Tourtagebuch Osnabrück Alando 30.11.2007


Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass wir im "Alando" auf einer Ü30 Party spielen. Dem war dann aber offensichtlich nicht so. Auf jeden Fall, waren da deutlich jüngere Leute am Start.
Nicht wirklich übermäßig voll, sondern eher überschaubar, begannen wir gegen 00 Uhr mit dem ersten Set.
Die Stimmung war zwar sofort da, aber halt mit zuwenig Leuten. Eingeladen waren von unserer Seite noch einige EX Schüler von Olli, die ihrem EX Lehrer noch ein selbstgeschriebenes Stück präsentieren wollten. Leider haben wir erst spät angefangen und da ist dann nichts daraus geworden. Mir persönlich tut das sehr leid, denn die hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und dann ist das natürlich eine Enttäuschung. Ich bin mir sicher, dass  es da im nächsten Jahr eine bessere Gelegenheit geben wird.
Im zweiten Set, wurden wir noch von der "Nadine" (Sängerin der befreundeten Band "Undercover") unterstützt, was sehr gut und vor allen Dingen abwechslungsreich war. In Niedersachsen (und dazu gehört Osnabrück ja nun mal) ist leider absolutes Rauchverbot. Für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Also Raucherraum, war ein ausgegrenzter Bereich draußen abgesteckt. Ein sehr schönes Gefühl bei winterlichen Temperaturen und Dauerregen zu rauchen.
Gegen 3 Uhr 30 dann das Finale und schnell ins Auto in die Heimat. Heute ist spielfrei und das werde ich sicherlich genießen.-
Bis dahin
Gruß
Ekki

Tourtagebuch Münster Cavete 23.11.2007

Message in a bottle oder wie mache ich aus einem Konzert einen Kegelausflug?
Endlich mal wieder ein Abend voller Traditionen. Tradition 1. Im Winter in einer Kneipe spielen.
Tradition 2. Die heiligen Hallen der Cavete rocken. Tradition 3. Die Band benimmt sich so wie die Menschen vor der Bühne und spuckt nicht in die alkoholischen Frischgetränke. Jawoll. Alle Traditionen, wurden intensiv eingehalten.
Die Kneipe war relativ schnell voll, die Leute bestens gelaunt und die Post ging dann auch recht schnell ab.
Wir hatten natürlich wieder diverse Gastmusiker dabei. Der Pate der Cavete ,(Peter Göttker himself)  griff zur Gitarre und zeigte viel Lebensfreude bei der Interpretation heißgeliebter Titel. Zwischendurch, war noch meine absolute Lieblingssängerin Nadine auf der Bühne und dann ging die Post mit "Pink" erstmal so richtig ab.
An diesem Abend, waren sogar mal vier Sets angesagt. Das mag für die Leute immer sehr schön sein..... aber eine Band hat dann immer eine Pause mehr und das war in dem Fall eine Pause zuviel. Wie würde Udo LIndenberg sagen??
Zu viele Pausen = zu viele Drinks. (das ist nicht gut für die goldene Kugel im Hals.....)
Aber alles in allem war diese Mischung genau das, woraus eine grandiose Party entsteht. Sascha und ich haben dann noch bis weit nach 5 Uhr über den Sinn und Unsinn des Lebens philosophiert und sind dann auch irgendwann mal in die Heimat abgezogen.
Vielen Dank an  die Cavetencrew, die uns bestens versorgt hat.
Gruss
Ekki

Tourtagebuch Kegelparty (die Zweite) 17.11.2007

Kegelparty, die Zweite!!!!
Nach dem Aufruf unseres Hirten "Manfred Kampling" war die Band eine stunde früher gekommen, denn  es sollte ja auch eine Stunde früher losgehen. Natürlich war dem nicht so und es blieb uns nichts anderes übrig als die verbleibende Zeit abzuhängen.
22 Uhr 20 . Die Frisur sitzt. Und ab geht es auf die Bühne und von da an, war es eines der geilsten Konzerte in diesem Jahr.
Eine Halle, tausende von Menschen und alle in extasischer Partylaune. Das direkt beim ersten Stück die Post abgeht ist auch ,für eine partyverwöhnte Band, wie Starligt Excess nicht wirklich selbstverständlich. "Wonderwall" wurde wieder von unserem Backliner "Alex" gesungen und das war natürlich eine grandiose Kulisse für ihn. Leicht verschwitzt, aber mit deutlich besserer Laune als vor dem ersten Set ging es dann ab in den Backstagebereich der Halle Münsterland. Dort liegt dann immer die beliebte Catering - Telefonnummer, wo nur kurz durchgegeben wird, was die Band denn so trinken möchte. Eine Minute nach dem Anruf, erscheint dann eine Bier und Weinfee und bringt die gewünschten Dinge. Wirklich eine sehr unkomplizierte und praktische Angelegenheit. Dafür mal ein Dankeschön an die Halle Münsterland.
Nach einer Stunde ging es dann wieder auf die Bühne. In der Nebenhalle, spielte zeitgleich "Mickie Krause". Dies tat unserer Veranstaltung allerdings in keinster Weise weh. Das Gegenteil war der Fall. Es war noch voller geworden. Song für Song wurde abgefeiert und die Post ging dann nochmal richtig ab. Das zweite Set ging dann auch locker über eine Stunde und bei den kölschen Songs, hätten selbst "de Höhner" noch ihre helle Freude gehabt.
Im dritten Set konzentrierte sich die Band offensichtlich, in erster Linie, auf das Posen. Womit Dennis ab sofort (und das mit Recht) seinen neuen Stagenamen erhalten hat. Wo Udo Lindenberg der Panikpräsident ist, ist Dennis ab sofort der Posingpräsident.
Die Leute vor der Bühne, waren zu dem Zeitpunkt schon so aufgeheizt, dass es vollkommen unerheblich war, was wir spielten, hauptsache, es kamen Geräusche aus den Instrumenten.
Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wann es so geil auf der Kegelparty abgegangen ist.
Und gegen 3 Uhr 30 kam es so, wie es halt so oft kommt. "Man soll aufhören wenn es am schönsten ist"!!!
Schnell abgebaut, noch ein Weinchen getrunken und ab ging es dann zurück in die Heimat.
Durchweg ein sensationeller Abend.
Schönen Dank an die vielen Partypeople, die aus der bunten Republik angereist sind
Ekki
Ps. Tja "Sasche" da hast du mal einen sehr geilen Gig verpasst. Aber dafür warst du ja vermutlich schon gegen 23 Uhr im Bettchen

