23.09.2006 Kaiserstrassenfest in Dortmund
Kaiserstrasse, Kaiserwetter, viel Schweiss und hohe Bühne.
So zeigte sich der Platz ja
)
schon vor zwei Jahren, als wir dort spielten.
Das erste (von vier Sets) startete um 18 Uhr. Selbstverständlich war vor der Bühne noch ein reges Hin und Herlaufen der Dortmunder zu registrieren. Noch keine Spur von der Abteilung. "Ich lass mal 'ne Kuh fliegen". Nach 45 Minuten dann die erste Pause. Die Band zerteite sich in alle vier Himmelsrichtungen und ich war froh bei dieser Hitze überhaupt noch einen Sitzplatz ergattern zu können. Coffein, Wasser, Wasser, Coffein und schon war die Pause um und wir fanden uns zum zweiten Set wieder auf der Bühne. Jetzt war es auch schon deutlich voller geworden und es ging mit den üblichen Mehrzweck - Partywaffen ans Werk. Ganz und gar unspannend, war der Baum, der sich mittig, direkt vor der Bühne befand. Das ist da wirklich ein ganz merkwürdige Abteilung.
Auf jeden Fall war es ab da gut voll und es wurde gefeiert.
Dennis (seines Zeichens glaube ich Single....... man weiss es ja nicht so genau) bekam dann auch endlich mal sein erstes Stofftier, nebst Telefonnummer auf die Bühne geworfen und alles war gut.
Nachdem der Auftritt von den Temperaturen ja so schweineheiss war, ging es auch ohne Gutenachtgeschichte in irgendeiner Kneipe richtung Couch und Fernseher.
Dank des dort gebotenen, reichhaltigem Programms döste ich dort noch bis 5 Uhr vor mich hin.
Jetzt heisst es noch die letzen Vorbereitungen für unser 15 Jähriges machen und ich hoffe und denke, dass wir uns da alle gesund und mit Power wiedersehen.
Bis dahin
Ekki
16.09.2006 Stadtfest in Lingen

Heiss, gnadenlos heiss.... viel zu heiss für Ende September.
So oder ähnlich beschreibt es die Gruppe "Bap" in einer Textpassage. Es war wirklich unangenehm schwül.
Dazu kamen vor dem Konzert diverse technische Probleme, was reichlich Nerven kostete.
Gegen 20 Uhr 30 gelang es uns dann doch auf diesem wunderschönen Open Air Gelände loszulegen. Der Platz füllte sich deutlich schneller und vor allen Dingen deutlich mehr als wir erwartet hatten.
Das erste Set, war noch mehr der Versuch, sich dem gemeinen Lingener anzupassen, doch ab dem zweiten ging da recht gut die Post ab. Wieviel tausende Leute vor Ort waren, lässt sich schlecht schätzen...... auf jeden Fall waren die Menschen stimmgewaltig.
Hinter den Kulissen (also backstage) ging es dann nicht ganz so ausgelassen zu. Soche Auftritte mit viel Hitze, werden schon mal gerne benutzt um in den Pausen Manöverkritiken abzulassen.
Ich halte das immer für sehr, sehr grenzwertig. Nun denn . Einige waren sicher berechtigt, denn die Band war (obwohl da total abgefeiert wurde) doch ein wenig unkonzentriert. Bei den letzen zwei Sets hatte sich aber soweit schon wieder allles relativiert und es wurde nicht mehr versucht Songs in neue Gewänder zu kleiden. (Gelle Dennis?)
Wir spielten an diesem Abend vier Sets und dann war der Ofen auch aus. Hatte ich persönlich doch endlich mal einen Monitor, der sich eigenwilligerweise von laut auf leise stellte, verabschiedete sich meine Stimme dann auch pünktlich nach dem vierten Set. Wie gruselig wenn ich an Bands denke, die auf einigen Veranstaltungen 5 Sets und mehr spielen. Hätte ich persönlich nicht durchgehalten und nach 3 Stunden 20 Minuten ist ja auch mal "Ende im Gelände"
Nachdem Dennis und ich noch in eine Polizeikontrolle geraten waren und einer der Beamten nichts besseres zu tun hatte als mir ständig mit seiner Magnum ins Gesicht zu leuchten, kamen wir dann gegen 3 uhr 20 in Münster an.
Nichts mehr mit "Schaf", "Mocambo" oder "Bullenkopp". Ab ins Bettchen.
Wir sehen uns die Tage
Ekki
09.09.2006 Stadtfest in Rheine
Die Anfahrt war das Grauen. Wir kamen bis Emsdetten.... danach war Stau pur.
Preussen hatte wohl gespielt und ein lockeres 1:1 hingelegt. Die Fans ließen sich nicht lumpen und gingen dann auf den Strassen in die dritte Halbzeit. Wunderbare "Wirschlagenunsmalebenwasaufsgesichtparty". Das ließ natürlich, was den Verlauf des Abends anging böses ahnen. Aber weit gefehlt. Nachdem wir es dann auf den aller letzten Drücker geschafft hatten, sahen wir dieses wunderbare Ambiente. Ein sehr schön hergerichteter Marktplatz, eine große Bühne und reichlich Platz für Menschen.
