Tourtagebuch, Oerlinghausen, Flugplatzparty, 30. Mai 2009


Wir lieben Römerquelle und stehen dazu!

Starlight Excess spielt auf einem Flugplatz. Sofort werden die Gedanken an Ramstein wach. Oder Herborn – ach nee, das war der Tanklaster in der Eisdiele. Egal.
Pünktlich holte mich Mirko um 16.30 Uhr in Osnabrück ab und es ging über (Um)Wege nach Bielefeld/Oerlinghausen, die nur Mirko kennt. Mirko sagt, er wäre damals, als er noch eine Freundin in Bielefeld hatte, die Strecke Osnabrück-Bielefeld in 25 min gefahren..... – ja, ne, is klar....
Dann erst einmal Soundcheck. Nach dem Soundcheck dann für mich bei jedem Konzert das allerschlimmste – das Warten auf das Essen. Aber mir schien, nicht nur für mich heute extrem hart, sondern auch für meinen Kollegen Tom ´Pillemann´ Feuerstacke, aka Tante Tom, unseren Backline-Häuptling. Also vertrieben wir uns alle ersteinmal die Zeit und schauten Flugzeugen und Heißluftballons beim Starten und Landen zu. Man muss hierzu sagen, dass der Flugplatz in Oerlinghausen, mitten im Teutoburger Wald gelegen, ein wunderschöner ist. Auf jeden Fall einen Sonntags-Ausflug wert! Dann läutete endlich die Essensglocke. Alle Kollegen lächelten bis über beide Ohren, als es dann hieß, wir würden das erste Mal seit langem bei einem Auftritt nicht Currywurst/Schnitzel mit Pommes bekommen, sondern Pasta mit Gemüse und Putenbruststreifen. Alle Kollegen strahlten - bis auf Tom. Tom lächelte jetzt nicht mehr. Tom hatte Bratwurst-Hunger. Nachdem wir alle unsere leckere Pasta im Flugplatz-Restaurant QDM verspeist hatten, ließ sich Tom von seiner Phosphat-Sucht treiben und steuerte zielstrebig auf den ersten Bratwurst-Stand zu. Nicht das letzte mal an diesem Abend.

Ab auf die Bühne, 1. Set. Da das eigentliche Flugplatzfest erst am morgigen Sonntag richtig starten sollte, warnte man uns schon vor, das voraussichtlich nicht so viele Besucher kommen würden. So war es dann auch.
Ein großes Zelt mit einer doch übersichtlichen Zuschauermenge (wir waren durch die letzten Open-Airs natürlich auch ein bisschen verwöhnt).
Nichtsdestotrotz war von Langeweile keine Spur. Die Menschen feierten eine extrem geile Party und uns frenetisch ab. Zeitweiliger Höhepunkt des Abends war dann Jay Black (deutsch: Joachim Schwarz), der spontan auf die Bühne kam und eine so was von geile Gesangsperformance zu Dancing on the ceiling und Easy von Lionel Richie gab – großen Respekt, mein lieber Jay! Wer mehr über ihn erfahren möchte: http://www.myspace.com/jayblackgregory
Abschließend noch einen lieben Dank an Mario, unserem Veranstalter und Restaurant-Chef des QDM für die Einladung und für das vorzügliche Essen.
Großen Dank an Stefan, der sich wirklich fürsorglich um uns gekümmert hat.
Das war mal ne Künstler-Betreuung, sehr geil!!!

Cheers

Olli


Fankonzertbericht Flugplatzparty Oerlinghausen
30. Mai 2009 von Gabi und Coni

 

