Tourtagebuch Samstag, 19.05.2007 125 Jahre Feuerwehr in Drensteinfurt.

 

Ich frage mich echt, wie die Menschen vor 130 Jahre in Drensteinfurt die Feuer gelöscht haben. Zumindest gab es damals ja offensichtlich noch keine Feuerwehr.

Als wir eintrafen, sahen wir schon zu Beginn eine wunderschöne, mit einem riesigen Fallschirm überdachte Bühne. Rundherum ein nettes Ambiente. Das konnte eigentlich nur nach vorne gehen. Der Band steckte natürlich noch ein wenig der gestrige Gig im Nacken...... aber die Leute waren so gut drauf, dass schon innerhalb kürzester Zeit eine wunderbare Partystimmung aufkam.

Eines ist garantiert. Der gemeine Drensteinfurter kann singen und macht es auch. Mein Gott..... die waren ja zeitweise lauter als die Anlage. Eine absolut rauschende Ballnacht.(und schöne Frauen gab es da.........)

Wir haben bis ca.2 Uhr auf der Bühne gestanden und dann ging es brav ab  ins Bettchen. Die zwei Termine in Folge waren ohne Frage klasse aber auch anstrengend.

Auf jeden Fall freuen wir uns noch auf viele, viele Open Airs in dieser Saisons. Das macht einfach am meisten Spaß und ehrlich gesagt, können wir das auch am Besten.

Ich wünsche euch noch einen flotten Wochenanfang.

Gruß,

Ekki

 

Tourtagebuch. Freitag, 18.05.2007 Eurocityfest

Zugegebenermaßen ist das Eurocityfest mein Jahreshighlight. An dem Tag stimmte einfach alles. Das Wetter war grandios, die Band bestens gelaunt und schon vor Konzertbeginn, ging vor der Bühne (Prinzipalmarkt) garnichts mehr.

Was bei mir natürlich vor einem Konzert in Münster Besitz ergreift, ist eine gewisse Grundanspannung.

Klappt da alles mit dem Sound?? Ist die Anlage für das Gedränge überhaupt groß genug?? Werden die neuen Nummern funktionieren.

Alles war bestens!!!

Von der Bühne aus, war es kaum möglich dieses Ambiente gebührend zu genießen. Aus Stunden wurden Minuten, aus Minuten, Sekunden. Die Zeit schoss unglaublich schnell an uns vorbei. Tausende von Armen oben, Wunderkerzen, Feuerzeuge, dazu der Blick auf die Lambertikirche. Es war einfach nicht zu toppen. Im Zugabenteil hatte dann Dennis Geburtstag und ich vermute, dass er noch nie mit so vielen Leuten gefeiert hatte. Alles zusammen ein Abend, der sich kaum beschreiben lässt.

Wärmsten Dank auch an die Technikfirma, die ihren Job (und das ist wirklich stressig) grandios gemacht hat.

In diesem Sinne, freuen wir uns auf noch viele, viele, feste, Eurocityfeste.

 

 

14.05.2007 Maiwoche Osnabrück Georgstrasse

Da war sie mal wieder..... die Maiwoche auf der "Georgstrasse" in Osnabrück.
Durchweg ein Termin auf den sich traditionell alle freuen. Trotzdem es ein Sonntag war, war es unglaublich schnell voll vor der Bühne und nachdem die Sonne untergegangen war, war es ein einziges Mitsingen und Abfeiern.
Irgendwann gegen 21 Uhr kam der offensichtlich längst schon überfällige, von Pessimisten herbei gebettelte Regen und "Murphys" Law hatte alles geschmeidig im Griff. Es gallerte aus Kübeln. Zu unserer großen Freude schien das die Osnabrücker (echtes Hardcorevolk) in keinster Weise zu beeindrucken. Frei nach dem Motto. Wir können auch nass eine geile Party feiern, ging es ab da dann ganz verschärft zur Sache. Wir hatten ja einiges an neuen Stücken im Programm. Wurde alles bestens angenommen. Zum Schluss war von der Bühne aus nur noch eine einzige Party (bestehend aus Regen, Schweiß und Schirmen) zu sehen. Trotz des Sonntages, diesem doch eher Rentnertages, war es eine spitzenmäßige Party.
Immer wieder eines der Highlights im Saisonbereich.
Jetzt hoffen wir nur, dass uns der Wettergott auf dem Eurocityfest hold ist. Schließlich haben wir unsere Wurzeln in Münster.
Gelle Olli??
Also am Freitag auf der Eurocityfestbühne geht hoffentlich so richtig die Post ab. Solltet ihr am Sonntag noch in der Lage sein ein wenig Party zu machen hier nochmal drei Tips.
Am Nachmittag vor dem Bunten Vogel gastieren unsere Deserteure "Pani und Zink. Da wird es bestimmt muckelig voll werden. Im Anschluss daran wird "Vanessa" mit ihrer Band auftreten. (Jau die Vanessa, die sonst immer mit uns gesungen hat....) Und wenn Teens im Durchschnittsalter von 13 Jahren ,Nummern wie "Lady in Black" oder "Smoke on the Water" covern, kann nur die Post abgehen. "Little Excess" macht dann ab 19 Uhr den Abschluss.
Frei nach dem Motto. "Ohne Proben nach Oben"
In diesem Sinne, alles Gute !!