Wärend des ersten Sets hielten sich die Menschen allerdings noch in einem respektvollen Abstand zur Bühne auf. Das allerdings lag in erster Linie an einem jungen Mann, der offensichtilich soviel Alk getankt hatte, dass er jeden in seiner Nähe angrempelt hätte. Irgendwann nervte der Typ so sehr, dass er von "Tante Toms" Entsorgungsagentur unter Protest vom Platze getragen wurde.
Und danach ging so richtig die Post ab. Die Leute feierten eine unglaubliche Party, so dass unsere Anlage wirklich in die Knie ging. Ein unbeschreibliches Gefühl . Tausende von Menschen rockten den Marktplatz.
Zur Geisterstunde war dann Feierabend.
Fazit. Das war wirklich ein sehr geiler Auftritt.
Vieleicht bis zum nächsten Jahr,
Ekki
07.09.2006 Mongofiade in Warstein
Nachdem wir uns ein wenig verfahren hatten,fanden wir dann doch den Weg zur Mongolfiade und begaben uns zum Soundcheck. Danach wurde erstmal ein wunderbares Abendessen eingenommen. Wahlweise gab es Pommes mit Ketchup, oder auch ohne Ketchup. (Haupsache gesund)
Wärend wir diese Essen genießen durften, rockten die zwei Dj's das Zelt. Die Namen der beiden waren Programm. "DJ Heini" und "DJ Ricky". Die beiden (schon ein wenig in die Jahre gekommenen Herren) gaben ihr bestes und bemühten sich redlich die Leute zu unterhalten.
Ab 20 Uhr 30 betraten wir die Bühne. Das riesige Warsteinerzelt war gut zur Hälfte gefüllt und die Menschen standen in respektvollem Abstand gut 10 Meter von der Bühne entfernt. Das ist im Sauerland aber auch nicht weiter verwunderlich, da das einfach seine Zeit braucht, bis die aufgetaut sind.
Umso mehr ging es dann ab dem zweiten Set zur Sache. Es zeigte sich ein knallvolles Zelt mit sauerländer Partyvolk vor dem Herrn. Da ging es mal ganz verschärft zur Sache und es hat einen Riesenspass gemacht.
Irgendwann war dann natürlich wieder Pause und "DJ Heini" + "DJ Ricky" nahmen sich schon mal vorab unser Programm vom dritten Set, um dann noch ein wenig mehr Stimmung einzuheimsen. Sie spielten wirklich Eins zu Eins unser Programm. Das habe ich also wirklich noch nie erlebt. Aber egal. Auch das konnte dem dem finalen dritten Set keinen Schaden zufügen. Das ging so ab, dass da ohne Ende Kondenswasser vom Zeltdach tropfte und die fast das Zelt niedergetrampelt hätten. Ein sehr, sehr geiler Abend.
Die Auftritte im Sauerland sind fast immer spitze. Zum Glück haben wir dort auch seit längerer Zeit einen gescheiten Namen, so dass die Veranstalungen immer gut gefüllt sind.

Am Samstag geht es dann nach Rheine. Der Wettergott prophezeit gutes Wetter........ na das kann ja nur nach vorne gehen.
Bis dahin,
Ekki
Ps. Selbstverständlich ging Dennis auf dem Rückweg der Sprit aus und wir hatten noch unsere liebe Mühe in Wartsein eine Tanke zu finden. Irgendwie schleppte sich der Wagen von Dennis noch bis nach Soest wo wir dann tatsächlich noch Benzin bekamen. Um 2 Uhr 30 waren wir dann wieder in Münster.Auch diesmal sind alle brav und solide ins Bettchen gehuscht. Der Eine aus dem Motiv, der Andere aus anderen Motiven. Auf jeden Fall war Nachtruhe.
Mittwoch,06.09.2006 Firmenparty in der Halle Münsterland
Tausende von schreienden, kreischenden Teenagern hatten sich versammelt und die Sicherheitskräfte hatten ihre liebe Not, da Ordnung reinzubekommen. Plötzlich ein Riesenkrach, Notarzteinsatz ,- nach und nach wurden die ersten ohnmächtigen Kids von den Notärzten in die nahegelegene Klinig verfrachtet.
So in der Art trug es sich wohl beim letzen "Tokio Hotel" Konzert zu.
Nicht ganz so bei uns.
Zwar spielten wir in der großen Halle, doch nicht für einen öffentlichen Event, sondern für eine Fimempräsentation.
Somit gab es auch keine Ohnmachstanfälle und von den Tausenden von Menschen waren dann doch eher 50 vor der Bühne. Aber das bedeutet ja noch lange nicht, dass es ein langweiliger Abend ist......