So, da war dann auch schon der nächste plötzliche Termin in unserer Nähe. Doch Moment, wo ist Oerlinghausen? Eben mal gegoogelt und alles klar. Nach dem Veranstalter geht’s um 19:00 Uhr los, also wird die Band wohl so um 19:30 Uhr bis 20:00 Uhr starten. Doch falsch gedacht. Wir waren schon um 19:00 Uhr da, doch Starlight fängt erst um 21:00 Uhr an. Da heißt es dann geduldig warten. Aber wenigstens ging es dann pünktlich los. Leider war das schöne, große Zelt fast komplett leer. Das erste Set war demnach fast privat. In der Pause haben wir uns dann draußen noch mal umgesehen und unsere Befürchtung war, daß auch im zweiten und dritten Set kaum mehr Leute und somit Stimmung im Zelt sein würde. Es hat sich fast bewahrheitet. Es kamen zwar noch ein paar Personen, doch für dieses Zelt waren es einfach zu wenige. Trotzdem hat die Band wie immer super gespielt und alle die es nicht gesehen haben, haben echt was verpaßt. Die Leute die da waren hatten, so sah es zumindest aus, auch ihren Spaß. Um 1:30 Uhr war dann Feierabend und wir sind wieder einmal glücklich nach Haus. Wir freuen uns schon auf den Termin in Lippstadt. Bis dahin dann viele Grüße aus Lippstadt Gabi und Coni



Fankonzertbericht Stadtfest Ahaus 23. Mai 2009
von Harald j. aus Duisburg

Zufall.... das ich (6o)dieses Stadtfest in Ahaus u.somit "Euch" angetroffen habe,bin selber aus Duisburg. Zugegeben.... es war ein "Unterhaltungs-Genuss" mit dem Prädikat ´Besonders Wertvoll`! Ein gelungener Mix an Unterhaltung. Zur "Band".... locker,lässig,lustig,professionell u. der "Frontmann" (?) eine super "Rampensau" Zukunft.... ich lese euere Tourdaten...30.Mai Flugtag,werde vorbei schauen. VERSPROCHEN Zusatz:.... wenn ihr mit Pyjama auftreten möchtet,dann vielleicht im letzten Set/Lied mein Vorschlag mit dem Song: "Gute Nacht Freunde"...(es wird nun Zeit für Uns zugehen) usw.
mit lieben Gruss
aus Duisburg
Harald J.


Tourtagebuch Stadtfest Ahaus 23. Mai 2009

A-HAUS IN THE MIDDLE OF THE STREET
Es fing mit dem totalen Chaos an wurde aber zum absoluten Happening.
Angekommen in Ahaus stand sie da eine riesen Bühne mit Lichttechnik und einer leicht unter dimensionierten Anlage (für die Größe der Veranstaltung). Doch wo ist das Mischpult um das Material zum klingen zu bringen??? Das wurde vom örtlichen Durchführer schlichtweg vergessen genauso wie die Bühnenpodeste für Schlagzeug und Keyboards. Somit musste erst einmal Jemand gefunden werden, der uns seinen "MIXER" stellt.
Keine leichte Aufgabe aber der Held wurde gefunden. Alle Musiker waren schon eingetroffen während das Mischpult dann erst mal konfiguriert werden musste. Nach einem ergiebigem Soundcheck waren dann alle Probleme beseitigt. Alles war bereit für "AHAUS".
Und so ging es dann recht sportlich los. Super Stimmung vor der Bühne als auch echtes, soundmäßiges Wohlgefühl auf der Bühne. Der kleine Kevin, der vor dem Konzert noch unserem Sänger Olli das Mikrofon ständig hinterhergetragen hat, war nun auch nicht mehr "Allein Zuhaus" sondern hatte in unserem Olli seinen besten, neuen Kumpel gefunden.
Im Zweiten Set erreichte dann die Stimmung den absoluten Siedepunkt. Besonders textfest erwiesen sich die "Ahauser" bei den Titeln der Ärzte. Da nach unseren letzten Auftritten mehere Personen zusammengeführt wurden, die schon längst zusammen gehörten (diverse Heiratsanträge) kam auch heute einer dieser skurrilen Momente als um 12 Uhr die Marie die Bühne enterte und in einer Verkleidung, einer Mischung aus Heino und Dita von Teese, per Stagediving ins Publikum hinabtauchte. Sie hatte wohl Geburtstag und sogar selbstgebackene Waffeln für die Band mitgebracht. Vielen Dank dafür. Im letzten Set gaben die Ahauser wirklich alles um uns zu imponieren. Das habt ihr wirklich auch geschafft!  Nachdem das letzte Lied ausgeklungen war haben die Ahauser noch 5 min "Oh wie ist das schön...." gesungen und uns würdigst verabschiedet. Wir kommen gerne wieder.  Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an Marius unserem Lieblingstrommler, wenn der Phillip mal fehlt. Hast toll getrommelt und uns mit deiner Speedmetal Version von John Miles "Music" die Grenze des Machbaren aufgezeigt frei nach der Devise: "Funktioniert das Gitarrensolo auch noch bei 320 beats per minute...? NEIN !" Auch herzlichen Dank an Thorsten Brinkmann, unserem kleinen Mann mit den Flitzefingern am Mischpult, der unseren Toff (gute Besserung) heute würdigst vertreten hat. 
Alles Liebe und bis bald
Euer
Mirko von Starlight