Ekki

Hu, hui, hui.

Da hatte ich doch glatt einen Termin übersehen und ihn nicht beschrieben. Sorry dafür.
In der letzten Woche wurde '"Steffi Stephan" (seines Zeichens Panikbassist bei "Lindenberg" und Godfather of Eurocityfest) 60 Jahre jung. Wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen und diesen Termin gebührend mit einem Konzertchen gefeiert. Da es ja in erster Linie um "Steffi" ging, war das Volk natürlich erst einmal einige Lichtjahre von der Bühne entfernt. Recht viele Promis hatten sich eingefunden und solche Menschen aus der Reserve zu locken, ist zugegebenermaßen nicht wirklich leicht. Diese Hürde wurde dann aber auch souverän genommen, nicht zuletzt des sehr guten und angenehmen Sounds, den "Thorsten Brinkmann" aus der Anlage rausholte.
Nach dem ersten Set, kamen dann diverse Gratulanten auf die Bühne und auch die erste Band, die nach uns spielen sollte, formierte sich so langsam.
Wie geil war das denn??? Da stand da die komplette Mannschaft von der "Turner Stier Crew" auf der Bühne. Den Frontmann (Martin Stier) kennt man ansonsten auch aus der Glotze. (Fall für zwei usw.)
Das war definitiv eine Band aus Münster, die mich schon vor 25 Jahren begeistert hat. Eigentlich gibt es die Gruppe nicht mehr. Aber bei einer solchen Party, wurde sich halt schnell wieder formiert. War wirklich einzigartig.
Danach gaben sich dann diverse Sängerinnen und Sänger das Mikro in die Hand bis es endlich so weit war, dass die Nachtigall aus Gronau die Bühne betrat. Der Held meiner Jugend, Mr. "Udo Lindenberg " himself nebst dem kompletten "Panikorchester" spielte dann noch diverse, wunderbare Songs. Einfach witzig und Zeitlos dieser Herr.
Große Ehre wurde mir dann noch zuteil, als ich mit dem Meister des "Deutschrocks" noch die Nummer "Bis ans Ende der Welt" performen konnte. Wunderbar. Für mich auf jeden Fall Adrenalin pur.
Danach ging es dann in eine Jamsession über die ihres gleichen sucht. Mal war "Dennis" an der Gitarre, mal "Hannes Bauer" mal auch beide zusammen.
Eine Sängerin aus New York schmetterte einen "Melissa Etheridge" Song, ein anderer Sänger dann Route 66.
Das war eine Ohrenweide und eine Zeitreise. Eigentlich hatte ich gedacht, dass diese Art von "Sessions" in Münster, Mitte der 80ziger Jahre aufgehört hatten zu existieren. Das war wirklich obergeil.
Man gab sich nicht die Klinke, sondern die Instrumente in die Hand und ich bin sehr froh, dass wir diesem Ereignis beiwohnen konnten.
So etwas gibt es nur ganz selten und ich habe 20 Jahre drauf warten müssen, dass das nochmal passiert.
So ihr lieben.
Genug geschwärmt.
Ich hoffe wir sehen uns alle frisch, munter und rasiert (oder auch nicht) auf dem Eurocityfest.

Gruß,
Ekki