich Spatzen gesehen, es wurde nebelig
Dann düster und dann erblickten meine Augen eine Cola vom Fotografen auf
der Bühne. Die Hand ausgestreckt und weggeext. Danke
Lieber Thomas (Fotograf) ich glaube du hast soeben meinen Kreislauf gerettet.
So jetzt konnte gerockt werden. Der Sound war ausgezeichnet auf der Bühne.
Toff hatte mit der L-Acoustic P.A. richtig Spass. Starlight Excess hatte für
Münster auch einige neue Songs mitgebracht. Rock me Amadeus war heute
nur eines der Themen. Der schönste Augenblick des
Konzertes war als Olli die Männer nach hinten geschickt hat damit wir
mit deren Frauen mal so richtig Boygroup-Feeling aufkommen lassen könnten.
„Was müsstet Ihr tun wenn wir eine Boygroup wären?“ :
KKKKKKKKKKRRRRRRRRREEEEIIIIIIIIIIIISCH.....!!!!!!!!!!!
„Und ihr seid Boygroup Publikum !“
KKKKKKKKRRRRRRRRRREEEEEEEIIIIIIIISCH......!!!!!!!!!!!!!!
Also da hatte ich richtig Gänsehaut ;-)
Münster ist immer eine charmante Performance wert! Und auch wenn wir jetzt
fussballmäßig in einer Liga spielen muß ich Münster absoluten Respekt zollen
was Feierlaune bei gutem Wetter draussen angeht...
Mal sehen welche Stadt es in diesem Jahr noch schaffen sollte diese
Meisterlaune zu übertrumpfen.
Ich möchte mich bei der Eurocityfest GmbH bedanken diese Bühne mal
wieder gerockt zu haben zu dürfen. An diesem Abend habe ich so viele
Bekannte Gesichter gesehen wie lange nicht mehr.
So long
Mirko von Starlight