Tourtagebuch 28.09.2007 Firmenfeier Brandts in Buchholz

Jetzt soll einer sagen, dass auf die Bahn kein Verlass ist. Da ich die Reise via Bahn angetreten habe,wundert es vermutlich keinen Menschen, dass da wieder unglaubliche Verspätungen angesagt waren. Ich frage mich eigentlich immer, wo der Unterschied zwischen einer nicht streikenden und einer streikenden Bahn ist. Auf jeden Fall ist das Verspätungsresultat immer das gleich.

 

In Buchholz, wurde das neue Gebäude der Firma Brands (gesprochen Brents) eingeweiht. Ca. 300 Leute waren gekommen und der Raum (eigentlich ein großer Lagerraum) war wunderbar in eine Eventhalle umgestylt worden.
In den Setpausen legte ein befreundeter DJ auf und dazu tanzten dann flotte GOGO Girls. Wirklich was für das Auge.
Die lieben Kollegen sind dann in der Nacht noch von Buchholz (bei Hamburg) nach Hause durchgestartet. Ich habe es dann doch vorgezogen im Hotel zu bleiben und dann (selbstverständlich mit Verspätung) den Rückweg mit der Bahn anzutreten. Ein schöner, gelungener Abend. Stressfrei, mit einigen Coctails. Halt so wie es sein sollte.

Bis dahin - Gruss,
Ekki

 

Tourtagebuch 23.09.2007 Promikellnern Münster

Kaiserwetter war angesagt, der Platz absolut voll und die Kellner hatten schon so einiges zu tun, um die durstigen Münsteraner nicht auf dem Trockendock hängen zu lassen.

Was die Anlage angeht, so hatte die Firma "Kompaktsound" die Boxen in Kopfhöhe aufgestellt. Da ich nicht davon ausgehe, dass so eine Anlage zum ersten Mal aufgebaut wurde, war ich dann doch ein wenig verwundert, da  natürlich ab der MItte so gut wie nichts mehr zu  hören war. Von den Seiten möchte ich überhaupt nicht reden.

So erkläre ich mir auch die vieleicht teilweise reservierte Stimmung. Die Band war in absoluter Spiellaune aber die Megaparty ging dann erstmal nicht ab. Zwar hatte ich nicht den Eindruck, dass die Leute nicht feiern wollten, aber irgendwie kamen wir da Anlagentechnisch nicht all zu weit.

Nach der fünften Nummer, kam der Sohn von Matze , mit zwei Kumpels auf die Bühne. Schlagzeug, Gitarre und Bass. Schnell die Mikrophone auf "Tokio Hotel" Niveau runtergeschraubt und ab ging die Post.  Der Bandname war "Die Erfindung" und unter dem begeisterten Johlen der Zuschauer, wurden da zwei sehr amtliche Nummern gerockt.

Als zweiten Gast, hatten wir dann "Paule" aus der Wilsbergreihe mit auf Bühne. Zuvor hatte aber Godfather himself (Leonard Lansing) sein just a gigolo geschmettert. Zur Freude von Mirko, ließ "Paule" keine Ausreden gelten. Entweder die Band spielt "Dear Mr. President" oder wir lassen es. Da lässt sich Mirko aber auch nicht lumpen.

Innerhalb einer halben Stunde, hatte er sich die Nummer draufgetan und dann ging es  kräftig auf die Tränendüsen.

Absolut geil performt.

Nach der ersten halben Stunde, war die Stimmung dann trotz der Anlagenplatzierung ok und es wurde dann auch gescheit mitgesungen.

Nach dem Konzert, lief dann die Premiere des aktuellen Wilsbergstreifens auf Großbildleinwand und ich verzog mich mit einer Freundin richtung "Leonard Lansing".  Dort wurde dann noch einige Stunden mit labern und trinken verbracht und gegen 00 Uhr bin ich dann auch nach Hause.

