Tourtagebuchbericht Kreis-Schützenfest Ehringhausen 19.09.2009
der normale wahnsinn- oder einfach unfassbar?
schützenfest erprobt sind wir nun wirklich würde ich einmal behaupten! aber was in ehringhausen beim diesjährigen kreisschützenfest abging, damit hatten wir nicht gerechnet. aber von anfang an.
ich wurde schon auf der hinfahrt überrascht. ausgerechnet mirko unser hobby-kampfpilot kann es scheinbar nicht allzu gut haben in einem auto hinten zu sitzen. denn er beklagte sich während der hinfahrt über eine immer schlimmer werdende übelkeit. ob dies durch ollis fahrwerk oder seine fahrweise verursacht wurde, kann nicht endgültig geklärt werden.
ziemlich schnell nach der ankunft auf dem veranstaltungsgelände war auf jeden fall klar, dass dies ein denkwürdiger abend werden könnte. denn hier stand nicht ein großes zelt, sondern mindestens drei! und die waren alle voll mit menschen. wir haben schon öfters mal überlegt, unser programm einfach von hinten nach vorne durchzuspielen um zu gucken, wie das funktioniert. wir haben es uns auch in ehringhausen nicht getraut, aber es wäre niemandem großartig aufgefallen, da einfach jedes einzelne lied dermaßen abgefeiert wurde, als wäre es das letzte!! die stimmung war einfach bombastisch, und das über den ganzen abend! das erlebt man in dieser form nicht so häufig! ehringhausen und umgebung: respekt!
sollten wir noch einmal auf dieser party spielen dürfen, werden wir die geschichte mit dem umgedrehten programm vielleicht doch einmal ausprobieren! wir würden uns auf jeden fall freuen!
in diesem sinne...
bis die nächte...
phil
Fanbericht vom 19.09.2009 Kreisschützenfest Ehringhausen von Gabi und Coni
Eine Fete in Lippstadts Umland die ihresgleichen sucht. Die Anfahrt war Problemlos, da nur 10min. lang. Auch parken war diesmal direkt vor Ort möglich. Wir liefen noch etwas auf dem Platz rum, bevor wir dann das schon gut gefüllte Zelt betraten. Es herrschte schon eine richtige Partystimmung, welches wohl auch an der von DJ Dave zusammengestellten Mucke lag. Als die Band dann sehr pünktlich startete, stand einer super Party nix mehr im Weg. Es ging auch gleich vom ersten Set an bombastisch ab. Vor der Bühne herrschte Hochstimmung, wie wohl im ganzen gut gefüllten Zelt. Die Pause kam dann viel zu schnell und war, für unsere Begriffe, auch etwas lang. Was soll’s, es musste schließlich gegessen werden und auch der ein oder andere Schlüssel musste erst noch gesucht werden. Da Dave am DJ-Pult stand, waren die Pausen eigentlich auch gar keine richtigen Pausen. Der Platz vor der Bühne war die ganze Zeit gerammelt voll und wir genossen diesmal den Rest vom Konzert von der Bühnenseite her. Auch mal ne neue Perspektive. Gegen halb 3 war dann Feierabend und eine gelungene Party ging zu Ende. Unser besonderes Lob geht diesmal an Tom. Danke dass du uns noch mal den Boss gegeben hast. Es war großartig! Bitte immer wieder! Bis zum nächsten Mal dann am 03.10. in Kinderhaus
Gruß
Gabi und Coni
Tourtagebuchbericht, Castrop-Rauxel "Rock unterm Förderturm" 18.09.2009
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt....
Diese Textzeile von Herbert Grönemeyer wurde für mich Wirklichkeit, als ich den Veranstaltungsort betrat. Ich erblickte einen Förderturm hinter dem gerade die Sonne als roter Feuerball versinkt – WOW, willkommen im Ruhrgebiet.
Im Ruhrgebiet spielen wir eher selten, was schade ist, da mir die Leute im Revier immer schon ans Herz gewachsen sind. Bei Ankunft beim ´Rock unterm Förderturm´ aber erst einmal komplettes Chaos. Dennis, seit Anfang August unser neuer Setlist-Designer, hatte selbige zu Hause liegen gelassen. Christian, unsere heutige Bassaushilfe für Sascha, hatte aber noch eine ältere Setlist aus diesem Jahr dabei. Allerdings nur EIN Exemplar – also was nun? Sechs Mal abschreiben oder gar auswendig lernen?! Da die Band bekanntlich stinkfaul ist, entschied man sich für die „OllimachteinemarkanteAnsageundwirwissendannschonwelchesLiedalsnächsteskommt“-Variante.