Fankonzertbericht vom 16.05.2009 Jägerfest-Neheim Von Gabi und Coni aus Lippstadt.

Da war er dann, der dritte Starlight-Excess-Termin in diesem Jahr. Einmal Neheim und zurück. Wir wußten nicht so ganz genau, wo wir denn hin müssen, aber so groß ist Neheim nun auch nicht. Trotzdem sind wir zeitig losgefahren und waren dann mal wieder zu früh dran. Was soll’s, erstmal Eintritt zahlen und rauf aufs Zelt. Mal sehen was da um 20:15Uhr schon los ist. Nix war los. Ein riesiges Zelt, vollkommen leer. Immerhin haben wir DJ Dave gesehen, womit der perfekten Party nun nix mehr im Weg stand. Da im Zelt noch gar nix war sind wir dann durch die Fußgängerzone gebummelt. Gleich zu Anfang trafen wir dann auch schon die Jungs. Eben ne flotte Begrüßung und weiter bummeln. Aber auch in der Stadt gab es nix. Also, zurück Richtung Zelt. Inzwischen war es auch schon kurz vor 21:00Uhr. Vor der Kasse lange Schlange, im Zelt ein paar wenige (aber immerhin). In einer Ecke übte sich ein Paar, das gelernte aus der Tanzschule umzusetzen. Um 21:20Uhr fing dann das erste Set an. Einfach klasse, wenn auch vor der Bühne immer noch nicht viel los war. Leider war um kurz nach 22:00Uhr schon wieder Pause. Draußen gab es Zapfenstreich und Feuerwerk. Drinnen erfreute sich Olli der Zuneigung eines Jungen, der nach der Pause unbedingt mit ihm Lady Gagas Pokerface zum Besten geben wollte. Leider wurde daraus nix, da der Nachwuchs Sänger mit seiner Familie nach Hause mußte. Schade! Um kurz nach halb elf dann der Versuch eines Neustarts. Ein Song und wieder Pause. Zu früh gestartet. Die Schützen waren noch nicht fertig, womit auch immer. Irgendwann nach elf ging es dann weiter. Das Zelt war inzwischen gut voll und die Stimmung einfach super. Es wurde immer voller und total genial. Die Band brachte die Meute zum kochen und in der Pause hielt Dave die Stimmung. Ein klasse Team!! So um 2:30Uhr etwa war dann doch Feierabend. Wir sind dann noch eben neben die Bühne um Tschüs zu sagen und bekamen bei der Gelegenheit gleich noch eine Einladung vom Chef der Schützen für Sonntagabend. Leider waren wir aber, nach einem Sonntagnachmittag in der übervollen Soester Innenstadt, zu kaputt um diese Einladung dann wahrnehmen zu können. Sorry, trotzdem danke! Des Weiteren bedanken wir uns bei Tom, der uns draußen leider etwas zu spät traf, bei Dennis, der uns nicht verdursten lies, bei Toff, der das Mischpult mal wieder voll im Griff hatte und bei allen Neheimern und anderen, die mitgefeiert haben. Es war der Hammer!