Ich hoffe sehr, dass der Umsatz vom letzten Jahr getoppt wurde. Schließlich haben ja alle umsonst gekellnert, gearbeitet, Musik gemacht.

Am Wetter kann es dann nicht gelegen haben, denn das war traumhaft.

Gerne im nächsten Jahr wieder. Wir sind ja mittlerweile zum vierten Mal mit dabei und so soll es auch bleiben.

In diesem Sinne

Gruß

Ekki


Tourtagebuch 22.09.2007 Joker in Lingen

Man könnte diesen Event auch problemlos unter die folgende Rubrik packen. "WSU20UGAEÜ30PIJ" In Langform würde das bedeuten. Wir sind unter 20 und gehen auf eine ü 30 Party ins "Joker".

So kam es uns zumindest vor. Zwar war das eine Ü30 Party.... aber Zutritt hatten dann doch alle Altersklassen.

Da musste dann schnell im zweiten Set am Programm gebastelt werden. Raus mit "Brian Adams" und rein mit den Ärzten.

Zum Glück sind wir eine Band, die relativ schnell improvisieren kann und so tat das dem Abend in keinster Weise einen Abbruch.

War es im ersten Set leider noch etwas bescheiden, von der Besucherzahl, so stellte sich das ab dem zweiten Set als recht gut dar. Es ist auch kein Wunder, da wir in Lingen (ist das eigentlich schon angrenzendes Emsland??) nicht so wirklich bekannt sind.

Der "Joker" , zeichnet sich vor allen Dingen durch ein spitzenmäßiges Licht aus. Da wurde nun überhaupt gespart. Scanner, Spots... Lightshow soweit das Auge reichte. Ein absoluter Genuss. Das Programm lief gut und nahezu fehlerlos ab.  Bei "Time to wonder" gab es für mich ein paar akustische Irritationen, weil ich den Song so auf anhieb nicht erkannt habe. Aber in der letzten Instanz war dann alles gut, die Leute rockten ab und wir freuen uns darauf, nochmal im "Joker" zu mucken.

Gegen 6 Uhr in der Früh war ich dann wieder in Münster. Da wir am Sonntag ja für die Krebshilfe spielen, habe ich es vorgezogen, auf meine "NDGW" (nach dem Gig Weinschorle) zu verzichten und habe mich ins Bett gehauen.

Jetzt ist es 15 Uhr am Sonntag, die Sonne scheint und ich glaube, dass unser Kurzauftritt an der Lambertikirche richtig klasse wird

Bis dahin

Ekki

 

 

Tourbericht 15.09.2007 Strassenfest in Düsseldorf. Herderstrasse, nähe der Waschbuett