„Je t´aime“ von Jane Birkin und Serge Gainsbourg stand zwar ganz bestimmt nicht auf dieser Setlist wurde aber an diesem Abend sehr oft zitiert. Grund dafür, war eine SEHR weibliche junge Dame, die sich vor der Bühne vor uns räkelte und die komplette Band wuschig machte. Diese Dame hätte Sascha unter Garantie auch wuschig gemacht, aber der war ja nicht dabei – Pech gehabt, mein Lieber. Aber Sascha, für Dich gibt es ja das Videotagebuch zu diesem Auftritt: http://www.youtube.com/user/TheoTurnhose
Ach so, ich vergaß zu sagen, dass die Leute in Castrop-Rauxel unglaubliche Feier-Laune mitgebracht hatten. Für mich definitiv ein Open Air-Highlight in diesem Jahr. Absoluter Höhepunkt war aber der Auftritt unserer allseits geliebten Tante Tom, seines Zeichens Chef-Roadie bei Starlight. Nachdem ich 3 (!) Jahre versucht habe, ihn zu überzeugen, endlich mal wieder den ´Boss´ mit Born in the U.S.A. zum Besten zu geben, habe ich ihn an diesem Abend endlich rumgekriegt. Nach Ausreden wie: `nee, heute nicht, ich habe eine Stimmbandentzündung´ oder ´gestern zu viel gesoffen, meine Stimme tut es nicht´ oder wahlweise auch ´nein, heute geht es nun wirklich überhaupt nicht, ich habe einen Popel in der Nase´ war Tom an diesem Abend reif! Danke Tom, für mein musikalisches Highlight in 2009.
Ansonsten lässt sich sagen: Wir kommen gerne wieder. Nette Veranstaltung, netter Veranstalter und nettes Publikum. Und das ganze unterm freien Himmel..... und natürlich unterm Förderturm. Was will man mehr?!
Cheers
Olli
Tourtagebuchbericht Havixbeck Sa., 12.09.2009
Traum von Amsterdam als das Essen kam...
Pünktlich um 9.00 Uhr in der Frühe war unsere Roadcrew am Start.
Doch wo ist die Bühne? Die war einfach noch nicht da. Der Bühnenbauer
liess an diesem Morgen auf sich warten. Also hieß es für Chefroadie „Tante Tom“
und seine Mannen 4 Stunden Nichtstun. Nachdem ich mit Olli und Phillip um 20.00
angereist war fühlte ich schon „Schräge Vibes“ was den Aufbau anging.
Sogar unser Management war zugegen, was eigentlich nur vorkommt wenn unsere Roadies chronisch
unterernährt sind, der BVB in der Nähe Fußball spielt oder er Zuhause Rasen mähen soll.
Wahrscheinlich ging es aber mehr um die Unterernährung der Aufbau-Crew.
Unsere Band ist jedoch so flexibel, das aus einer einzigen Flasche Wasser die Nährstoffe von
Tom herausgefiltert werden. Diese werden dann in Kraft umgesetzt , sodaß innerhalb von 40min die Backline
steht. Dieses Phänomen wird auch innerhalb der Band als
MAC GYVER-ROADIE-INITIALISIERUNGS EFFEKT bezeichnet .
So konnte das Spektakel pünktlich um 21.00 losgehen. Das Publikum hatte ja schon auf uns gewartet.
Der Funke sprang direkt über. Das Publikum ließ nicht lange auf sich warten.
Schon füllte sich der Platz mit singenden und tanzenden Party-Peoples.
Für den ausgefallenen Dennis konnte an diesem Tag Guitar Hero Gero verpflichtet werden.
Gerade die Havixbecker Jugend war uns an diesem Gig sehr wohlgesonnen. In den Pausen legte DJ Slave auf.
Seine Tunes, wie „Traum von Amsterdam“ wurden einfach beim anschließendem Set der Band mit
ins Programm genommen. Da kann es schon mal passieren, dass so manche Frau sich von uns
erheitert fühlte, die Bühne zu entern und sich Michal Jackson zu wünschen. Die Teens vor der
Bühne wollten eher „Was geht ab“ von Frauenarzt hören. Die „Michael Jackson Dame“ setzte sich somit schlagkräftig mit den Teens vor der Bühne auseinander. Die Stimmung gipfelte gen 1.00 Uhr mit einer Version 2.13 vom Jump Medley.
Alles in Allem super Stimmung in Havixbeck, erst recht , als nach Stunden der Versprechungen das Essen für die Aufbaucrew schließlich um 22.10 Uhr kam.
Eben halt der „Traum aus Amsterdam, ääh, Havixbeck“
So long
Mirko von Starlight