Tourtagebuch Lila-Weisse-Nacht Alando, Sa 03.12.2011
VFL Spieler entern die Bühne und beglücken die Fans und Sponsoren
Groß waren die Befürchtungen nach einem 0:0 Zuhause gegen Aalen,
daß kaum ein Fan ins Alando kommen würde um gemeinsam mit Starlight Excess
den VFL so richtig abzufeiern. Es kam ganz anders. Schon zum Soundcheck gegen
18.00 begrüsste ich schon den ersten VFL Fan, der offenbar den besten Platz
ergattern wollte um dem Geschehen so nah wie möglich zu sein. Am Abend kamen
dann viele bekannte Gesichter aus der Osnabrücker Fussballszene dazu. Allen voran
Stadionsprecher Matze Wellbrock, auf dessen Einladung wir diesen Abend mitzelebrieren
durften. Zum "Alando warm Up" enterte der gesamte VFL Kader die Bühne und bot
Publikumsnähe. Der erste Unterhaltungswert hatte hier schon seinen Ursprung, da jeder
aufgerufene Spieler ein Tänzchen à la Michael Jackson performte. Zugegeben bei Trainer
Fuchs kam es dann doch dem Disco Fox gleich. Nach ein paar ermunternden Worten zum
gefüllten Alando ging es dann auch für die Band los. In alter Tradition wurde das VFL Lied
"Wir sind Alle ein Stück VFL Osnabrück" gespielt. Spätestens jetzt wußte Jeder, heute ist
das Alando in Fussballhand. Das erste Set von uns ging recht schleppend los, wurde doch
gerade erst die Autogrammstunde des VFL-Vereines eingeläutet. Da warten wir doch gerne
bis jeder den Namen seines Lieblingsspielers auf dem Shirt oder Körperteil trägt. In der Mitte
des Sets wurde die Tanzfläche dann deutlich voller. Wir, die alte Haus und Hof Band
des VFL Osnabrück nahmen den Abend auch zum Anlass zu erraten wer wohl vor der Bühne
die Spielerfrauen seien. Schließlich hatten sich die Spieler mit ihren Frauen zum Essen mit sage
und schreibe 69 Personen angemeldet. Mir kam der Gedanke auf "Hat da etwa so mancher
Spieler ein Harem?". Bei I Want it that way war der Moment gekommen wo Olli es hätte rausfinden
können. Bei dem Song schickt er nämlich jedes XY-Chromosom nach hinten, da er (und ein bißchen
auch wir ;-) ) diesen Boygroup Moment nur mit der Damenwelt teilen wollten. Die Stimmung war
hier wirklich auf dem Siedepunkt. Matze hatte in den Setpausen als DJ aufgelegt und immer wieder
dafür gesorgt daß keine Kehle trocken blieb. Leider hat er dann im letzten Set ein Tablett voll mit
Jim-Beam-Cola auf den Brettern, die die Welt bedeuten verteilt, ohne daß jemand davon getrunken
hätte. Nach dem Auftritt hat sich auch niemand von Matze verabschiedet; zu groß war die Angst man
würde verhaftet, gefesselt und abgefüllt ;-)
Matze, an dieser Stelle vielen herzlichen Dank für die Einladung und jetzt heisst es Punkte holen, nicht
in Flensburg sondern in der Tabelle.
Bis Bald
Mirko von Starlight