Sparkassen Informatik Münster, 28. November 2008
 

Die IT-Party der Sparkasse

Ein kalter, aber schöner Freitag im Spätnovember, so langsam neigt sich das Jahr und damit auch unsere diesjährige Tour dem Ende zu. Ort des Geschehens ist diesmal der Norden Münsters. Dort begrüßte uns nachmittags unser Gastgeber, die Finanz-Informatik Münster der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Mission des Abends: Die "IT-ler" rocken!
Schon letztes Jahr durften wir diese schöne Veranstaltung spielen, damals rollten wir mit unserer gigantischen Beschallungsanlage an, die dann im doch nur mittelgroßen Veranstaltungssaal "etwas" überdimensioniert wirkte. Aber wir sind ja anpassungsfähig, also plante el cheffe dieses Jahr nur etwa die halbe Portion Lautsprecher ein. Und wie es kommen muss, kommt es dann natürlich auch: der Veranstaltungsraum war natürlich im Laufe des letzten Jahres umgebaut worden, und fasste jetzt plötzlich (gefühlt) die doppelte Anzahl an Gästen - und die waren dann auch da!! Aber das hat ja zumindest theoretisch auch Vorteile: doppelte Anzahl an Besuchern - doppelt so gute Party! Und dass das dann auch praktisch so ablief, dafür sorgten die Gäste scheinbar ganz von selbst: von Anfang an sehr gute Stimmung nicht nur vor der Bühne, und je später der Abend, desto wilder die Menschen auf der Tanzfläche. Da es auch an vorzüglichem Essen und den verschiedensten Getränken nicht mangelte, war an diesem Abend nichts von der ansonsten öfters auf Festen dieser Art anzutreffenden "Schüchternheit" zu bemerken (ist ja auch schwierig, in Anwesenheit der Vorgesetzten gleich zu Anfang des Abends durch wilde Einlagen fremdartigen Ausdruckstanzes auf sich aufmerksam zu machen). Auch die Band ließ sich daher nicht lange bitten und hatte sichtlich Spaß auf der Bühne - keine Spur von Novemberdepression. Interessant auch, dann unter den versammelten IT-lern doch so viele bekannte Gesichter zu entdecken - jaja, Münster ist halt doch irgendwie ein "Dorf".
Jetzt geht es den letzten Jobs dieses Jahres entgegen, und im Gegensatz zu den terminlich recht vollen Sommermonaten bleibt doch mehr Zeit für Bandproben und kreative Neuschöpfungen, oder den einen oder anderen Besuch auf einem Weihnachtsmarkt irgendwo zwischen Münster und Osnabrück. Mal sehen, ob die Band das dieses Jahr in Weihnachstmann-Kostümen und mit Instrumenten hinbekommt - wir halten euch auf dem Laufenden.
Bis dann und einen schönen kalten Dezember,
Toff
 



Halle Münsterland, Kegelparty, 08. + 09. November 2008


COD? Hä? Ist das eine Art Kommunikationstechnik?

Da war es wieder, das Wochenende des Wahnsinns im positiven Sinne. Einmal im Jahr heisst es für uns alle nämlich: Einmal aufbauen, zweimal spielen! (Nicht völlig unbequem muss ich zugeben.) Aber eigentlich heisst das: Zwei Abende in Folge Party ohne Ende in der Halle Münsterland auf Europas größter Kegelparty.
Der Freitag fühlte sich diesmal leider nicht so bombastisch besucht an wie in den Jahren zuvor. Nichts desto trotz war es eine super Party, die gegen Ende des letzten Sets noch einmal richtig nach vorne ging, und von Müdigkeit seitens des Publikums nichts zu merken war.
Samstag das gleiche Bild (nur ein bischen voller halt): Von der ersten Minute ihres Eintreffens wollten sie Party, Palmen, Weiber und ´nen Bier. Das bekamen Sie auch nach bester Manier von Party-DJ Bobby T (der natürlich auch am Freitag Abend mit am Start war und sich wieder einmal als perfekte Party-Ergänzung zu uns erwies) und uns serviert. Es ist immer wieder ein Spaß zu erleben, dass partywütige Menschen 12 Stunden durchtanzen und grölen wollen und können!!!
Wir für unseren Teil mussten ja die Set-Pausen irgendwie rumkriegen. Und da sich Musiker und Techniker nach einem Tag nicht mehr viel Neues zu sagen haben, verlegt man kurzer Hand ein LAN-Netzwerk im Backstage, schließt diverse Laptops an und spielt das psychologisch unbedenkliche, kommunikative, pazifistische, allseits beliebte und altbewährte PC-Spiel „Call Of Duty“. Tja hier gibt es nicht viel zu erzählen außer, dass Dauer-Gamen süchtig macht, Genfer Konventionen für Musiker und Techniker nicht zählen, Geschichtsbücher neu geschrieben werden müssen (wer im 2. Weltkrieg nicht mit wem so alles koaliert hat), alle Verweigerungsanträge der Herren Musiker und Techniker neu überdacht werden müssen und den Orden, der David verliehen wird weil er den selbsternannten Oberkönig, quasi „The Pope Of COD Himself (Th. Herrmann)“ dreimal in einer Minute liquidiert hatte. Wie man ließt, Konversation auf höchstem Nievau.
Um 03.30 Uhr verblieb es Bobby T. dem Party-Mob bis in die Morgenstunden einzuheizen. Wir gingen alle traditionell zum Dönermann der Halle und versorgten uns mit jeder Menge Dönertaschen in allen Variationen.
So endete dann auch unsere diesjährige Mission und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt, „Gut Holz“ und „reißt die Hütte ab“.
Mit freundlichem groove…
Phil (inspired by „derserbe“)