Tourtagebuch Kegelparty 16.11.2007



Da war sie wieder..... die Kegelparty 2007.  Das erste Set war klasse. Die Halle, also der Bereich im Kongresszentrum war voll und die Leute ließen sich nicht lange bitten eine Party zu feiern. Vorher und während der ersten Setpause, legte der DJ Bobby T. auf und machte wie immer einen "Erstesahne Job"
Zu Beginn des zweiten Sets, spielten wir parallel mit "DJ Ötzi". Unfassbar, wie dieser Mensch Leute zieht. Ich denke, dass die große Halle megavoll war und so sah es dann auch bei uns aus.  Überall Lücken, der Saal gerade mal zur Hälfte gefüllt und dann kann man sich ja vorstellen, dass es nicht gerade leicht ist, da eine grandiose Stimmung zu zaubern.
Somit war das zweite Set dann nicht ganz so dolle und nach einer guten Stunde, ging es dann wieder zurück in den schnuckeligen, kleinen Backstageraum der Halle Münsterland.
Also es dann auf das dritte Set zuging, war es zum Glück auch wieder rappelvoll und es ging eine geile Party ab.
3 uhr 30 war dann Schicht und alle fuhren brav nach Hause. Mirko und Phillip mussten ja am Morgen schon wieder bei Musik Produktiv ackern und da ist man natürlich erstmal etwas mehr solide.
Bin mal gespannt, was da heute so abgeht. Im Normalfall, ist der letzte Samstag immer der beste Tag.
Also bis dahin
Gruss
Ekki

 

Studentenwerk Münster 09.11.2007


Nachdem uns Thorsten Brinckmann,eine schnuckelige Tonanlage und Georg Weigand ein sehr angenehmes Licht auf die Bühne zauberten, musste es nur noch losgehen.
Das Cafe Viva war wunderbar hergerichtet worden und auch die kulinarischen Köstlichkeiten waren von allerfeinsten.Gegen 22 war dann Anstoß, doch es dauerte im ersten Set noch an, bis sich die ersten Leute dann tatsächlich vor die Bühne trauten. Alle Gäste waren natürlich aufgrund des Anlasses sehr schick gekleidet und das hemmt ja erstmal das exessive Partygeschehen.
Ab dem zweiten Set, war dann aber auch alles gut, Gevatter Alkohol löste bei der einen Dame oder dem anderen Herren ein wenig mehr die Hemmschwelle und dann ging es auch gut ab.
Wir spielten dann bis ca. 1 Uhr 30 und dann neigte sich der Abend auch dem Ende zu.
War wirklich ein netter Abend mit einem ganz tollem Ambiente.
In diesem Sinne,
bis zur Kegelparty

Gruss Ekki
 
 

Kneipenfestival Kamen 03.11.2007

Zum Winter hin, zieht es uns ja immer wieder auch in die Kneipen. Das bedeutet, dass wir den ganzen Kram selber aufbauen, wir unsere Gastroanlage wieder zum Einsatz bringen und, dass ein normaler Dreistundentermin zu einem Zeitinferno wird.
Aber gerade Kneipen, sind ja dafür gut, dass neue Programmeckpunkte ausgetestet werden.
Wir spielten in einem Laden mit dem Namen "Unikum". Das erste Set war dann noch nicht ganz so super gefüllt und ich sah den Besitzer "Miro" schon die ganze Zeit panisch auf und ab rennen. Nun so wahnsinnig bekannt, sind wir ja nicht in Kamen. Ab dem zweiten Set, schien es sich aber rumgesprochen zu haben, dass da irgendwo eine Kapelle rockt, die augenscheinlich sehr gut ankommt. So war es ab da dann aber auch rappelvoll, die Leute gingen total ab und die Abteilung Sauerstoff, war ab da auch komplett geschlossen.  Vor den Erfolg, hat der liebe Gott ja den Schweiß gesetzt und wir schienen dann doch recht erfolgreich zu sein.
Es hat dann auf jeden Fall soviel Spaß gemacht, dass ich tatsächlich vergessen hatte das zweite Set zu beenden und immer mehr ins dritte reinrutschte. Irgendwann, fragte dann "Sascha" höflich an, ob ich noch gedenke eine Pause zu machen.
Das ist mir schon recht lange nicht mehr passiert.
Auf jeden Fall, weiß ich (nach einem solchen Konzert) immer sehr genau, wo wir herkommen. Aus der Kneipenszene!!!!!. Und wenn es da noch funktioniert (also mit einer kleinen Gesangsanlage und einer deutlich geringeren Instrumentierung) als eine unbekannte Band, einen Laden auf links zu ziehen, hat man alles richtig gemacht.
Ich hoffe, dass wir uns gesund und munter auf der Kegelparty wiedersehen.
Bis dahin
Schöne Grüsse
Ekki