Es grüßen Gabi und Coni aus Lippstadt




Tourtagebericht Neheim (Jägerfest), 16.05.2009


Für mich war es besonders nett, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein, weil ich gebürtiger Arnsberger bin und damit zurück in meine ursprüngliche Heimat Sauerland kam. Allerdings war der Empfang erstmal ziemlich unfreundlich: der Chef(?) des Sicherheitsdienstes wollte mich wieder `rausschmeißen, da ich kein Erkennungsbändchen hatte. Da musste er sich richtig aufplustern, und zeigen, wie wichtig er ist. Zum Glück konnte das Problem dann gerade noch kurz bevor wir anfingen geklärt werden.
Das Zelt füllte sich, während wir die ersten Songs spielten. Als dann die Stimmung richtig gut wurde, mussten wir leider pausieren, weil draußen noch Feuerwerk angesagt war und anschließend die Knüppelmusik ins Zelt kam. Gegen halb Zwölf ging es dann aber richtig los und die schätzungsweise dreieinhalbtausend Leute gingen super mit. Zeitweise hatten wir auch noch Unterstützung durch Tänzerinnen auf der Bühne – vielen Dank dafür!
Der Veranstalter hatte sich dieses mal große Mühe gemacht und alles sehr gut vorbereitet. Die Cafeteria der Sparkasse war als Backstageraum umfunktioniert, so dass wir dort zwischendurch bequem sitzen etwas zu Essen und zu trinken holen konnten. Die gestellte Anlage war sehr gut und die Leute vom Verleiher haben uns super unterstützt und mit gutem Sound auf der Bühne versorgt.
Nachher war die Party dann riesig - der Sauerländer gilt ja im Allgemeinen nicht als sehr ausgelassen aber hier wurde richtig abgerockt. Leider sollte schon um zwei Uhr Schluss sein – wir konnten dann noch eine knappe halbe Stunde überziehen. Zurück musste ich dann nur noch die wenigen Kilometer nach Arnsberg zu meinen Eltern, während dir Anderen noch einiges an Kilometern zu fahren hatten. Danke an alle, die mitgepartyt haben!
Fazit: ein Ausflug ins Sauerland lohnt sich immer! Bis zum nächsten Jahr, woll?

Bis dann, Euer Georg


Tourtagebericht Osnabrück (Maiwoche), 09.05.2009


Nach etwas längerer Zeit habe ich nun wieder die Ehre den Tour-Bericht schreiben zu dürfen - zu einem Gig, der seines Gleichen sucht, die Maiwoche 2009.

Für den Veranstalter Christian Schäfer (in Osnabrück auch bekannt als rasender Reporter des Eulenspiegels und beste Info-Quelle bezüglich Starlight-Tratsch) durften wir an der Bühne neben der Johanniskirche ab 19.30 unser Bühnenhighlight des Jahres abfeiern.

Schon während des Soundchecks füllte sich der Vorplatz und als DJ Matze (Stadionsprecher des VFL Osnabrück) seine heißen Scheiben einwarf war schnell klar, dass diese Party gigantisch werden muss.

Wir hatten diesmal zusätzliche Geschütze aufgefahren. Zum einen war Kai L. (in Osnabrück eine Berühmtheit) mit auf der Bühne um uns Unterstützung an den Percussions, Backings und der Akustik-Gitarre zu geben, zum anderen waren wir mit etlichen neuen Stücken die wir in der letzten Zeit im Proberaum hart erarbeitet haben bewaffnet. Kai‘s Showeinlage a la Robbie W. heizte den Besuchern ordentlich ein und stachelte zugleich die Band zu Höchstleistungen an. Da durfte es auch etwas lauter werden als üblich (hat doch David extra eine Delay-Line aufgefahren um wirklich alle Zuhörer zu erreichen), was natürlich auch das Ordnungsamt gegen 23 Uhr bemerkte und - koste es was es wolle - darauf pochte, dass die Band aufhört zu spielen. Wir haben dies allerdings gegen 23.45 erst mitbekommen und mit Hey Jude das Konzert langsam ausklingen lassen – hier noch ein Dank an das geile Publikum, dass bestimmt noch 10 Minuten weiter gegrölt hat.

Was bleibt noch zu sagen... Sascha ist nicht mehr mit Toff und mir nach Münster gefahren... ein wunderbarer Abend, gute Stimmung, erstklassige Versorgung durch den Veranstalter mit Kaltschalen voller Bier und zart-blutigen Steaks und hoffentlich ein baldiges Wiedersehen, so mögen wir den Rock n Roll!