Ganz im Gegenteil. Diejenigen vor Ort, hatten beste Partylaune mitgebracht und ließen sich auch nicht lange bitten ordenlich mitzusingen. Ein ganz großer Spass war, dass Dennis "Angels" singen musste/durfte. Wir haben das einfach mal getestet........ einfach großartig wie wacker er sich da geschlagen hat. Um ein Uhr war dann Feierabend und alle sind brav nach Hause, weil ja am nächsten Tag noch ein Konzert in Wartsein stattfinden sollte.
In diesem Sinne,
Ekki
02.09.2006 Kartoffelfest in Bersenbrück
Hatte ich doch 1993 in diesem beschaulichen Ort Abitur gemacht war ich schon auf dem Hinweg sehr verwundert über die neue Infrastruktur, die dieser Ort zu bieten hat. Angekommen ging es gleich ins Hotel Kreke zum Essen. Die Inneneinrichtung des Restaurants sah wahrscheinlich vor 60 Jahren genau so aus. Der Hotelier, der uns bediente hat bestimmt seinen Daumen auf die Domain www.trocken_und_direkt.de aber Kartoffelsalat und "Lisbeth mach mal 2 Expresso" waren seine Spezialität. Sein Sohn muß einfach Musiker sein,denn nachdem er verwundert fragte wo denn der Rest der Kappelle sei und wir ihm bereitwillig zugestanden sie seien noch unterwegs von Brühl nach Bersenbrück meinte er einfach: " Wieso denn aus Brühl, wir haben doch genug Kapellen hier!!!" Fehlte nur noch das der Hotelier sich als "Norman Bates" vorstellt mir ein Zimmer anbietet , unserem Roadie Tom eine Perücke aufsetzt und ihn einfach Mutter nennt. Mit dem Lappen im Magen ging es dann auf die Bühne. Es wurde getanzt gesprungen das die Kartoffeln flogen allerdings nur auf der Bühne. Nachdem ich dann einen bereitwilligen Mitsinger aus dem Publikum mit einem Maiskolben belohnte machte ich mich mit dem Mikrofon auf zur Gyros Bude um die Stimmqualitäten der Budenbesitzerin abzuchecken. Vielleicht würde ich ja noch ein Talent entdecken was im bundesweiten Castingfieber für die Staffel "Popstars" oder "DSDS" einfach auf den Marktplatz von Bersenbrück verbannt wurde. Aus sicherer Entfernung wurde jedenfalls mitgesungen. Hacki, der uns außer seiner "I did a hit record " Neuinterpretation von Westerland auch einige percussive Sahnehäubchen präsentierte erwies sich als würdiger Ersatz für unseren Olli, der leider blühend im Leben stehend die Einschulung der Erstklässler geistig verkraften mußte. Schliessen möchte ich mit den Worten: " Ich danke allen Bersenbrückern, die zur Bühne gefunden haben mit einem tatkräftigen: "Horri , Horri Horrizont !"
Jetzt kommt die Klopperwoche wo die Auftritte schon in der Wochenmitte beginnen. Mal sehen wer am längsten durchhält. Bis die Tage.
Euer Mirko
01.09.2006 Reiter WM Public Viewing in Osnabrück
Das hatte ja so etwas von einem Kriminalroman. Da sind die Detektive ja immer auf Gangstersuche.
Genauso war es bei uns, nur dass wir keine Ganoven suchen mussten, sondern das Publikum.
Die Reithalle in der wir spielten, war bestens hergerichtet nur wie gesagt am Publikum hat es ein wenig gemangelt.
Diesen Termin haben wir dann benefitzmässig für unseren Boby gespielt und mit den tatsächlich anwesenden 100 Partyleuten dennoch sehr gut abgefeiert.
Bei der Gelegenheit, haben wir dann noch nette Menschen aus Wien kennengelernt, die uns regelmässig mit Getränken versorgten. Wirklich sehr nett......
Vielelicht war es auch etwas gewagt, so kurz vor unserer Geburtstagsparty im "Alando" noch einen Termin in Osnabrück anzunehmen. Aber letztendlich ist es auch egal ob da 100 oder 1000 Leute vor der Bühne stehen. Was das angeht, sind wir ja nun wirklich nicht eitel. Eine Party kann man immer schmeissen.
Um 2Uhr30 war dann das Konzert auch aus und es ging ab nach Münster.
Trotz diverser Überredungen und einiger Droh SMS, liess sich Sascha nicht mehr dazu hinreissen einen kleinen Blick ins "Schaf" zu werfen.
Ja, ja.. Es wird fleissig gealtert!!!!
Morgen geht es erstmal nach Bersenbrück, was ja nicht so weit von unserem gestrigen Standort entfernt liegt. Diesesmal ist es allerdings ein Stadtfest und vernünftiges Wetter ist auch angesagt.
Ergo: Es wird gut.
In diesem Sinne noch ein charmantes Wochenende
Ekki