 
Wer ist Waschbuett?? Was heißt das eigentlich. Fragen über Fragen wenn man in das beheimatete Rheinland tourt.
Die Menschen sind gleich, die Klamotten sind gleich und die Vokabeln sind  anders.
Nun denn. An der Herderstrasse wurde ein Bühnchen aufgebaut, dass seinesgleichen sucht.
Offensichtlich, handelte es sich um eine Art von LKW- Bühne. Das flotte Orange, ließ darauf schließen, dass das augenscheinlich mal ein Wagen der Stadtwerke war. Frühere Funktion vermutlich Müllentsorgung.
Um den LKW ein wenig zu verlängern, waren Bühnenelemente zusätzlich aufgebaut worden. Im Klartext. Hinten wackelte alles und auf dem vorderen Bereich konnte man  rumspringen. Somit musste natürlich immer jede Tanzbewegung vernünftig durchdacht sein, ansonsten wären "Mirkos" Keyboards auf der Straße gelandet.
Unseren Lichtansprüchen konnten die Veranstalter nicht zu 100% entsprechen. Der Etat ließ das einfach nicht zu.
Was solls?? Da wurden halt zwei weiße Baustellenstrahler genommen. Sch..... auf eine Lichtshow. Es geht auch so.
Der Auftritt selber war auf jeden Fall in ordnung. Da dieses Straßenfest noch nicht so lange existiert, muss sich das vermutlich noch ein wenig mehr rumsprechen. Auf jeden Fall wurde gesagt, dass es bei uns schon voller war, als das Jahr zuvor.
Wasser und Zeit, finden immer den Weg.
Die Betreiber der "Waschbuett" dieser wunderbaren Kneipe, dessen Ausschank vom "Sauren" mich ein wenig an die "Destille" erinnerte sind gute, alte Freunde aus Münster und es war schon ein Fest die Herren mal wiederzusehen.
Wer natürlich auf keinen Fall fehlen durfte war unser "Metzger". Dieser Mann taucht schon in einigen früheren Tagebucheintragungen auf. Ein Düsseldorfer Fan der ersten Stunde. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass er mir mal irgendwelche  Prolls im Schlösseraltzelt vom Hals gehalten hat. Spätestens seit dem ist die Starlight Familienzugehörigkeit nicht mehr zu leugnen.
Wir würden uns freuen endlich mal wieder mehr in Düsseldorf zu rocken. Die Stadt hat ja schon was.....(bei der Gelegenheit einen flotten Gruß an den Herrn , so um die 50 Jahre der sich die ganze Zeit Mädels anguckte und Tasschenbillard spielte...... sah sehr schön aus....)
Nach dem Gig, wurden sich natürlich noch die obligatorischen Altgläser gegönnt. Das schmeckt dort einfach am besten.
Gegen 00 Uhr waren wir dann wieder in Münster. Noch kurz einen Blick in den "Bullenkopp", ein Auge ins "Schaf"geworfen und dann ab ins Bettchen.
Bis zum Promikellnern wünsche ich euch noch eine entspannte Woche

Gruss
Ekki

 

 

 

Tourtagebuch 06.09.2007 Warstein Mongolfiade

Zum vierten Mal in Folge und es wird von Jahr zu Jahr besser und voller. Schließlich reden wir ja von einem stinknormalen Donnerstag.
Haben wir vor 4 Jahren damit begonnen rund 700 Leute zu beschallen, hat sich das locker verdreifacht.
Aber erstmal natürlich das Ding mit dem gemeinen Sauerländer. Er lässt es ja zu Anfang immer sehr ruhig angehen.
Würde eine Band ausschließlich vom Applaus und vom Mitsingen leben, hätten wir uns nach den ersten drei Nummern einen Strick nehmen können.
Mir ist das allerdings schon lange bekannt und somit, musste ich nur das zweite Set abwarten, wo dann wie gewohnt die Party ab.
Die PA, die vom Veranstalter gestellt wurde hatte einen schönen, satten Sound und auch der Monitormix, war vom allerfeinsten.
Das Catering, war erlesen wie immer. Pommes mit Fleisch oder wahlweise Fleisch mit Pommes.
Während der Setpausen, legte ein DJ auf, den wir schon von den Vorjahren her kannten. Ein äußerst sympathischer Berliner, der sein Handwerk wirklich versteht.  Was ein wenig nervt, sind die langen Setpausen. Allerdings kann man die ja im Zeitalter von Handygames locker überstehen.
Relativ müde und gar, erreichten wir Münster dann wieder gegen 3 uhr 30. Da um diese Zeit (also am Donnerstag) Münster im Dornröschenschlaf liegt, habe ich auf die obligatorische Weinschorle verzichtet und mir noch einen herrlichen (alt) Splatterfilm reingetan. "Die Nacht der reitenden Leichen". Danach war ich allerdings genauso fertig, wie die Hauptdarsteller in dem Film und ab ging ins Bettchen.
Warstein ist auf jeden Fall immer ein schöner Gig und ich denke, dass man sich da die nächsten Jahre noch sieht.
So long
Ekki