Bis demnächst, Dennis



Tourtagebericht Elspe, 02.05.2009


Nachdem die Kollegen es sich am Tag zuvor in Münsters Schlossgarten gemütlich gemacht hatten, wollte ich den ganz großen Rock´n´Roll erleben und war kurzerhand mit meiner ABBA Band für einen(!) Auftritt nach Stockholm geflogen. Details erspare ich euch, nur so viel: an Schlaf war nicht zu denken!
Völlig übernächtigt und gerädert, gefühlt mit einer Form der Mexikogrippe infiziert (bestimmt von der ständig hustenden Mitreisenden neben mir) ging es gegen 18 Uhr los Richtung Elspe. Zum Glück ist Commander Dennis K. mit seinem Hochgeschwindigkeitsmobil gefahren! Eine Sorge weniger…obwohl…egal! :-) (Nein, du bist ein guter Autofahrer, Dennis! Bitte jetzt rechts abbiegen…)
Am Ziel angekommen staunten wir nicht schlecht, die Party fand tatsächlich auf dem Gelände der Karl-May-Festspiele in Elspe statt. Das löste in vielen von uns Erinnerungen an die Kindheit aus, bei einigen gute, bei anderen wiederrum traurige; waren sie doch nie als Kinder mit ihren Eltern hier gewesen sonder mussten stattdessen Sägewerke besichtigen (oder so). Wir spielten im ansässigen Saloon, geil! Dennis ließ es sich dann auch nicht nehmen, die umliegende Szenerie fotografisch festzuhalten. Schaut doch mal die Bilder an…
Flott aufgebaut (wobei Phils neues Schlagzeugpodest sich an diesem Abend eher wie ein Trampolin verhielt) hatten wir die Möglichkeit ausgiebig der Tischmusik von DJ Bobby T. zu lauschen, der ein wirklich guter DJ ist und zu jeder Zeit feinfühlig auf jedwede Situation reagiert. Dazu das erstklassige Buffet und das überaus aufmerksame Bedienpersonal. Topp!
Selten war unser Winnetou-Trailer passender als hier! Erstes Set, zurückhaltende Gäste, ein erstes abwägen. Ab Set zwei ging dann die Party richtig los, es wurde getanzt, gesungen, gerockt…italienische Köche sangen mit uns Songs von Eros Ramazotti, vor der Bühne wurde die klassische Dirty-Dancing-Hebefigur von einem Tanzpaar zelebriert…herrlich!! Wir kommen gerne wieder!
Um vier Uhr morgens war dann Schluss mit Musik, sowohl von uns als auch von DJ Bobby T. Schnell eingepackt und ab gedüst! Ich war mittlerweile soo müde, ich glaub ich bin noch vor Verlassen des Geländes eingeschlafen. Das gemeinschaftliche Bandjogging am nächsten Tag fiel übrigens wieder aus…
Bis dahin,
Excesserator
 

Tourbericht 01. Mai 2009, Schlossgarten, Münster


Es gibt nichts Schöneres für die Roadcrew, als am 01. Mai nach einem Job im Alando am nächsten Tag bereits um 10.00 Uhr das Getöse der Band an einem neuen Ort aufbauen zu müssen. Tja wer braucht mehr als drei Stunden Schlaf außer der liebe Olli Gutsche.
Ja aber an drei Stunden Schlaf war in diesem Fall auch nicht zu denken, da wir mit der Verdauung des Abendessens in Osnabrück zu kämpfen hatte. Dort gab es in Worten: Riesen gefülltes Bifteki an einer Gyrosbeilage mit jeder Menge Pommes und zur Vorspeise einen gebackenen Käse, dazu noch diverse Fleischstücke. Aber das nur am Rande.
Der wahre Grund, warum wir so früh aufschlagen mussten, hatte damit zu tun, dass zwei Showakts an diesem Tage stattfinden sollten. Am frühen Nachmittag für die kleinen Bewohner Münsters; am frühen Abend für die großen Bewohner Münsters.
Nachdem wir also ohne größeren Flurschaden die Bühne im Schlossgarten erreicht hatten, füllte sich ziemlich zügig der Platz mit kleinen Erdbürgern, die es kaum erwarten konnten, dass ihre musikalischen Helden mit ihren Songs die Bühne enterten.
Da waren sie dann: Maxim Wartenberg und sein Trommelfloh. Welch Ekstase machte sich unter den kleinen breit. Man kannte jeden Song, tanzte mit und nötigte die Eltern sich musikalisch und körperlich zu betätigen. Was für eine Show. Mir persönlich gefiel der Song „Kuschelbagger“ besonders. Überlege mir tatsächlich, die neue CD zu kaufen.
Nachdem sich dann die Meute aufgelöst hatte, war es an der Zeit, dass die Starlighter die Bühne für sich in Anspruch nahmen. Bei Kaiserwetter war es nicht schwer, eine bemerkenswerte Spitzenshow abzuliefern. Nicht zuletzt war es die Crowed, die in großer Zahl den Weg in den Schlossgarten gefunden hatte, um diesen Event zu einer großen Party zu verhelfen. Ja so ist dass, wenn sich in Windeseile herumspricht, dass es in dieser Saison wohl nur dieses Open-Air in Münster geben würde. Wie sagt Götz Alsmann so gerne: Trilliaden von Fans. An dieser Stelle entschuldigen wir uns bei allen Anwohnern des Schlossgartens, aber wir hatten die Verpflichtung mehrere Zugaben zu spielen, sodass die Spielzeit einwenig überzogen wurde.
Am Rande sei bemerkt, dass diverse Frauen Kinder von Georg, der Sascha vertrat, haben wollten; Schnitzel mit Pommes nicht immer ein Highlite sind; Dennis und ich weit laufen mussten, um eine Bratwurst zu bekommen; die Freude viele liebe alte bekannte Gesichter zu sehen.
Münster ist und bleibt eine Starlight-Hochburg und das ist gut so!!! Es ist halt geil, im Wohnzimmer zu spielen.

In diesem Sinne, Glück Auf

Backliner Tom
 

Fankonzertbericht  vom 01.05.2009 Schlossgarten Münster


Und da war dann auch schon der nächste Termin für uns. Ein schöner früher Abend in Münsters Schlossgarten. Die Fahrt gestaltete sich auch ohne Lkws recht langwierig. Es ist nun mal ein schöner Feiertagsnachmittag. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Sonntagsfahrer. Wirklich lästig diese Leute und dann auch noch die ganzen roten Ampeln unterwegs. Lange Rede kurzer Sinn, wir waren etwas spät in Münster und haben doch glatt den Anfang verpasst. Warum fängt die Band auch gerade heute pünktlich an? Der erste Eindruck war recht merkwürdig: Die Erwachsenen sitzen!!! Die Kinder stehen auf der recht hohen Bühne am Rand. Man sieht kaum die Band, geschweige denn, dass man Fotos machen kann. Aber egal, die Stimmung und die Musik waren, wie nicht anders zu erwarten, klasse. Man hat sich einfach vor die sitzende Menge gestellt und gut war’s. Die erste Setpause war dann etwas länger, doch wir waren auch beschäftigt. Jacken aus dem Auto, welches ziemlich weit weg stand, holen und dann erstmal was trinken. Und schon ging’s weiter. Locker, flockig, rockig! Das loben wir uns. In der zweiten Pause gab es dann ein Geschenk, für den Probenraum der Jungs, von uns. Ein kreischendes Plüschhuhn, mit welchem alle viel Spaß hatten. Es wurde dann auch gleich am Start des letzten Sets dem Publikum vorgestellt. So langsam lichtete sich dann auch die Reihe der Kinder und auch die sitzenden Personen hatten mitbekommen, das Feiern im Stehen mehr Spaß macht. Auch wenn es kühler wurde vor der Bühne, so war die Stimmung am Siedepunkt. Es war super. Der Gastsänger Kai war auch einfach klasse. Viele Grüße an ihn. Nach einigen Zugaben (Mirkos Grace Kelly ist genial) war dann leider Feierabend und wir haben glücklich den Heimweg angetreten. Leider viel zu früh, denn die Ampelanlagen waren alle noch aktiv. Um 1:00Uhr ist das nicht mehr der Fall. Also, demnächst bitte länger machen. ;-)
Bis denn dann

Gruß Gabi und Coni